Beiträge von Frank_325

    Was sind das für 15.000 km?

    Ich fahre eigentlich ganz selten Autobahn außer vielleicht in DE und auch meist viele Berge und Pässe.

    Bei vielen Autobahnkilometern wird der Verschleiß wohl deutlich weniger sein. aber wie schon geschrieben in der Bedienungsanleitung steht alle 5.000km prüfen und ggf. nachstellen.

    Ich mach mal 'ne kleine Bremsenkunde, ist ja keiner verpflichtet das zu lesen;).

    Die Bremsen im PKW kannst du damit überhaupt nicht vergleichen. Heutzutage sind ja Trommelbremsen eigentlich nur noch in der Hinterachse als Simplexbremse verbaut. Da die HA sowieso meistens durch den LAD weniger gebremst wird halten die natürlich ewig. 150.000 bis 200.000 und mehr sind da schon drin, wenn vorher nicht der Radbremszylinder undicht wird.

    Bei älteren Fahrzeugen (also jetzt nicht vor Bj. ca. 1965) und Trommelbremsen an der Vorderachse sind die immer als Duplexbremse ausgeführt wobei immer beide Backen (bei Vorwärtsfahrt) als auflaufende selbstverstärkende Backen arbeiten und sich dementsprechen gleichmäßig abnutzen. Laufleistungen kann ich jetzt nicht mehr aus dem Hut sagen, sollten aber je nach Konstruktion, zwischen 50.000 und 100.000km halten.

    Bei unseren Wohwagen mit mechanischer Bremse werkelt eine Servobremse (die Rückfahrautomatik lassen wir jetzt mal außen vor), d.h. es gibt eine Primär- und eine Sekundärbremsbacke. Die Primärbacke wird eigentlich nur angedrückt und überträgt ihr empfangenes Bremsmoment direkt an die Sekundärbacke, erste Verstärkung, und da die Sekundärbacke als auflaufende Backe auch noch selbstverstärkend ist haben wir hier die zweite Verstärkung.

    An der Bremsverzögerung selbst ist zu einem weit überwiegenden Teil nur die Sekundärbacke beteiligt. Deshalb nutzt sich selbige auch unverhältnismäßig schneller ab.

    Wenn man das mal mit einem Trabant 601:) vergleicht, welcher eine Leermasse von ca. 650kg hat, und bei dem sich die Bremsleistung auf 8 Bremsbacken aufteilt ist das m.E. garnicht so abwegig.

    Ich muß natürlich noch ergänzen, daß die Verschleißwerte für den WoWa hier für einen 325'er mit 750kg zgG. gelten.

    Beim Junior sollen sie schon deutlich geringer ausfallen.

    Das Problem ist nicht der Kraftstoff für die Heizung sondern die Batterie macht irgendwann mal schlapp.

    Die Grundvoraussetzungen für den Betrieb stehen ja in der Bedienungsanleitung b.z.w. Produktbeschreibung. Nachladen über Solar, Zugfahrzeug oder externe Stromversorgung.

    Mal so als Info aus der meßtechnischen Erfahrung, nachladen über Solar kann man in unseren Breiten bei einem 50-W-Modul an einem trüben, regnerischen Tag mit nicht mehr als 100Wh/d rechnen. Im Winter habe ich jetzt noch keine verläßlichen Daten, dürfte aber bei Vollsonne auch nicht wesentlich besser sein.

    Im Sommer bei Vollsonne ist da locker das 3...4 Fache d'rin. Wer braucht aber im Sommer 'ne Heizung?

    Ja peene, wenn man natürlich beim Bergabfahren die Bremsen stillegt und Selbige ansonsten auch so eingstellt sind, daß sie möglichst wenig oder auch garnicht mitbremsen halten die freilich ewig. Die Radlager bei einer Bremsenreparatur noch mit zu wechseln dauert vielleicht insgesamt noch 10 Minuten und kostet vielleicht nochmal 20...25€ zusätzlich, könnte aber längere Stillstandszeiten und erhöhte Kosten im wohlverdienten Urlaub ersparen.

    Es müssen auch 'mal ein paar Neuteile verbaut werden und nicht der alte Mist 10x aufgearbeitet werden. Nix gegen Nachhaltigkeit irgendwo ist aber mal Schluß mit Regenerieren.

    Bremsbacken nach ca. 15.000km


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    Primärbacke gehen noch halbwegs, Sekundärbacken sind einfach fertig mit 1mm Belag an der dünnsten Stelle.

    Zu bemerken wäre dazu, daß die Sekundärbacken mit 5mm Belag und nicht mit 3mm Belag wie im Original belegt waren.

    ich bin der Meinung, daß die Empfehlung der Betriebsanleitung die Bremsen alle 5.000km zu prüfen und nachzustellen nicht aus der Luft gegriffen ist.

