Probleme der geklebten Dachdichtung - Beobachtung bei Regenfahrt

  • Schon auf der Hinfahrt zur Ostsee am letzten Wochenende musste ich mit Erschrecken feststellen, dass bei meiner Ankunft um 23.30 Uhr der Wohnwagen innen im Küchenbereich nass war.

    Die Verklebung der Dachdichtung hatte sich in den Ecken gelöst - schon wieder...

    Allerdings waren auch Tropfen zwischen den beiden Aufstellern zahlreich vorhanden. Erster Gedanke war natürlich, dass die Aufsteller nicht fest genug angezogen waren und die Dichtlippe dadurch nicht genug am Dach anlag.

    Vor der Rückfahrt alles mit Handtüchern ausgelegt, Aufsteller fest angedreht und Finger gekreuzt in der Hoffnung, dass alles halten würde. Es standen schließlich 5h Regenfahrt an.

    Da die Rückfahrt jetzt tagsüber war konnte ich während der Fahrt im Spiegel eine ungewöhnliche Beobachtung machen.


    Regenwasser sammelte sich im Bereich zwischen Hubdach, Küchendach und des "Mittelsteges" und bildet in dieser Mulde eine Pfütze die durch den Fahrtwind nicht ablaufen kann.

    Diese steht sogar fast diagonal/vertikal bis an die Dachdichtung heran und läuft nur ganz leicht über die Seiten ab.


    Im Foto kann man die Wasseransammlung nur ganz leicht am hellen Rand erkennen:


    Damit ist natürlich klar, dass die Dachdichtung das stehende Wasser, welches vom Fahrtwind noch zusätzlich angedrückt wird, nicht auf Dauer halten kann.


    In der Heimat angekommen war mir klar, dass es im Wohnwagen "schwimmen" muss. Der erste Blick bestätigte meine Vorahnung. Die Handtücker waren durch, im oberen Schrank stand teilweise Wasser in den Türschienen.

    Also Qek in die Garage und einmal alles leer räumen und trocknen lassen.







    Jetzt heißt es erstmal alles gut durchtrocknen lassen und überlegen, wie man das System geklebte Dichtung ersetzen kann, denn die Pfütze wird sich immer bilden und daran wird auch die riesige Gummilippe, die viele haben, meiner Meinung nach nichts ändern..

    Qek 325 1988, Qek Junior 1985 // 2037km - 11ÜN / 7 Autark in 2019

  • Ich habe vorn keine Aufsteller mehr, ich habe auch 3 Scharniere umgebaut. Eins in der Mitte um eventuelle Verformungen auszugleichen bzw. sicher zu stellen, dass das Dach immer richtig anliegt.

    "sebbo" schrieb:

    generell ist ein suzuki ein schxxxhaus und nichts wert. jeder der geld dafür haben will macht dies mit betrügerischem vorsatz.
    durch den tausch von geld gegen einen solchen schxxxhaufen wirst du mitglied im suzuki offroad club und darfst dich offiziell als nicht ganz dicht bezeichnen :)

  • Habe ich auch schonmal gehabt. Allerdings ließ sich das Dach dann schwierig aufstellen, da die Scharniere ja das Dach schon fest auf der Dichtung anliegen lassen. Und da der Drehpunkt des Scharnieres vor der Dichtung liegt ließ es sich kaum bewegen... War bisher keine zufriedenstellende Lösung

    Qek 325 1988, Qek Junior 1985 // 2037km - 11ÜN / 7 Autark in 2019

  • Ich hab den Drehpunkt so gelegt, das es geht.

    "sebbo" schrieb:

    generell ist ein suzuki ein schxxxhaus und nichts wert. jeder der geld dafür haben will macht dies mit betrügerischem vorsatz.
    durch den tausch von geld gegen einen solchen schxxxhaufen wirst du mitglied im suzuki offroad club und darfst dich offiziell als nicht ganz dicht bezeichnen :)

  • Ich denke das hier eine untaugliche Dichtung verwendet wurde. normalerweise hat die oben einen runden weichen Wulst der das Dach abdichtet ????

    Ich habe die Dachdichtung vom Qek Shop verbaut. Und die ist ja identisch mit der Originalen.

    Ich denke das Problem sind bei dieser Art Dichtung eher, dass die Ausdehnung durch Temperaturdifferenzen genau im Bereich der Eckradien dazu führt, dass sich dort der Kleber löst und dann wirds nass... Und das ist mittlerweile schon das zweite mal der Fall.

    Und mit dem Kleber kann man meiner Meinung nach auch nie 100% sicher sein, dass auch die Dichtung vollflächig verklebt ist. Irgendwo kann das Wasser dann doch durchkriechen.


    Ich persönlich bin ein Freund der originalen Aufsteller, denn die bieten viele Einstellmöglichkeiten bei kleinem Bauraum und Gewicht. Deswegen bleiben die bei mir auch drinnen :thumbup:

    Qek 325 1988, Qek Junior 1985 // 2037km - 11ÜN / 7 Autark in 2019