Hubdach sichern - wo ist Holz dahinter

  • Hallo Friedel, das Problem der Schrauben liegt innen. Für meine Dachsicherung musste das Dach runter umgedreht auf den Terrassentisch. Alles sah von außen gut aus. Aber beim Versuch die Muttern abzuschrauben, mit einem kleinen Maulschlüssel, nix mit Verlängerung und großer Hebelwirkung, dann die Überraschung. Ohne großen Kraftaufwand sofort ein zartes knack und die Schraube war gebrochen. Und nicht direkt hinter der Mutter. So 1 bis 2 mm weiter da wo sie im GFK steckte. Und es waren weit mehr als die Hälfte. Da war ich schon etwas erschrocken.

  • genau, das Holz an der Stelle wo es mit der Schraube direkt Kontakt hat wird wird feucht und genau dort verrostet die Schraube

    ..in den Versteifungen vom Hubdach... die unteren wo sie durch das GFK gehen wie bei Walli... die "originalen" Schrauben egal ob im "Holz" oder durchgeschraubt mit Muttern außen sind aber nunmal auch alle über 30 Jahre alt.. deshalb alle raus, begutachten wie das alles aussieht, gegebenen Falls neue Schrauben, eventuell auch Dübel einsetzen und das Dach wird an den Aufstellern absolut fest gehalten.. da passiert nichts! Weder am BMW 318i, am Suzuki Samurai, unserem damaligen Ford Transit oder am roten Stern ist bei uns noch nie was mit dem Hubdach passiert.. bei sehr warmen Außentemperaturen lassen wir sogar hinten einen 1..2cm Spalt offen um beim fahren etwas "Durchzug" zu haben.. sich der Junior nicht so sehr aufheizt...

    Fliegende Dächer kenne ich nur vom Hörensagen...


    Sowas wie hier an den Regenrinnen ist am Hubdach natürlich möglich.. aber auch ohne großen Umbau zu beheben...





    Grüße

    Friedel72

  • Die Schrauben, also die unteren wo die Aufsteller am Qek angeschraubt sind, sahen nicht mal durchgerostet aus. Eher wie Materialermüdung, von außen sah es gut aus. Und Torsten, da ist nicht mal Holz in der Nähe. Mit neuen Schrauben hätte es sicher wieder lange gehalten. Aber ich hatte das Material da, das Dach war unten, da hab ich die Riegel angebaut und nun hält es ganz sicher.

  • Moinsen in die Runde..


    …dachte, heute gibt’s auch mal von mir Erfahrungsbericht:

    Gerade meinen Qek Junior 500HP für kleines Geld erstanden,

    1 Dachaufsteller total hin, die anderen guckten auch schon sehr marode und ließen sich nicht gut anziehen. Dach hatte wohl schon einmal einen Abgang gemacht. Laienhaft (kleines Foto) geflickt(geklebt/verschraubt

    Notlösung für Überführungstransport (knapp 400km Landstraße, wegen des Auf-Sicherheit-Fahrens), an Tomcat’s Vorschlag angepasst.. zu finden im

    Im Thread Dachriemen Sicherung


    2 x Ratschenspanngurte, gut: 3m Länge

    4 x einadriges Elektrokabel, dick, statt Strapse (Kabelbinder) – die dünnen hielten nicht gut (Foto)

    2 x 100cm x 2cm Winkelstücke (bei O. bei Lochblech und Co.)

    2x 100cm Rohrisolierung (bei O. bei Heizung etc)

    Hatte mir eine Sicherung ausgedacht, die ich dann heute auch bei Tomcat gefunden habe, um das Dach gegen Abflug zu sichern, aber wollte den Innenraum schützen und zusätzlich Rohrisolierung verwandt. (Foto) Die Spanngurte ließen sich problemlos um Dach und die Rohrisolierung-Winkelstangen wickeln und mit der Ratsche sanft, aber fest anziehen.

    Nach 150km Teilstrecke hatte mein Schwager dann die gute Idee mit einadrigem Elektrokabel die Aufsteller noch zusätzlich zu sichern, da das Dach doch etwas geflattert hatte.

    Bombenfest! Super heimgefahren.


    Qek wird jetzt jeden Morgen gestreichelt.


    Gucken nach Ersatzdach.. falls jemand eines hat/sieht/liest.

    Besten Dank

    Dateien

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  • da das Dach doch etwas geflattert hatte.

    es kann ja auch nicht wirklich fest sein. Dadurch dass der Gurt unter dem Dach über die Kante läuft drückst du es beim festziehen des Gurtes etwas hoch. Das hängt dann in der Gurtschlaufe und ist nicht wirklich fest....

    Hast es ja in deiner Skizze auch schön verbildlicht das Problem


    Ich finde das ganze nicht besonders intelligent gelöst. Und Optikpunkte gibt's auch nicht wirklich....

