Gebremst oder nicht?

  • Am Montag soll nun endlich meine Anhängerkupplung angebaut werden. Seit Wochen schaue ich mir an, was so an Fahrzeugen am Markt ist. Unsicher bin ich immer noch, ob gebremst oder nicht. Mein Qubo hat eine zul. Anhängelast von 400 bzw. 600 kg, wäre also beides möglich. Über die Anfälligkeit der Bremsen hab ich auch schon einiges gelesen. Mich stört nur etwas die "geringe" Zuladung von 100 kg. Mich interessieren brennend eure Für-und-Wider Argumente

  • Mir ist ein ungebremster zugelaufen als ich noch weniger Ahnung als jetzt hatte. Zum Glück können beide Autos den mühelos ziehen.

    Vom heutigen Standpunkt aus würde es aber auf jeden Fall ein gebremster werden.

    Einfach umd die komplette Gewichtsproblematik zu umgehen.

    #9 Gehe niemals irgendwo hin, ohne ein Messer mitzuführen. (Gibbs Regeln)

    ...das Leben ist für schlechte Pfannen viel zu kurz... (Pfannendoc R.I.P.)

    "Satt" kenne ich leider nicht - entweder ich habe Hunger oder mir ist schlecht!!! (knivsmed1)

  • Ich bau mir gerade einen gebremsten auf. Grund für gebremst war die Tatsache, dass ich meinen Qek an meinen Smart hänge. Der darf "nur" 500kg (egal ob ungebremst oder gebremst) ziehen. Das ist also spitz auf Knopf. Da ist es sicher kein Fehler, wenn der Qek dann beim bremsen etwas mithilft.

    Ein Smart hat von Haus aus auch keinen langen Radstand, somit hilft es auch ein wenig der Stabilität wenn die "dritte Achse" auch etwas mitverzögert und mir den Zug eher gestreckt hält.


    Bei dir scheint es ja auch knapp zu zu gehen.


    Es grüßt

    Christian

    Mein neues Spielzeug: Qek junior HP500 hydraulisch gebremst :love:

  • Wenn vorm Junior kein fetter SUV o.ä. hängt besser mit Bremse. ich kann nicht verstehen warum die Bremse anfällig sein soll. Ist die einmal komplett erneuert

    (wir sprechen hier ja von Wohnwagen die mindestens 30 Jahre alt sind) ist da nix anfällig. Wenn natürlich immer nur bisschen rumgefrickelt wird "das es gerade mal wieder geht" isse schon "anfällig".

  • Der Qubo ist ja auch relativ kurz, von daher passen deine Argumente auch bei mir. Ich bin nur unsicher wegen der immer wieder beschriebenen Problematik mit der Bremsanlage, da mir zu diesem Thema einfach alle Vorkenntnisse fehlen. Bin zwar Handwerker und traue mir auch einen sauberen Ausbau zu, nur fahrwerkstechnisch eben nicht

  • Das Problem bei den hydraulisch gebremsten ist die meist lange Standzeit des WoWa's. Da gammelt vieles fest oder vergammelt.

    Die mechanisch gebremsten sind da leidensfähiger, jedoch in der Instandsetzung etwas anspruchsvoller.

    Die Ersatzteile für die mechanische Bremse haben ja inzwischen auch volkstümliche Preise.:)

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    In 12 Jahren 110 Camping- Stellplätze in 15 Ländern besucht, die km seit 100.000 zähle ich schon nicht mehr!


    Wenn ihr auf Reisen geht um etwas Anderes zu sehen, dann beklagt euch nicht wenn alles anders ist.

  • Bezüglich Bremse muss ich dir ehrlich sagen, dass ich total begeistert bin, dass es eine hydraulische Bremse ist.

    Fakt ist, die mechanischen Bremsen an allen normalen Anhängern sind sehr simpel aufgebaut. Allerdings musst die au immer irgendwie nachstellen und entrosten. Dann zieht se ungleich, ist wieder festgegammelt etc.

    Die hydraulische ist deutlich aufwendiger, aber wenn die einmal richtig gemacht ist, dann hast da über Jahre Ruhe. Durchsicht und Bremsflüssigkeit mal nach ein paar Jahren wechseln und fertig.

    Kann au jeder gute Hinterhofschrauber machen. Ist nix anderes wie an einem einfachen Auto.


    Wie gesagt, ich bin froh drum, dass es eine so tolle Bremse ist.

    Einmal richtig machen und Ruhe! 8)


    Aber die anderen hier haben da deutlich mehr Erfahrung und werden dir diese auch sagen.


    Es grüßt

    Christian

    Mein neues Spielzeug: Qek junior HP500 hydraulisch gebremst :love:

  • Also ich hab mit der mechanischen Bremse in 22 Jahren keinerlei Probleme gehabt, einmal neue Bremsbeläge, das war fummelig mit dem Einbau wegen dem blöden Hebel der Rückfahrautomatik. Dann alles einmal richtig einstellen lassen und gut. Warum sollte man da mehr Probleme mit haben die meisten Anhänger sind doch gebremst. Un wenn einem die neuen Beläge zu teuer sind kann man die auch neu belegen lassen, das geht Preislich auch.

  • Aber die anderen hier haben da deutlich mehr Erfahrung und werden dir diese auch sagen.

