Solarzelle ins Aufstelldach des 325er?

  • Bei Qualitätszellen sollte das kein Problem sein, 25 Jahre Leistungsgarantie und 5 Jahre auf das Material, wenn die Leistung verlieren durchs anlaufen, wäre das ja ein Garantie Fall


    https://greenakku.de/mobilPV/K…ohnwagen-Boote::1783.html

    Für den Preis kaufe ich 5 Herkömmliche Solarzellen mit 100 Watt

    Grüße aus dem Wilden Süden

    Thomas

  • Hatte ja die Zellen versuchsweise auf dem Autodach im Urlaub,

    der Vorteil das Auto stand immer im Schatten.

    Normal habe ich immer Schattige Plätze gesucht aber bei Solar sollte mann umdenken.

    Mann macht sich ja selber den Schatten mit den hinterlüftenden Zellen

    Grüße aus dem Wilden Süden

    Thomas

  • Die Idee, in das Hubdach selbst Solar zu integrieren, ist wirklich gut. Vielleicht ist es sogar besser das Hubdach durch ein Solardach zu ersetzen.


    Angestebter Leistungswert liegt bei mir bei 100-140W. Dafür bringt das Solarmodul schon eine gewisse Größe mit.

    QEK 325

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  • Das ist auch meine Überlegung , es gibt ja schon Super Beispiele Hier.

    Meine Überlegung ist aber die Hinterlüftung, die werden ordentlich warm an der Unterseite. Gut im Herbst ist mann froh über die Heizung.

    Dann kommt aber die kalte Nacht und die Solarzelle ist nur Einfachglas das fängt an zu schwitzen.

    Grüße aus dem Wilden Süden

    Thomas

  • 25 Jahre Leistungsgarantie

    ...und wie willst du dem Lieferanten nach 25 Jahren beweisen, daß die Leistung nicht mehr den geforderten Wert von 85...90% (was immer die auch in den Garantiebedingungen festlegen) entspricht, falls es den überhaupt noch gibt?

    Normal habe ich immer Schattige Plätze gesucht aber bei Solar sollte mann umdenken.

    ...zumindestens teilweise, eben den Umständen entsprechend.

    Wenn man 3 Wochen irgendwo fest steht sollte man andere Prämissen setzen als wenn man alle paar Tage unterwegs ist.

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    In 12 Jahren 110 Camping- Stellplätze in 15 Ländern besucht, die km seit 100.000 zähle ich schon nicht mehr!


    Wenn ihr auf Reisen geht um etwas Anderes zu sehen, dann beklagt euch nicht wenn alles anders ist.

  • Fette Batterie ist auch sinnvoll. Hab mir gestern eine neue AGM 100Ah Solarbatterie bestellt. Wiegt zwar 20 Kg und ist auch Gegengewicht für die meist prall gefüllte Absorberkühlbox gegenüber gedacht,so steht der Junior wieder gerade . Die muß man erstmal leersaugen mit LED Beleuchtung, USB Steckdosen,Radio und Wasserpümpchen. Nachgeladen wird über 75W Solarmodul oder bei Landstrom über CTEK 5.0 Ladegerät.

  • MPPT Regler

    ...das ist genau so ein Kokolores. Die Dinger haben Wirkungsgrade von um die 85%. Falls der, rein theoretisch, 20% (ist schon hochgegriffen) Mehrleistung bringen würde brauch der von der Mehrleistung (zu 100% gesetzt) schon 75% für sich selbst. Bleiben also effektiv höchstens 5% Leistungsgewinn übrig. Kommt der nicht in den optimalen Arbeitsbereich der Solarzelle geht's wahrscheinlich schon mit einer negativen Bilanz aus.

    Hinzu kommt, wenn der Regler das was er verspricht voll ausschöpfen kann, hast du eh genug Sonne, kannst die angebotene Energie garnicht speichern und brauchst auch sehr wenig Energie.