    Zum Thema Radlager, die Konstruktion mit 2 Rillenkugellagern als Radlagerung ist nicht besonders glücklich, weil Rillenkugellager nun mal nicht dafür ausgelegt sind axiale Kräfte aufzunehmen, welche aber im Fahrbetrieb auftreten können. Vor allem weil die Räder nicht immer rechtwinkelig zur Fahrbahn stehen.

    Um dir zu beweisen, daß sich die Bremsen schnell abnutzen fahre ich immer mit angezogener Handbremse, das isses mir wert.;):)

    Wäre auch ne Alternative, vor allem des Gewichtes wegen. Habe (leider) noch nicht gesehen wie lange denn Wärmedauer ist...

    Das hatte Rocky kürzlich schonmal verlinkt. Hatte es mir mal angesehen, das sollte funktionieren. Bei einem Verbrauch von max. 240ml DK/h sollte die bei einem Tank von 5l einen knappen Tag bei Vollast ohne nachzutanken durchhalten.

    Ich habe meine Vorzeltschienen etwas demoliert

    ...ich weiß zwar nicht wie die aussehen, denke aber, die sind nur im Profil etwas verbogen.

    Da nimmst du einfach 'ne 8mm Kugel (aus 'nem alten Kugellager o.Ä.) und klopfst die mit 'nem passenden Dorn durch die Engstelle durch, und schon paßt's wieder.

    Man müsste die ja an die Decke kleben um genug Heizfläche zu haben.

    Das ist ja nun die uneffektivste Heizmethode des Universums zumal für 'nen Wohnwagen.

    Da warme Luft bekanntlich (auf Grund der geringeren Dichte gegenüber kalter Luft) nach oben steigt ist das in etwa das gleiche Szenario, nur umgedreht, wie unterm Bett, weil sich da die Luft nicht austauschen kann. Oben 40°C und unten 5°C immer kalte Füße und 'nen heißen Kopf.

    Der Vorteil wäre, es tropft nicht von der Decke.:)

    Für mich ist das eine Alternative zur Gasheizung

    Alternative zur Gasheizung ist es natürlich nicht, weil du damit nicht autark stehen kannst. Falls das natürlich niemals gewünscht wird und ihr immer nur mit E-Anschluß stehen wollt ist es eine Möglichkeit. Die Fußbodenheizung macht aber nur Sinn, wenn du im QEK sitzt. Bei heruntergeklapptem Bett ist die für die Raumheizung so gut wie wertlos, weil dann unter'm Bett 40°C herrschen:) aber oben im Raum nur 5°C :( z.B.

    Ohne vernünftige Umluft macht das wenig Sinn.

    auf einer Seitenbank gepennt,

    ...machen wir auch bei 'ner kurzen Schlafpause unterwegs. Davor oder danach wird dann sowieso meist was gegessen da machen wir uns die Arbeit mit dem Umbau nicht erst. Vom Platz her dürfte sich das im 325'er mit dem Junior nicht viel nehmen.

    Dazwischen stellen wir dann einen Aluklapptisch.

    ...und wo stellst du den Tisch nachts hin? Außerdem Querschlafen geht garnicht. Wir sind ooch schon alt und müssen nachts öfter mal 'raus.

    übrigens genau so sitzen wir morgens zum Frühstück auf der Bettkante.

    ...nee, oder?:(

    Ein bischen Kultur sollte schon sein auch in unseren kleinen Wohnwagen.

    Das Bett hoch- und den Tisch aufzuklappen dauert ja nun wirklich nicht lange.

    Da sitze ich ja noch bequemer draußen unter der "Futterraufe".

    Jeder wie er's eben mag.:/

    in den schottischen Highlands kühle Nächte sind oder in Südengland der Dauerregen fällt...egal, der Aero hält.

    Aeroqek, wußte garnicht, daß du lyrisch so begabt bist;)

    Solltest deine Beiträge ab jetzt immer in Versen verfassen, das belebt das Forum.^^

    Wenn ich auch nochmal was zum abgeschweiften Thema bemerken dürfte...

    Dieses ganze Marken- und Abrechnungsgedöns ist wieder typisch deutsch.

    Soetwas gibt's in anderen Ländern eher garnicht, oder wenn nur ganz vereizelt.

    Ich kann doch als CP-Betreiber die Kosten hochrechnen und pauschal in einer Mischkalkulation verteilen.

    Macht alles einfacher (ggf. etwas ungerechter) aberunter'm Strich kostengünstiger.

    Habe z.B. im Ausland noch nie erlebt, daß Wlan kostenpflichtig war. So teuer ist ja nun die Installation und der Betrieb der Anlage wirklich nicht, daß man da 10 Jahre lang 3,-€/d verlangen muß und 60...70 ct/kwh ist auch ziemlich fettig, wenn man bedenkt das so eine Neuinstallation mindestens 20...30 Jahre Betriebzeit ohne größere Wartung hat.