Wie lange fahrt ihr eigentlich eure reifen ?

  • In einem anderem Forum läuft grade eine Diskusion über das alter der Wohnwagenreifen, und da wollt ich doch mal eure Erfahrungen so hören.
    Meine Reifen sin zur Zeit noch Ganzjahresreifen von Googyear aus 2003 die ich mit dem max. zulässigen Luftdruck ( 3,5 Bar ) fahre.
    Bisher weder rissig, oder sonst wie affällig.

    Stefan


    Ein Leben ohne QEK ist möglich, aber völlig sinnlos !


    QEK : nie mehr ohne !


    Berlingo und 2CV :b025: mit Qek Junior HP 500, Bj.: 87 :junior::a017: ....und: Hauptsache Draußen :urlaub0013:
    (im Bild links: Unser Sohn Tim :give_heart: )

  • Hallo Stefan,
    wenn du eine 100 er Zulassung hast dürfen deine Reifen max. 6 Jahre alt sein. Ansonsten habe ich mehrfach die Empfehlung von 8 Jahren gehört. Eine Offizielle Begrenzung gibt es nicht.
    Allerdings sollte das Profil mind. 1,6 mm ( in meinen Augen zu wenig ) und der Gummi keine Risse haben, Ebenso sollte man ihn wechseln, wenn mechanische Verletzungen oder Beulen usw. auftreten. Ich glaube, daß man immer tip-top Reifen fahren sollte, um Risiken auszuschließen oder zumindest zu mindern.

  • Hallo Stefan,


    Als ich vor zwei Jahren meinen Aero geholt hatte, waren 145er Reifen von 1994!!! drauf. Beim durchsehen der Bremsen -gleich nach dem ich ihn Zuhause hatte- habe ich erstmal einen Schreck bekommen: Es waren so tiefe Risse in der Lauffläche in Laufrichtung drin, das ich den Stahlgürtel sehen konnte. Ich konnte fast einen Bleistift durchstecken. Also eindeutig viel zu alt. Und für den Aero wohl auch zu schwach?
    Ich hatte dann erstmal andere gebrauchte Reifen drauf gemacht.


    Nun mit der 100er Zulasung habe ich 165er drauf, die dann auch alle 6 Jahre gewechselt werden. Ich finde das eine gute Regelung, die das Fahren mit dem Wohnwagen sicherer macht. Trotzdem werde ich mir die Reifen zwischendurch auch mal genauer anschauen.



    Viele Grüße,


    Axel

    Da will man endlich mal in Ruhe seine Werkstatt aufräumen und was passiert? ..........Man hat keine Lust!


  • ja,das ist schon interessant.
    Ich schaue natürlich auch immer nach dem Zustand meiner Reifen, Profil ist noch mehr als 5mm, die verbrauchen sich bei einem so leichtem Qek warscheinlich nie.
    Auch Risse und Beulen etc. sind bissher Fehlanzeige.
    Ich denke mal das es evt. damit zusammenhängt das ich den max. zulässigen Reifendruck fahre :whistling:

    Stefan


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  • Ebenso sollte man ihn wechseln, wenn mechanische Verletzungen oder Beulen usw. auftreten. Ich glaube, daß man immer tip-top Reifen fahren sollte, um Risiken auszuschließen oder zumindest zu mindern.


    Genau so ist es !!!


    Reifen, egal auf welchem Fahrzeug sie laufen sollte man immer größte Aufmerksamkeit schenken. Ich habe immer bei noch ca.3mm Frofiltiefe bei Sommer und ca. 4mm bei Winterreifen aufgehört. Poröser Gummi sollte nirgend wo zu sehen sein. Um Reifen richtig zu checken sollte man sie wenigstens 2 mal im Jahr auf Schadstellen überprüfen, (beidseitig) das heißt demontieren oder auf Hebebühne).
    Auch eine Gummipflege an den Seitenflanken ist nicht verkehrt.

  • Ich kenn das so : Neureifen die bis 2 Jahre im Handel gelagert waren, zählen noch als Neureifen. Danach müssen sie mit Abschlag verkauft werden. ???

  • Ich fahre die Reifen auf dem WoWa aus bekannten Gründen 6 Jahre und dann nochmal 6 Jahre auf dem Lastenanhänger ;) .

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    In 12 Jahren 110 Camping- Stellplätze in 15 Ländern besucht, die km seit 100.000 zähle ich schon nicht mehr!


    Wenn ihr auf Reisen geht um etwas Anderes zu sehen, dann beklagt euch nicht wenn alles anders ist.

  • a, ja, einen kleinen Fuhrpark müßte man sich auch zulegen


    ...um Reifen zu sparen :thumbup: . Sparen, koste es was es wolle... :D

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    Wenn ihr auf Reisen geht um etwas Anderes zu sehen, dann beklagt euch nicht wenn alles anders ist.

  • Da ist am Reifen sparen mit Sicherheit der schlechteste Zug.