    Hatte das ja hier schonmal mit ein paar Zahlen dargelegt und habe seit 2018 komplette Aufzeichnungen über den Ladeverlauf. Da kann man recht gut erkennen was Sinn macht und was nicht.

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    In 12 Jahren 110 Camping- Stellplätze in 15 Ländern besucht, die km seit 100.000 zähle ich schon nicht mehr!


    Wenn ihr auf Reisen geht um etwas Anderes zu sehen, dann beklagt euch nicht wenn alles anders ist.

  • Für mich sinnvoll war die Kompressorkühlbox und die (80Ah) Batterie mit dem Laderegler (MPPT) im Zugfahrzeug auf Auszug verbaut, die Solarzelle 100 Wp aber in 24 V auf dem Fahrzeugdach.

    Die 24V Zelle liefert auch bei geringer Sonneneinstrahlung immer durch den MPPT Ladestrom.

    Nebeneffekt: zweiter Ladeausgang lädt die Starterbatterie nach und ich habe die Box auch beim Einkauf immer dabei.

    Für das Bissel Pumpe Licht und Handy reicht im Qek eine 20 Ah Batterie (wird über Landstrom oder Falt-Solarpanel o.ä. geladen).

    :a010:

    :patsch: Man muß immer einen wissen, der weiß, was man nicht weiß.
    Manche Menschen sind der lebende Beweis dafür, das Hirnlosigkeit nicht zwangsläufig zum Tod führen muß. :a010:

  • PS: MPPT ist bei 12V Panel wirklich nicht sinnvoll. Bei 18V max. Spannung kann auch der MPPT nicht immer 14,5 V Ladespannung bereitstellen, erst recht nicht bei wenig Sonne. Bei 24 oder 36V Panel sieht es schon anders aus.

    Bitte bei Solaranlagen keine pauschalen Aussagen wie MPPT ist Kokolores.

    :a010:

    :patsch: Man muß immer einen wissen, der weiß, was man nicht weiß.
    Manche Menschen sind der lebende Beweis dafür, das Hirnlosigkeit nicht zwangsläufig zum Tod führen muß. :a010:

  • Hallo,


    Vielen lieben Dank für das ganze Input! Das war für mich sehr erhellend, gerade der Hinweis mit den 36v Panels.

    Hat jemand Erfahrung mit sowas hier? https://solarcamp24.de/Offgrid…-semiflexibles-Solarpanel


    das liest sich alles ganz gut und scheint mir, als hätte man aus vergangenem gelernt.

    bei dem greenakku Link gefiel mir jedoch die Alu Rückseite va wegen Wärme Abfuhr.

    Ansonsten gibt es bei greenakku gaanz unten ein YouTube Video verlinkt mit Tipps zur Montage (der muttern als Distanz Hülsen im sikaflex Ansatz)


    hat das mal einer aufm Qek Dach probiert? Gerade beim Aero mit der Schräge eigentlich ne gute Kombination


    lieben Gruß

    Matthias

  • Wann der Abstand zu gering ist hast keine Hinterlüftung.

    Setzt sich auch mit Schmutz zu.

    Die flexiblen sollten ja vollflächig verklebt werden um Zellenbruch zu verhindern.

    Leg dir doch mal eine 60 cm lange Latte aufs Dach dann siehst wieviel das absteht.

    Die starren haben schon durch den Aluminium Rahmen die Hinterlüftung.

    https://www.ebay.de/itm/Solarm…id=p2349624.m46890.l49292

    Und bei der gleichen Wattzahl hast bei 24 Volt halt nir die halbe Ampere.

    24 Volt und mehr machen Sinn wann mann hochtranformieren will auf 220 Volt, oder mit 24 Volt im Qek arbeitet meine Kühlbox arbeitet mit 12 und 24 Volt.

