Beiträge von predsedatjel

    lange her.... könnte schon mal wieder hin...

    Naja nun ist es ja auf Usedom etwas ruhiger, dann kann man auch schnell rüber. Touristisch sehr interessant ist es in Ückermünde aufs Schiff zu steigen, durch die Kaiserfahrt nach Swinemünde, haben wir mal zusammen mit ner Stadtrundfahrt gemacht. Wenn wir in die Richtung fahren, dann auf der polnischen Seite. Irgendwann wird's ja dort statt der Fähre auch einen Tunnel geben, die bauen ja hoffentlich nicht so lange wie am BER.

    Zelt? Nur noch aus Spaß an der Freud...

    Nicht mal mehr dazu, ich falle lieber ausm Bett als raus zu kriechen. Zu Hause haben wir so ein Teil das elektrisch unten und oben verstellbar ist und relativ hoch. So als Training fürs Pflegebett^^. Das hat genau die richtige Höhe, raus rollen und stehen... Alles altersgerecht;).

    Geht in 2020 los.

    Also behälst Du den kleinen Polen doch? Wir hatten im August auf den Platz in der Nähe von Czaplinek einen polnischen Nachbarn mit nem Junior, das hatte ich nicht erwartet. Mit nem N126 wirste in PL bestimmt gleich eingebürgert und die tun sich ja sonst sehr schwer mit Einwanderern;).

    Übernächsten Monat geht's wieder ein paar Tage ins Nachbarland, die haben nicht nur schöne CPs.

    Nächsten Sonntag 1800-1845 Uhr im NDR Ostseereport u.a. mit der Motorrad-Insel Kihnu und dem Bialowieza-Nationalpark in Polen (einzige Möglichkeit nach Weißrussland ohne Visa zu Fuß oder Fahrrad einzureisen). Gibt vlt. ein paar Anregungen.

    Brutzeln im Qek, nee!!

    Passiert bei uns doch schon mal, bevor wir für 2 Personen den Grill anschmeissen wegen Kleinkram werden alle Luken aufgerissen und schnell im QEK gebraten. . Wir haben es ja beim Treffen wegen kollektiver Trägheit auch nicht geschafft ein Lagerfeuer zu machen, weil keiner unter peenes Vorzelt raus wollte...

    die Bevölkerung ernähren könnte

    Unsere sicher, aber es gibt ja nicht nur D und Preise für lw. Produkte und deren Wege bestimmt der Weltarkt. Grünland und Monokulturen haben keinen sachlichen Zusammenhang, weil Du auf Grünland ohnehin keine Ackerkulturen anbauen darfst (Förderausschluß) und eine Umwandlung von Grünland in Ackerland recht schwierig ist, um nicht zu sagen kaum genehmigungsfähig. D.h. was Grünland war, bleibt Grünland. Wir haben kein Grünland. Brachen können mittlerweile durch die dreifache Fläche Zwischenfrüchte ersetzt werden. Deshalb siehst Du davon evtl. weniger, vor allem in Ecken, in denen viel Mais angebaut wird. Diese E10-Sch... kam doch erst nachdem durch Überförderung zuviele Verarbeitungsanlagen entstanden sind, die dann auf der Kippe standen. Und ne Menge grüner politischer Wille stand da auch dahinter. Aber in einem hast Du natürlich recht, wir haben z.B. die Rübe (vor 15 Jahren schon) zugunsten von Raps aus der Fruchtfolge geschmissen, alles auf Effektivität getrimmt und sehen zu daß wir klar kommen.

    Noch ein Schwachsinnsbeispiel, in Brandenburg könnte man jetzt theoretisch auf 10% seiner Betriebsfläche Blühstreifen/Bienenweiden anlegen, das wären in BB max. etwa 130.000ha. Das Programm steht aber unter Haushaltsvorbehalt und ist nur für knapp 7000ha durchfinanziert.... Was soll denn aus so was werden? Da steht das Risiko keine Förderung zu bekommen doch in keinem Verhältnis zu evtl. zu erwartenden 700€ Förderung/ha vs. etwa 260€/ha normaler Förderung.

    So, nun habe ich aber erstmal genug "Fragt doch den Landwirt" gespielt , hoffe ich konnte einige Unklarheiten zu diesem Sektor ausräumen.