    Hydraulische Bermse einmal komplett saniert hält locker 10 Jahre oder zigtausend Kilometer (diese Erkenntnis habe ich selbst erfahren! ) 10 Jahre Junior, 5 mal Tüv OHNE Mängel im ersten Anlauf, mehr muß man dazu wohl nicht sagen. Jetzt alles auch vorsorglich nochmal erneuert,geht in einem "Aufwasch" und es ist weitere 10 Jahre Ruhe....... Kosten: ca. 700€ , also 70€ pro Jahr an Reparatur bzw. Wartungskosten. Es war noch nie billig einen Oldtimer zu besitzen .......

  • Seh es wie HeiDI. Einmal richtig und gut ist.


    Ab in den Süden : Ich leider schon, aber nicht am Qek, ist ja mein erster. Normale Hänger im Bereich 1200kg bis 1800kg, da war eigentlich bei jedem TÜV Besuch alle zwei Jahre was zu bemängeln. War nie wild, aber musste eben immer wieder neu einstellen oder ähnliches. Kann auch daran liegen, dass sie von TÜV zu TÜV keine 2000km gelaufen sind. Dafür aber regelmäßig.


    Grüße

    Christian

    Mein neues Spielzeug: Qek junior HP500 hydraulisch gebremst :love:

  • Ich habe meine Mechanische Bremse vor 4 Jahren nur angeschaut und eingestellt nach dem Radlager wechseln.

    Der Qek war am Nordkap und jetzt das 3. Mal am Schwarzen Meer.

    Habe keine Probleme gehabt beim TÜV obwohl ich 2 Jahre nicht im Urlaub gewesen bin.

    Jederzeit wieder mit Bremse.

    Grüße aus dem Wilden Süden

    Thomas

  • Am Montag soll nun endlich meine Anhängerkupplung angebaut werden. Seit Wochen schaue ich mir an, was so an Fahrzeugen am Markt ist. Unsicher bin ich immer noch, ob gebremst oder nicht. Mein Qubo hat eine zul. Anhängelast von 400 bzw. 600 kg, wäre also beides möglich. Über die Anfälligkeit der Bremsen hab ich auch schon einiges gelesen. Mich stört nur etwas die "geringe" Zuladung von 100 kg. Mich interessieren brennend eure Für-und-Wider Argumente

    Lass das Zugfahrzeug weg, das ist erfahrungsgemäß störanfälliger🤣

  • Lass das Zugfahrzeug weg, das ist erfahrungsgemäß störanfälliger🤣

    Da muss ich widersprechen, der Fiat ist besser als sein Ruf^^. Ich war im Juli/August vier Wochen mit Dachzelt unterwegs: über Dänemark nach Norwegen, hoch bis zum Nordkapp, über Finnland und Schweden wieder zurück. Alles in allem ca. 9800 km ohne Murren. Da waren zum Teil ordentliche Steigungen bis 15% dabei, die ich im 2. Gang hochgekrabbelt bin. Und das mit 78 PS....

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Exbandit ()

  • über Dänemark nach Norwegen, hoch bis zum Nordkapp, über Finnland und Schweden wieder zurück. Alles in allem ca. 9800 km ohne Murren. Da waren zum Teil ordentliche Steigungen bis 15% dabei, die ich im 2. Gang hochgekrabbelt bin. Und das mit 78 PS....

    meine hochachtung , so viel zeit möchte ich auch mal haben .

    9800 km am stück , sein wa mal ehrlich , dafür ist die kiste ja gebaut , es währe ja traurig wenn es bei den paar kilometerchen einen ausfall gegeben hätte . sagt jemand der im jahr locker 60000 km macht .

    qek ? ach ich könnt schon wieder .....;)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von husar28 ()

  • Also ehrlich, 15% sind keine Steigungen. Im deutschen Mittelgebirge haste schon mal 30%+ und mitten auf dem Atlantik auf Ponta Delgada (Açores) mußte ich 40% Steigung erklimmen weil’s billiger ist Serpentinen zu bauen.

  • Wir sind mit dem ungebremsten grundsätzlich zufrieden - ja weniger Zuladung. Dafür aber viel einfacher, größere Reifen aufzuziehen und damit die Höhe des Juniors zu verändern. Weiterhin günstiger was den TÜV angeht (unterschiede bei Steuern und Versicherung sind ja fast zu vernachlässigen).


    Und hinterm Caddy habe ich den Wohni noch nicht gemerkt - also da bin ich recht zufrieden - weder beim beschleunigen, noch beim bremsen. Ist natürlich ne Frage der Fahrweise.

  • Wir sind mit dem ungebremsten grundsätzlich zufrieden - ja weniger Zuladung. Dafür aber viel einfacher, größere Reifen aufzuziehen und damit die Höhe des Juniors zu verändern. Weiterhin günstiger was den TÜV angeht (unterschiede bei Steuern und Versicherung sind ja fast zu vernachlässigen).


    Und hinterm Caddy habe ich den Wohni noch nicht gemerkt - also da bin ich recht zufrieden - weder beim beschleunigen, noch beim bremsen. Ist natürlich ne Frage der Fahrweise.

    Danke, das ist doch mal ein brauchbarer Kommentar :thumbup: