neuer QEK Besitzer mit Frage

  • Hallo zusammen,


    seit gestern sind wir Besitzer eines QEK junior BJ 1979. Er ist ungebremst und der Zustand eigentlich noch recht gut.
    Der Rahmen sieht sehr gut aus, Innenausbau auch noch soweit vorhanden (bis auf den Himmel und Tapete an der Wand) und die Fenster taugen auch noch.
    Dummerweise hat sich bei der Überführung das Klappdach auf die Autobahn gelegt und einige PKW und auch LKW sind drübergerollt. Ist schade aber reparabel.


    Meine Frage bezieht sich aber auf das Zugrohr. Wie man auf dem 1. Bild sieht geht es leicht schräg nach oben. Auf den Fotos im Netz erkennt man fast nie ob das so normal ist oder ob das Rohr einfach nur verzogen ist.
    Weiterhin ist das Rohr in Fahrtrichtung nach rechts leicht verzogen. Könnte vielleicht ein Problem bei der Zulassung geben weil wir keinen Brief dazu haben und es eine Vollabnahme geben muss. Habt ihr da evtl. Erfahrung?


    Gruß Karsten

    Dateien

    • QEK_1.jpg

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    • QEK_2.jpg

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  • Hallo Karsten,


    Beim Junior gibt es drei verschiedene Zugrohrvarianten:


    Gerade,
    Nach oben gebogen,
    Nach oben Gekröpft (also mit zwei "Knicks" drin).


    Nach oben gebogen- so wie bei dir- sollte also OK sein.

    Zur Seite darf das Zugrohr nicht verbogen sein.
    Da musst du dir was einfallen lassen, bevor du zum TÜV fährst.
    Was ich machen würde, werde ich hier aber nicht öffentlich posten... :pflaster::pflaster::pflaster:



    Viele Grüße,


    Axel :)

    Da will man endlich mal in Ruhe seine Werkstatt aufräumen und was passiert? ..........Man hat keine Lust!


  • Danke Axel.
    Das hilft doch schon mal weiter. Also nur in die eine Richtung wieder ausrichten.
    Hatte da schon Beiträge gefunden zwecks MIT oder OHNE Wärme. Da lassen wir uns noch was einfallen.
    Ansonsten bin ich voller Zuversicht mit dem QEK.
    Bisschen Innenausbau, Dachluke neu laminieren, Deichsel richten --> TÜV und fertig. Soweit der Plan...

  • Das Zugrohr ist gerichtet. Steht wieder wie neu da. Sollte die Dekra nix zu meckern haben.
    Jetzt noch neue Stoßdämpfer (hat da jemand ne günstige Quelle?), Innen etwas aufhübschen und neue Bereifung. Dann ist es auch schon fast fertig das gute Stück.


    Gruß Karsten

  • Jetzt gehts an den Innernausbau. Es war eine holzoptik Tapete im ganzen Qek verklebt, welche sich richtig bescheiden entfernen lässt.
    Muss alles abgeschliffen werden. Wird aber.
    Da das Dach beim dem Abstecher auf die Autobahn sehr gelitten hat muss es einmal mit Harz und Matten wieder stabilisiert werden. Kein Thema aber das Gelcoat muss runter. Habe 2h geschlieffen und überall sah es aus wie in ner Lackiererei. Soweit fertig und jetzt kann laminiert werden.
    Alle Metallteile entrostet und mit Owatrol Öl eingepinselt. Sollte auch nix mehr anbrennen.


    Aber nochmal zum Dach: Die original Aufsteller haben natürlich nicht überlebt. Für die Teile werden ja auch Preise aufgerufen - jenseits von Gut und Böse. Gibts da eine Alternative? Hat jemand die Teile weggebaut und eine gute Lösung? Reicht ja eigentlich auch in eine Richtung klappbar...


