QEK-Junior "Auflastungsgutachten"

  • Das die Qeks das aushalten ist ja tausendfach bewiesen..

    ...es ist aber auch schon hundertfach vorgekommen, daß sich die obere Feder- und Stoßdämpferaufnahme nach innen gebogen hat.

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    In 12 Jahren 110 Camping- Stellplätze in 15 Ländern besucht, die km seit 100.000 zähle ich schon nicht mehr!


    Wenn ihr auf Reisen geht um etwas Anderes zu sehen, dann beklagt euch nicht wenn alles anders ist.

  • Das bleibt Ansichtssache. Ich habe mich bewusst für einen Junior entschieden da dieser z.B. in eine normale Garage passt, von einer Person rangiert und bewegt werden kann. Natürlich will ich nicht mit der damaligen "Werksausstattung" im Jahr 2021 campen.


    Ja, mein Junior ist "autark" und das bringt Zusatzgewicht sodas die 500 Kg überschritten werden. Das sind in der Praxis ca. 560-580 Kg und würde ohne Auflastung Probleme bei einer Kontrolle geben. Deswegen wurde der aufgelastet, LEGAL von einer staatlichen Prüforganisation ohne Hintertür! In der Praxis hatte ich damit seit 2013 nicht die geringsten Probleme, nix durchgebogen oder zusammenebrochen.


    Aber wer das seinem Junior nicht zutraut darf selbstverständlich weiterhin mit Minimalausstattung campen fahren .....:)

  • Ich würde das jetzt versuchen mal aus technischer Sicht zu beleuchten. Da kann sich jeder seine eigenen Schlüsse daraus ziehen.

    Das Fahrestell vom HP 500.* ist ja in den Grundzügen das gleiche wie das vom HP400.1. Meines Wissens ist nur die Wandungsstärke vom Deichselrohr größer. Hinzu kommt natürlich die Bremsanlage. Das Leergewicht vom 500.* ist 60kg höher als das vom 400.1. Ich gehe mal davon aus, daß von den 60kg etwa 40kg auf die ungefederten Massen wie Bremstrommel, Bremsankerplatte und daran befindliche Funktionsteile entfallen und nicht auf die Belastung der Radaufhängung wirken.

    Demzufolge wäre der Aufbau des 500.* gegenüber dem 400.1 bei gleicher Konstruktion schon um ca. 60 kg aufgelastet.

    Bei einer Auflastung des 500.* auf 650kg wären das im Endeffekt eine Auflastung von insgesamt ca. 210kg also etwas über 50% auf das Fahrgestell des 400.1.

    Das mag grundsätzlich funktionieren, da in der Berechnung des Fahrgestelles ja auch die dynamisch auftretenden Kräfte mit berücksichtigt werden müssen.

    Zur Langzeitstabilität wären dann natürlich auch die Einsatzbedingungen zu berücksichtigen.

    Falls jemand vorwiegend Autobahnen benutzt treten natürlich nicht so hohe dynamische Kräfte auf als wenn man in der Pampa rumgurkt.

    Die Gesamtkilometerleistung spielt dabei natürlich auch eine wichtige Rolle.

    Mit Sicherheit wird die Konstruktion der oberen Radaufhängung diese Belastung auf Dauer nicht tolerieren und sich entsprechend verformen.

    Ob das nun funktionseinschränkend nach 5-, 10- oder 20.000km passiert kommt ganz auf die Einsatzbedingungen an.

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    In 12 Jahren 110 Camping- Stellplätze in 15 Ländern besucht, die km seit 100.000 zähle ich schon nicht mehr!


    Wenn ihr auf Reisen geht um etwas Anderes zu sehen, dann beklagt euch nicht wenn alles anders ist.

  • Red Snapper spinnert viel vom Campen ist selbst nicht unterweggens und unterhält sich in ganzen Sätzen mit Kötern . Er ist recht bescheiden denn einige Leute haben auch Grund bescheiden zu sein .


    peene

    Schorsch in 2021 - 5 Länder - 38 ÜN / 8x autark/ 6x Marina / 24x CP- 6490 km


    Bisher besuchte Länder mit Qek - 21


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  • Und jetzt beißt sich die Katze in den Schwanz .......:smiley1467::smiley1467::smiley1467: Beleuchtet haste das jetzt, bei meiem Junior ist auch nach mindestens 15000 KM nix passiert. Natürlich fahre ich beim dem Verlassen der Autobahn im Gelände sehr vorsichtig und entsprechend langsam durch Schlaglöcher. Es ist grenzwertig aber funktioniert. Bin mal gespannt was der angehende"Prüfing" in seiner Diplomarbeit schreibt.:)

  • Mir geht es nicht um Gepäck zuladung sondern ums Grundgewicht.

    Da Heizung Isolierung und Solarzellen auch was wiegen.

    Da Wir nur zu zweit fahren ist im Auto Transportkapazietät vorhanden.

    Sicher ist ein Frostwächter leichter als die Trumaheizung.

    Durch die Solaranlage entfällt die Kabeltrommel.

    Werde nach dem Umbau jetzt mal wiegen gehen.

    Grüße aus dem Wilden Süden

    Thomas

  • Bin mal gespannt was der angehende"Prüfing" in seiner Diplomarbeit schreibt.

    ...ich auch, ob mer's noch erfahren?

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    In 12 Jahren 110 Camping- Stellplätze in 15 Ländern besucht, die km seit 100.000 zähle ich schon nicht mehr!


    Wenn ihr auf Reisen geht um etwas Anderes zu sehen, dann beklagt euch nicht wenn alles anders ist.

  • Das ist auch bei mir der Hintergrund weswegen ich das machen lassen will. Bei 390kg "Grundgewicht" bleibt kein Spielraum mehr. ;(

    #9 Gehe niemals irgendwo hin, ohne ein Messer mitzuführen. (Gibbs Regeln)

    ...das Leben ist für schlechte Pfannen viel zu kurz... (Pfannendoc R.I.P.)

    "Satt" kenne ich leider nicht - entweder ich habe Hunger oder mir ist schlecht!!! (knivsmed1)

  • Na das wäre dann aber nüsch mehr Orschinal 🤣

    Was ist denn an einem Junior der leer schon das zulässige Gesamtgewicht erreicht noch original? Da kommt es auf das Fahrwerk auch nicht mehr an. Ich habe auch schon nen Junior mit Bastei- Fahrwerk gesehen, da hat man 700 oder 800kg. Oder man macht nen Umbau mit einer Achse und Zugrohr nach Wunschgewicht. Kostet halt Geld und macht Arbeit, was die wenigsten investieren wollen.