    War vielleicht das falsche smilie Richtig wäre: ;) . :)
    Ich denke beim Anhänger ist das Reifenproblem eher untergeordnet, da die Reifen bei weitem nicht so stark belastet werden wie beim Zugfahrzeug. Es wirken ja keine Vortriebskräfte und so rumheizen wie mit 'nem Solofahrzeug kannste sowieso nicht. Also fallen extreme Seitenführungskräfte auch weg. Einzig die Bremskräfte bleiben. Ich habe unsere voriges Jahr nach ca. 40.000km getauscht. Die waren höchstens 10...15% abgenutzt. Werde morgen mal genau messen gehen.

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  • Reifen werden wegen fehlender 100er Zulassung solange gefahren, wie sie ok sind. Abnutzung dürfte das geringste Problem sein.
    Wenn natürlich Risse etc. entstehen, dann wird gewechselt ...

  • Wenn man mal das Profil gegenüber dem Reserverad vergleicht nach 20000 km , da ist ein mm verschlissen, solche Reifen werfe ich doch nicht weg, nur weil Dilettanten eine Vorschrift gemacht haben, wenn man 100 fährt, dann dürfen sie höchsten 6 Jahre alt sein.
    In Österreich darf jeder, dessen Gespann unter 3,5 t ist 100 fahren auch wenn die Reifen über 6 Jahre sind.Wie ist das in Frankreich?
    Ich habe Busse gesehen, die eine 100 hinten dran hatten, die fuhren runderneuerte Reifen. Das ist bei LKW Reifen gang und gäbe, daß die Reifen runderneuern lassen.
    Könnte ich ja nach 10 Jahren auch, meine Reifen runderneuern, dann kann ich 6 weitere Jahre mit einer 100 Zulassung fahren, oder ist das auch verboten, habe mich nie mit der 100 Zulassung befasst, da sie für mich kein Thema ist. Außer in De interessiert dat in Europa keinen Dödel .


    Übrigens. Ich fahre auch mit Gummiventilen rum, bei 3,0 b. Noch nie ein Problem gehabt.

    .

    ..

    .....

    Schorsch in 2017 - 9 Länder - 12500 km

    Schorsch in 2018 - 8 Länder - 11500 km

    Schorsch in 2019 - 5 Länder - 10500 km

    Schorsch in 2020 - 1 Land - 15 ÜN - 1840 km

    Schorsch gesamt - 21 Länder - 108000 km


    ich bin vom Dorf

  • Das ist bei LKW Reifen gang und gäbe, daß die Reifen runderneuern lassen.


    Kann man so nicht direkt vergleichen. LKW-Reifen sind ja in aller Regel auch nachschneidbar. Die Lauffläche ist aber wahrscheinlich in kürzerer Zeit abgenutzt als bei 'nem WoWa. Stellt sich ja keiner (oder eher die wenigsten ;) ) 'nen LKW für 200.000,-€ in die Garage, bloß um damit 2 mal im Jahr in den Urlaub zu fahren.
    Wobei ich auch der Meinung bin, daß die länger gefahren werden könnten. Das Problem ist natürlich, daß beim Anhänger die tatsächliche Laufleistung für 'nen Prüfer schwer nachvollziehbar ist. Wie Torsten schon schrieb spielt der Lobbyismus in DE bestimmt auch nicht nur eine untergeordnete Rolle.

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    In 12 Jahren 110 Camping- Stellplätze in 15 Ländern besucht, die km seit 100.000 zähle ich schon nicht mehr!


    Wenn ihr auf Reisen geht um etwas Anderes zu sehen, dann beklagt euch nicht wenn alles anders ist.

  • Nun, wo heute die allermeisten Reifen - gerade im Billigsegment - aus Asien kommen, halte ich Lobbyismus hier mal ausnahmsweise nicht für ausschlaggebend. Wer gezwungen ist, einen fast nicht messbar "angebrauchten" Reifen aller 6 Jahre auszutauschen, wird sich um so mehr auf die ausländischen Billigprodukte orientieren und damit der Lobby keinen Gefallen tun - es sei denn, wir gestehen ein, dass es eine China-Lobby hier gäbe...
    Der Grund ist IMHO ein anderer, technischer: Denn das Problem besteht weniger in den Reifen bzw. den Fahrzeugen, die regelmäßig gefahren werden (wenn auch deren Besitzer am meisten unter der Vorschrift leiden) - aber ich stelle mir vor, da steht so ein WoWa 5-6-7 Jahre am selben Platz, vielleicht noch bissel Luftverlust am Pneu... - wie heißt es so schön: "Reifen sind oben noch gut, nur unteres Viertel bissel platt; also Dreiviertel brauchbar." Naja, und dann gehts auf die Bahn, mit Volldampf... Nurmalso: Von 80 auf (sagen wir: forsche) Hundertzehn bedeutet etwa doppelte Energie(!), da Geschwindigkeit quadratisch in die Energieberechnung eingeht!
    Weil mein 325er jetzt auch fast zwei Jahre unbewegt stand (Zeitmangel), mach ich mir auch schon bissel Sorgen, ob die inzwischen 4 Jahre alten Reifen (trotz vernünftigem Luftdruck in der Zwischenzeit) nich doch bissel eckig daherkommen - aber soweit denkt halt nicht jeder. Woanders hieße es: Selbst Schuld - in D beantwortet man sowas eben gern mit Regeln und Gesetzen. Denn wenn man an Deutschland eines bemängeln muss, dann zwar das fehlende Vertrauen in Selbstverantwortung der "Bürger" - andererseits muss ich auch gern mal sagen: Manchmal vielleicht besser so! http://www.gtue.de/sixcms/detail.php?id=40509