    Karsten

  • Lösungen gibt es wie immer einige. Bei Töchterchens Junior hatte der Vorbesitzer einen Holzrahmen in den Dachausschnitt verschraubt und verklebt und an diesen das Dach rundherum mit Spenglerschrauben fest verschraubt. In die Mitte hat er dann eine Dachluke zur Belüftung eingesetzt. Wenn ich mich recht entsinne hat es Matze fast genauso gemacht und statt des org.Dach eine durchsichtige Plexiglasscheibe genommen und zwei solche Dachluken mit Zwangsbelüftung nebeneinander verbaut. Es kommt dabei natürlich darauf an was Du an Stehhöhe benötigst!? Die Dachluke (ab 40,-€) kommt auf jeden Fall günstiger als ein Satz Aufsteller und es ist gleich eine Zwangsbelüftung und ein Fliegengitter mit dabei.


    Grüße
    Friedel72

  • Das ist auch ne Idee. Verschrauben das alte Dach und ein neues, kleineres rein machen.
    Mal drüber nachdenken.
    Was dann natürlich fehlt ist die Komplette Stehhöhe in der Küche - aber ne Ente werden wir eh nie im Wohnwagen zubereiten.


    Die neuen Aufsteller sehen auch gut aus ragen aber auch doweit nach unten. Da ist die Wahrscheinlichkeit mit dem Kopf hängen zu bleiben relativ hoch.


    Mal schauen was draus wird. Würde es hier kundtun...

  • Es gibt ja diese Dauchhauben inzwischen auch schon in Alu für knapp 400 €.


    Und ich hatte gerade die Idee, dass man sich -ein wenig handwerkliches Geschick- solch eine Haube ja auch selbst aus für im Fahrzeugbau verwendbarem Makrolon selbst bauen könnte, wenn man die umgebördelten Ränder als Streifen richtig zuschneidet und klebt.


    Dadurch würde das Innere deutlich heller und gegen die Aufheizung im Sommer könnte man ja mit der entsprechenden Sonnenschutzfolie und/oder einem Rollo vorgehen.


    Wie gesagt, das ist eine Idee aus dem Stegreif, als Denkanstoss.

  • Naja.....
    So ein Alu-Teil käme bei mir nicht auf's Dach. Schon mal wegen des Gewichts. Und die Wärme am Kopf muss man mögen ;-)
    Der die Teile anbietet hatte glaub auch gebrauchte Original-Dächer im Angebot. Die einfachste Lösung ist dein altes Dach wieder drauf, ordentlich befestigen und ein Glas-Hub-Dach von Schrottplatz einzubauen. Es sollte halt wenig gewölbt sein, hat ein E-Prüfzeichen und lässt auch noch Licht rein!

  • So ein Alu-Teil käme bei mir nicht auf's Dach. Schon mal wegen des Gewichts.


    Ich denke das Alu-Dach ist bestimmt nicht schwerer, als das Originale.


    Und die originalen Dächer verkauft er, weil er bei seinen Qeks die Dächer tauscht.

    Was ewig hält, das bringt kein Geld!(vermutlich Carl Benz)

  • Geschäftsidee ist das sicher nicht. Aber der Aludachanbieter hat mehrere Qeks zur Vermietung laufen und ihm fliegen ab und an die Dächer weg. Daher tauscht er diese und befestigt die ordentlich(nehm ich zumindest an), um das leidige Problem somit aus der Welt zu schaffen. Die alten Dächer dienen dann quasi zur Finanzierung der ganzen Schache.

    Was ewig hält, das bringt kein Geld!(vermutlich Carl Benz)

  • Dadurch würde das Innere deutlich heller und gegen die Aufheizung im Sommer könnte man ja mit der entsprechenden Sonnenschutzfolie und/oder einem Rollo vorgehen.


    Wie gesagt, das ist eine Idee aus dem Stegreif, als Denkanstoss.

    ...für's Wintercampen vielleicht geeignet, den Wärmeeintrag über die große Fläche auf dem Dach bekommst du im Sommer nicht in den Griff.
    Dann schon lieber mit Alucobond, das ist leicht, isoliert wesentlich besser als Aluminium und läßt sich einfach verarbeiten (wenn man die Technologie kennt), und 'nem kleineren Dachfenster.

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    In 12 Jahren 105 Camping- Stellplätze in 15 Ländern besucht.


    Reisen ist schädlich für Vorurteile.