    Qek 325 1988, Qek Junior 1985 // 2037km - 11ÜN / 7 Autark in 2019

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von lukasostmobil ()

  • es kann ja auch nicht wirklich fest sein. Dadurch dass der Gurt unter dem Dach über die Kante läuft drückst du es beim festziehen des Gurtes etwas hoch. Das hängt dann in der Gurtschlaufe und ist nicht wirklich fest....

    Hast es ja in deiner Skizze auch schön verbildlicht das Problem


    Ich finde das ganze nicht besonders intelligent gelöst. Und Optikpunkte gibt's auch nicht wirklich....

    … ich gehe jetzt mal davon aus, dass du das " nicht besonders intelligent gelöst" auf die originale Hubdachbefestigung beziehst.. :), ja, da hätte ich mir auch ganz einfache Riegel-Lösungen oder Kistenverschlüsse vorgestellt.... da haben ja meine alten Skibindungen besser gehalten :))))

  • Solche "Experimente" um das ganze in einem Stück nachhause zu bringen ist ja in Ordnung. da muss es keinen Schönheitswettbewerb gewinnen... als zusätzliche Sicherung zu intakten ordentlich verschraubten Aufstellern ... undiskutabel!


    Was möchtest DU nun machen? Die alten originalen Aufsteller aufarbeiten und wieder einbauen, oder auf andere "Erfindungen" umbauen?

    Hubdach? was ist da DAS PROBLEM? ...


    Grüße

    Friedel72

  • … ich gehe jetzt mal davon aus, dass du das " nicht besonders intelligent gelöst" auf die originale Hubdachbefestigung beziehst..

    Nein. Die originale Sicherung ist gut so wie sie ist. Vorausgesetzt man hat auch vernünftige Schrauben verwendet.

    Genau so sehe ich das auch! Diese ganzen Haarsträubenden Erfindungen gehen vielleicht mal kurz aber auf dauer nicht!

    Qek 325 1988, Qek Junior 1985 // 2037km - 11ÜN / 7 Autark in 2019

  • Moin "Friedel" ,


    Du weißt schon, dass Großschreiben schreien bedeutet? Oder wie ist das mit der Nettiquette hier. Bin jetzt gerade etwas verwirrt.

    Sind hier keine Erfahrungsberichte erwünscht?

    Was habe ich falsch verstanden?

    Notlösung für Überführungstransport - ganz deutlich hineingeschrieben..

    #achselzuck


    Zu deinen zuletzt genannten Fragen:

    Originale Aufsteller zerbröseln förmlich und ziehen nicht mehr an.. halten auch nicht und hatten sich bereits nach 25km losgedreht..#augenroll

    Andere "Erfindungen" - wäre die letzte Lösung. Davor versuche ich jetzt erst mal Aufsteller zu finden und auch zu erhalten, in der Hoffnung, dass sie besser halten.

    Hubdach.. jaaaa… finde ich toll und zwar nach allen Seiten, nicht nur einseitig...

    Das Problem? Ich... habe keins... Lasse die Dinge möglichst entspannt auf mich zukommen und entscheide dann, ob andere Lösungen/Sicherung überhaupt notwendig sind.

    Da ich als ältere Frau allein unterwegs, körperlich nicht mehr so fit wie ihr Jungspunte bin und nicht meinen Werkraum (seit dem WE aber Akkuschrauber, Zubehör , Strapse und immer 1 Rolle Gaffatape) dabei habe.. sucht man immer vorausschauend zu planen.

    Gruß von hier

    Martina

  • Habe es selbst original gelassen. Jedoch, oben im Hubdach, die Löcher etwas vergrößert und 5mm-Nylon-Spreizdübel eingesetzt. Die neuen Schrauben sitzen wieder richtig straff. Hält ...:nummer1:

    Ja du hast ja auch einen 325er, da geht das 🤗😁👍🏼

    3100km mit dem Qek im Jahr 2017:Transport_Smilie_5:

    4156 km mit dem Qek im Jahr 2018 :ahahaha:

    3674 km mit dem Qek im Jahr 2019 :a065:

    4110 km mit dem Rapido im Jahr 2020 :nummer1:

    330 km mit dem Rapido im Jahr 2021 :smilie_water_162:

  • Habe es selbst original gelassen. Jedoch, oben im Hubdach, die Löcher etwas vergrößert und 5mm-Nylon-Spreizdübel eingesetzt. Die neuen Schrauben sitzen wieder richtig straff. Hält ...:nummer1:


    Danke Dir.. habe eben mal nach Nylonspreizdübeln gegoggelt.. upps… welche hast du genommen? die müssen ja auch relativ kurz sein oder? So tief ist die "Leere" ;) zwischen den GFK Schichten (plus Holzbrettchenscheibe) nicht.


    Für solche Tipps bin ich echt dankbar!