    Um die ursprüngliche Frage zu beantworten: Meine Reifen auf dem Schneckenhäuschen sind nach 4 Jahren bei weitem noch nicht in der Nähe der Verschleißgrenze. Werde sie vermutlich aber länger als 6 Jahre fahren, da ich am Oldie-Gespann sowieso nich auf 100 darf. Erst wenn mal wieder ein Langstreckenurlaub mit dem Großen vorn dran anstünde, würde ich (auch mit noch 5mm Profil) die Pneus austauschen. 100 zieht einfach besser...
    Als Gegenbeispiel hat mein neu erstandener HP401-Lastenanhänger jetzt ganz schnell funkelnagelneue Reifen gekriegt! Auch der soll zwar manchmal als zeitgenössische Ergänzung am Oldie hängen, trotzdem hab ich ihm gleich auch erst mal 'ne Hundert spendiert - man weiß ja nie, wann man's braucht. Und die Überführung war schon extrem nervig mit 80 über fast 400 km - mit zwei Erkenntnissen: Wie wenig das Zugfahrzeug bei fünf Stunden quasi im Standgas und quasi ohne Last verbrauchen kann... - und: dass man einen Satz Mitte-Achtziger-Jahre-Pneumant-Gummis auf knappen 400km doch tatsächlich fast aufbrauchen kann!!! Ja, beim Kauf waren noch die Vulkanisiermaschinen-Nippel auf der Lauffläche - bei Ankunft waren die Reifen einseitig abgefahren, hatten nur noch knapp 2 mm Profil an der Stelle - und im Radkasten war eine Spur Gummiabrieb zu finden, wie sich der Dreck nach einer Schlammloch-Durchfahrt absetzen würde. Gut, die Federung war etwas hoch eingestellt, da der Hänger sonst gar so schräg hängen würde, dadurch recht heftigen "Krebsgang" erzeugt, dennoch hätt ich SOWAS nicht erwartet...
    Ach ja, der HP401 hat jetzt Sava-Reifen drauf (wenn das jetzt auch nicht asiatisch ist...) - Dennoch ein heftiger Schlag ins Gesicht der deutschen Reifenlobby! :D


    Ciao
    Lutz
    der in Sachen Reifen doch auch lieber Vorsicht+ walten lässt...

    die Díva: DE0T Monacoblau, Leder Sportblau, Automatic, JTG

    his little Lordship 'Sully' Blu V.: R55 Cooper S Clubman
    der Schakal: MG Jackal in dezentem Schakal-Grau
    der Iwan: АЗЛК Москвич-2140 c 1977
    die Ladeflächenerweiterung: HP401
    das Schneckenhäuschen: QEK325

  • Weil mein 325er jetzt auch fast zwei Jahre unbewegt stand (Zeitmangel), mach ich mir auch schon bissel Sorgen, ob die inzwischen 4 Jahre alten Reifen (trotz vernünftigem Luftdruck in der Zwischenzeit) nich doch bissel eckig daherkommen


    Na früher in alter Vorzeit wo die Reifen noch Textilgewebe drin hatten war dat nen Thema - aber ist dat heute och noch so ?(

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    Schorsch in 2017 - 9 Länder - 12500 km

    Schorsch in 2018 - 8 Länder - 11500 km

    Schorsch in 2019 - 5 Länder - 10500 km

    Schorsch in 2020 - 1 Land - 15 ÜN - 1840 km

    Schorsch gesamt - 21 Länder - 108000 km


    ich bin vom Dorf

  • halte ich Lobbyismus hier mal ausnahmsweise nicht für ausschlaggebend.

    Na, chinesische Reifen sind wohl eher nicht in DE auf dem Markt. Die Großen Konzerne vedienen garantiert an jedem Reifen aus Fernost an den Lizenzgebühren mit. Die meisten asiatischen Reifen kommen aus Thailand, Malaysia, Korea.

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    In 12 Jahren 110 Camping- Stellplätze in 15 Ländern besucht, die km seit 100.000 zähle ich schon nicht mehr!


    Wenn ihr auf Reisen geht um etwas Anderes zu sehen, dann beklagt euch nicht wenn alles anders ist.