Qek junior: Elektronik: Rückfrage

  • Leider kann man die passenden VW Käfer Bettwäsche nicht richtig erkennen

    Mich geht das zwar nichts an..... :/ Aber sage mal; Kannst du dir nicht einfach mal einen eigenen Laden hier aufmachen...käm ich dann auch gerne mal rein :thumbup: Hier gings ursprünglich mal um Elektronik für Einsteiger.....jetzte simmer bei Bettwäsche angekommen :pfeil: ;)

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    „Die Wildnis ist nicht ein Ort den wir besuchen,
    sie ist unsere Heimat.“ Gary Snyder


  • In Deutschland haben die auch einen FI,

    ...naja, höchstens 50...60% der CP's. Bisher gibt's meines Wissens noch keine Nachrüstpflicht für Altanlagen.

    Wer schonmal zum Treffen In Leipzig am Auensee oder im Harz am Birnbaumteich war kennt die Problematik. Wobei Leipzig noch deutlich besser aufgestellt war als die Baustromverteilungen am Birnbaumteich.

    Soviel zu Sicherungskästen und FI-Schalter in Europa.


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    Zu Marokko habe ich jetzt keine Beispiele, da hatten wir keinen Landstrom, gab ja genug Sonne.:) Gehe aber mal nach der äußeren Ansicht davon aus, daß es mindestens in 50% der Fälle ähnlich aussieht.

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    In 12 Jahren 105 Camping- Stellplätze in 15 Ländern besucht.


    Reisen ist schädlich für Vorurteile.

  • Komischerweise hört man selten etwas von Stromunfällen auf CP, dann müssten die ja in Südeuropa massenhaft den Stromtot sterben. Da ist die Fahrt in den Urlaub noch dazu ohne Airbag viel gefährlicher. Wie gesagt soll jeder für sich entscheiden. Ich habe meine Elektrik wie oben beschrieben gemacht, funktioniert seit Jahrzehnten gut.

  • Ein Elektromeister wäre berechtigt den Cp dicht zu machen

    Das ist der natürlich nicht, genau so wenig wie ein KFZ-Meister ein Auto wegen Reifen mit null Profil stillegen darf ......:) In D haben praktisch alle Campingplätze zumindest einen 30mA FI-Schutz und für Altanlagen einen gewissen Bestandschutz was Verteilungen,Sicherungen und Steckvorrichtungen betrifft. Es gibt meines Wissen nach dafür auch keine Prüfplicht dafür ob der FI tatsächlich noch in der vorgeschriebenen Zeit und dem zulässigen Fehlerstrom auslöst. Dafür ist der Platzbeteiber in D verantwortlich und muß "im Fall des Falles" beweisen .... das dieses kleine tote schwarze Männchen das neben seinem Wohnwagen liegt nicht auf seine Rechnung geht.

  • Das ist der natürlich nicht, genau so wenig wie ein KFZ-Meister ein Auto wegen Reifen mit null Profil stillegen darf ......:) In D haben praktisch alle Campingplätze zumindest einen 30mA FI-Schutz und für Altanlagen einen gewissen Bestandschutz was Verteilungen,Sicherungen und Steckvorrichtungen betrifft. Es gibt meines Wissen nach dafür auch keine Prüfplicht dafür ob der FI tatsächlich noch in der vorgeschriebenen Zeit und dem zulässigen Fehlerstrom auslöst. Dafür ist der Platzbeteiber in D verantwortlich und muß "im Fall des Falles" beweisen .... das dieses kleine tote schwarze Männchen das neben seinem Wohnwagen liegt nicht auf seine Rechnung geht.

    Ja, natürlich habe ich übertrieben:)aber solche Anlagen entsprechen wirklich den VDE Vorschriften.

  • Ein Elektromeister wäre berechtigt den Cp dicht zu machen

    D Es gibt meines Wissen nach dafür auch keine Prüfplicht dafür ob der FI tatsächlich noch in der vorgeschriebenen Zeit und dem zulässigen Fehlerstrom auslöst. Dafür ist der Platzbeteiber in D verantwortlich und muß "im Fall des Falles" beweisen

    Stimmt beides zum Teil. Ich habe die Norm zu Hause liegen und müsste mal genau nach den betreffenden Passagen gucken. Aber ich meine, dass da steht, dass der Campingplatzbetreiber eine Elektrofachkraft als Betreiber der Elektrischen Anlage bestimmen sollte. Weil ja erst einmal davon auszugehen ist, dass der CP Betreiber keine Ahnung von Elektrik hat. Er kann es aber natürlich auch selber machen. Am Ende habt ihr aber beide Recht, denn der CP Betreiber ist am Ende immer für alles verantwortlich und kann die Schuld auch nicht dem Elektriker in die Schuhe schieben.


