Langzeiterfahrungen Autarkie

  • Wie versprochen noch ein paar praktische Daten, bin leider nicht eher fertig geworden:(.

    Als erstes mal Daten vom 17.09. bis 20.09. im Harz. Die 4 Tage voll bedeckter Himmel (außer mal kurz bei der Heimfahrt:().

    Die beiden grünen Kreise sind jeweils die Hin- und Rückfahrt.


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    Bei diffusem Licht ist um die Jahreszeit nicht mehr zu erwarten. Ist für die paar Tage aber alles noch im grünen Bereich. Verbraucher: Abends mal vielleicht ein halbes Stündchen Licht, Radio, Handy laden, Akku für die Außenbeleuchtung laden und die letzte Nacht noch durchgängig heizen. Hätte mit der Konstellation und den Wetterbedingungen noch ein paar Tage gereicht.:)


    Treffen vom 01.10. bis 03.10. in Zaue, komplettes WE sonnig.

    Grüne Kreise w.v.


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    Bei der Anfahrt alles voll geladen. Solar schiebt anfangs noch etwas nach und schaltet dann ab, kann die Lima alleine. Zweiter Tag teilabgeschattet und nur über Mittag volle Sonneneinstrahlung. Das bringt natürlich in den ca. 2 Stunden ganz guten Ertrag. Allerdings ist um die Jahreszeit nicht mehr allzuviel Leistung zu erwarten. Wie zu sehen maximal 2A Ladestrom. Da schafft das 50W-Modul, selbst in DE, im Hochsommer ca. 4A.

    Bei sparsamen Energiemanagement sind m.E. bei halbwegs durchwachsenem Wetter mit der Konstellation 50W Solarpanel und 100Ah Bordbatterie locker 8..10 Tage autark d'rin.

    Um diese Jahreszeit stellt sich ja eher das Problem, kann ich mich so platzieren, daß ich die maximale Sonneneinstralung ausnutzen kann. Das geht meistens nicht.:(

    Im Sommer ist das eh wurscht, weil sowieso ein Überangebot an Solarleistung vorhanden ist und der Energieverbrauch durch Wegfall von Beleuchtungszeiten und Heizung sowieso deutlich geringer ist. Zu Buche würde ggf. ein Kompressorkühlschrank schlagen, habe aber bisher keine verläßlichen Daten darüber wieviel der sich im Durchschnitt in 24h genehmigt.

    Beim Wintercampen nur auf Solarenergie zu bauen ist illusorisch. Ein WE habe ich das auch schonmal mit o.g. Konstellation allerdings bei vollsonnigem Wetter und nur nachts und früh vielleicht 1h geheizt, geschafft. Die Solarladung bringt da aber fast nichts. Maximal vielleicht 5% von der Nominalleistung.

    Muß eben jeder nach seinen Vorstellungen und Möglichkeiten dimensionieren.

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    In 12 Jahren 110 Camping- Stellplätze in 15 Ländern besucht, die km seit 100.000 zähle ich schon nicht mehr!


    Wenn ihr auf Reisen geht um etwas Anderes zu sehen, dann beklagt euch nicht wenn alles anders ist.

  • Hi Vice, was issn das für 'ne Aussage? Entweder das teil hat 630W Leistungsaufnahme, was ich nicht glaube, oder es verbraucht pro Nacht 630Wh. Das ist ein großer Unterschied!

    Nach 5 Tagen ohne Sonne wurde es eng mit der Batterie für mein Cap Gerät und Kompressorkühlbox.

    45 Ah Batterie vom Qek mit der 100 Watt Zelle für Heizung und Beleuchtung war kein Problem.

    Die Aufteilung hat sich bewährt.

    Irgendwo liegt da ein Fehler in den Parametern vor. Die 45Ah-Batterie hat bei 20-Stündiger Entladung einen Energieinhalt von ca. 500Wh. Da würdest du ja nichtmal eine Nacht überbrücken können.

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  • das Cap Gerät benötigt maximal 90 Watt so steht es hinten drauf.

    Gespeist wird der Sinus Wandler für das Cap Gerät von einer 100 Ah Batterie die sich im Auto hinterm Fahrersitz befindet und von den zwei 100 Watt Solarzellen vom Autodach gespeist wird.

    Die 45 Ah Batterie befindet sich im Qek und wird von der 100 Watt Solarzelle auf dem Qek Dach gespeist ,die ist nur für Licht Handy laden und für die Heizung zuständig.

    Grüße aus dem Wilden Süden

    Thomas

  • Da hast du ja ein mobiles Kraftwerk;). Da gibt's doch bestimmt schon Fördermittel vom Bund.:)

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