    Grüße aus dem Wilden Süden

    Thomas

  • Nach dem MPPT-Regler hast dann wieder 12V . Das 24V Modul bringt bei wenig Sonne auch nur ca. 18V. Kann der Regler aber immer noch nutzen.

    :a010:

    :patsch: Man muß immer einen wissen, der weiß, was man nicht weiß.
    Manche Menschen sind der lebende Beweis dafür, das Hirnlosigkeit nicht zwangsläufig zum Tod führen muß. :a010:

  • Ach so: mein Modul und der Regler sind vom China-Mann, paar Wochen Lieferzeit aber der Regler ist bis aufs Haar baugleich mit Votronic.

    :a010:

    :patsch: Man muß immer einen wissen, der weiß, was man nicht weiß.
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  • Hallo,


    wieder mal besten Dank für die Hinweise und Meinungen, ihr seid echt super :-)


    bzgl. des Themas Hinterlüftung, das beschäftigt mich auch, v.a. bzgl. Wirkungsgrad und Lebensdauer der Module:


    in dem Video (link ist ab 2:20, da gehts los) erklärt der Werte Herr das der Abstand einer M8 Edelstahlmutter

    im 15cm abstand in der Kleberwulst bereits ausreichend zur Lüftung beiträgt.


    Später erklärt er dann noch, dass man bei flex Modulen auf eine einlaminierte Alu-Schicht von 0,8mm Dicke achten soll, weil das die Teile steifer und robuster gegen Beschädigung durch Flattern macht.


    Generell dachte ich beim Gucken aber, dass ich - wenn-denn überhaupt - die Wulst in Fahrtrichtung schließen würde, oder einen kleinen flachen "Spoiler" davor setzen würde, damit da der Wind nicht so drunter pfeift und an den Dingern rüttelt.. Gut ich hab nicht vor 200 Sachen mit dem Qek zu fahren, aber es klingt vertrauensstiftend wenn er sagt, dass es das aushalten würde.



    Bzgl. der Voltzahl des Panels:


    Es gibt ja scheinbar Module mit ca 18V, 24V und 36V und ich wette auch 48V. Da mein favorierter MPPT Solarladeregler mit all denen klär käme war mir der Wert bisher egal. Das Argument, dass ein höher-voltiges Panel es leichter hat auf eine Batterieladespannung von 14,4V zu kommen (typisch für Blei-Säure, Gel und Blei Kohlenstoff bzw 14,7 was AGM haben will, ist ziemlich überzeugend. Der Regler transformiert die Spannung ja ohnehin auf die ca 12V meines Boardnetzes, dass passt also Prima zu meinen Verbrauchern und macht dadurch unabhängig von der Wahl der Panel-Spannung.


    Hier wäre meine Frage: hat jemand hier ein solches 24V oder 36V Panel im Einsatz und kann den Effekt bestätigen? (erstmal egal ob flex oder nicht)



    Bzgl. Flex oder nicht:


    Im Grunde geht es mir eher um ein gutes Ausnutzen der verfügbaren Dachfläche UND um ein möglichst niedriges Gewicht.

    Ein nicht-flexibler Favorit wäre bei mir zB das hier https://www.ective.de/ECTIVE-M…stallines-Solarmodul-190W

    ist mir aber mit seinen 11,1Kg schon ziemlich moppelig. Außerdem taugen die meisten Festen Module auf Grund ihrer Maße nicht zum 1zu1 Austausch des Hubdachs, was ich wegen der Gewichtsersparnis ne ziemlich cool Idee finden würde.


    Daher denke ich halt über flex nach: leichter und potentiell auf die gewölbte Dachstelle in Fahrtrichtung vor dem Hubdach fest montierbar. Letzeres will ich erstmal aber überprüfen (nicht das der Qeki zu rund ist für ein semi-flex Panel) und es soll natürlich halten und gescheit funktionieren. Vielleicht ist diese Hoffnung aber nicht realistisch, das will ich aber gern herausfinden bevor ich was kaufe :-D