    Hier nochmal ein Link der das gut erklärt:

    https://www.elektrofachkraft.d…e-0100-708-campingplaetze

    Qek 325 1988, Qek Junior 1985 // 2037km - 11ÜN / 7 Autark in 2019

  • denn der CP Betreiber ist am Ende immer für alles verantwortlich und kann die Schuld auch nicht dem Elektriker in die Schuhe schieben

    Wenn man in so'n verfaulten E-Kasten, viell. noch halb abgesoffen, rein langt und einen gedaddelt kriegt.....dann könnte man das auch anders nennen :patsch:   8|

    nicht Immer die Verantwortung auf andere abschieben :);) Wenn -zig geschundene Kabel im nassen Gras liegen, die Kinder barfuß drüber rennen interessiert das auch keinen :/ Selbst zu wissen, was geht oder nicht geht - Eigenverantwortung - ist das, womit wir nicht mehr klarkommen. Das habe ich bei unseren Auslandsreisen schnell gelernt. Da hängen schon mal 5 Wohnmobile an einer einfachen Haushaltssteckdose über mehrere 3 - fach Verteiler....und das geht :woot:

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  • Stimmt beides zum Teil. Ich habe die Norm zu Hause liegen und müsste mal genau nach den betreffenden Passagen gucken. Aber ich meine, dass da steht, dass der Campingplatzbetreiber eine Elektrofachkraft als Betreiber der Elektrischen Anlage bestimmen sollte. Weil ja erst einmal davon auszugehen ist, dass der CP Betreiber keine Ahnung von Elektrik hat. Er kann es aber natürlich auch selber machen. Am Ende habt ihr aber beide Recht, denn der CP Betreiber ist am Ende immer für alles verantwortlich und kann die Schuld auch nicht dem Elektriker in die Schuhe schieben.


    Hier nochmal ein Link der das gut erklärt:

    https://www.elektrofachkraft.d…e-0100-708-campingplaetze

    Genau so sehe ich das auch, der CP Betreiber ist Unternehmer und damit nicht mit einem Privathaushalt zu vergleichen, da gibt es soweit ich weiß, (noch) keine Wiederholungsprüffristen. Ein Unternehmer hat eine Elektrofachkraft zu stellen.


    "Die verantwortliche Elektrofachkraft vertritt die Aufgaben des Unternehmers und wird im Sinne der DIN VDE 1000-10 mit unternehmerischer und fachlicher Verantwortung sowie den notwendigen Befugnissen für einen elektrotechnischen Betrieb oder Betriebsteil ausgestattet"


    zum Thema Bestandsschutz


    "Bestandsschutz bedeutet, dass eine einmal erteilte behördliche Genehmigung einer Anlage Bestand hat. Die Anlage darf also theoretisch bleiben wie sie ist, auch wenn sich seit ihrer Errichtung die Sicherheitsregeln so verschärft haben, dass die gleiche Anlage bei einer Neuerrichtung nicht mehr genehmigt würde. Diese Bestandsschutz-Regelung resultiert aus der hohen Rechtsposition, die das Grundgesetz jedem Eigentümer zuerkennt.

    Schwierig wird das Thema Bestandsschutz, wenn Gefahr für Leib und Leben oder auch Sachwerte besteht. Einerseits möchte der Eigentümer selbstverständlich Geld und Mühe sparen und könnte darauf pochen, dass seine Anlage dem Bestandsschutz unterliegt und deshalb die Nachrüstung eines RCDs nicht verpflichtend ist. Andererseits kann er zur Verantwortung gezogen werden, wenn durch unterlassene Nachrüstung jemand zu Schaden kommt. Denn


    Gesundheitsschutz geht immer vor Bestandsschutz."

  • ...ja und Deutschland ist nicht das Maß der Dinge deutsche Gesetze gelten noch lange nicht in ganz Europa und schon garnicht annäherungsweise im der Rest der Welt.

    Eigenverantwortung - ist das, womit wir nicht mehr klarkommen.

    Komischerweise hört man selten etwas von Stromunfällen auf CP, dann müssten die ja in Südeuropa massenhaft den Stromtot sterben. Da ist die Fahrt in den Urlaub noch dazu ohne Airbag viel gefährlicher.




    Hausinstallation auf Kuba:)


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    in Ägypten


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    Scheint ja zu funktionieren, auch ohne VDE-Vorschriften:).

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    In 12 Jahren 105 Camping- Stellplätze in 15 Ländern besucht.


    Reisen ist schädlich für Vorurteile.

  • Nein, ich werde mich nicht wieder auf eine Diskussion einlassen, warum ich ein Bauteil bervorzuge , was 50€ kostet und mir eventuell..... irgendwann mal...oder auch nie, das Leben retten könnte!


    - Ich nehme auch eine Gasheizung ohne Flammwächter,

    - ich nehme NYM Kabel im Wohnwagen....Strom leitets ja

    - oder ne 1 polige Sicherung... 50% Chance reichen mir

    - baue mir den Airbag aus und lenke mit ner Rohrzange



    oder.... und das ist heutzutage wirklich selten... ich versuche das Ding zwischen den Ohren zu benutzen und verwende GESUNDEN Menschenverstand

  • Scheint ja zu funktionieren

    Ist auch gleichzeitig die Alarmanlage.... Hat einer einen harten Schritt...löst es da bestimmt irgendwas aus, falls es nicht regnet. Wenn's regnet, kommt man nicht mal barfuß da dran vorbei....genial :nummer1:

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