    Früher hat man für die Papierherstellung schnell wachsenden Hanf genommen. Ginge doch heute auch. Warum tut man‘s nicht?

    Hanf benötigt recht viel Wasser, andere Herstellungsmethoden sind sicher billiger. Dann mußte nachweisen, daß Du nicht das falsche Saatgut mit zuviel THC hast, also noch ein bißchen Bürokratie, Die Hanfbude hier war schon 1 oder 2x pleite. Wir haben das nie probiert. Habe fast vor der Tür große Papierfabriken, da geht auch einiges an Altpapier durch.

    Bei den 85l / ha ist alles dabei?

    Ja, wir machen (bis auf die Maisernte von 70ha) alles selbst. Lagern viel selbst ein usw.. Arbeiten aber aber, wenn's paßt pfluglos und auch ansonsten so ressourcenschonend wie möglich. Haben auch ein paar ha Kurzumtriebsplantage mit Pappeln und Weiden und knapp 40ha Brachflächen (Sven-gelesen???).

    Habe gerade den Antrag auf Gasölverbilligung unterschrieben, Zahlen sind aktuell.

    Jetzt mal wirklich ernsthaft von mir gefragt.

    Kannste so nicht darstellen, Frage des Rapspreises, momentan schwierig, weil Raps durchs Palmöl/Soja verdrängt wird. Wäre die nächste Diskussion wert. Raps hat auch einen hohen Vorfruchtwert und ist deshalb ein wichtiges Fruchtfolgeglied. Letztendlich ist es für den Erzeuger zweitrangig was aus dem Zeugs gemacht wird, wenn der Preis stimmt. Wir müssen gesamtbetrieblich wirtschaftlich klarkommen. Was denkt Ihr denn, wieviel hochwertiger Weizen zu Bioethanol wird und im E10 landet statt in Euren Brötchen? Die Bauern waren nicht die Erfinder von E10 oder der Rapsölverbrennung, das steht mal fest, die passen sich nur dem Markt an.


    massiv zum Insektensterben geführt

    Nicht ganz richtig, diese Ökoakrobaten habe dafür gesorgt daß gewisse Saatgutbeizen mit insektizidem Schutz in D verboten wurden. Folge- bei Schädlingsdruck mehr Insektizideinsatz....der Ökoschwachsinn läßt grüßen. Und geht mal davon aus das keiner wild durch die Gegend spritzt, das Zeugs kostet Kohle, die Ausbringung auch. Da wird nicht sinnlos rumgesaut. Egal was die grüne Propanda behauptet. Und diese werden (leider) nicht aus der aktuellen Politik verschwinden. In einem Land, in dem man gern immer erst die Risiken und dann die Chancen sieht sich jeder 500% absichern will und die Schuld sowieso immer bei den anderen liegt, sind dieses Zeitgenossen doch genau passend. Und wer sich dann von ernsthafter Arbeit oder sogar Landwirtschaft ernähren muß, hat dann so das eine oder andere Problem. Genau wie die Dieselfahrer die dummerweise zur Arbeit müssen und aufm Lande leben, wo keine S-Bahn fährt....

    Wer hat bloß diese Diskussion angefangen?

    Also immer nach preiswerten Nischen suchen.

    Wir haben da damals gemacht weil es mal kurzzeitig keine Gasölverbilligung gab aber dafür Förderung für den Pflanzenölumbau (bei uns Variante eoil). Nur so hat sich das gerechnet. Ging im Volllastbetrieb gut und mit älterer Einspritztechnik, im Winter haben wir das aber gelassen und im Spätherbst auch tw. gemischt. Als der Hype vorbei war gingen die Rapsölbuden und Umbauer reihenweise Pleite. So ist das immer mit den kurzlebigen Entscheidungen der Politik.

    LPG beliebt, in Deutschland wird es von oben unterdrückt

    In Litauen z.B. kostet der LPG-Umbau etwa 700€, in D deutlich mehr. Fragen???

    Habe mal irgendwo etwas gelesen, das man für den Anbau, Ernte, Verarbeitung von Rapsöl als "Biodiesel" mehr Diesel pro ha benötigt als bei der ganzen Geschichte aus dem Raps herauskommt...

    Also zur Verarbeitung kan ich wenig sagen, wir verbrauchen etwa 80-85l DK/ha bis wir den Raps beim Handel haben und ein ha Raps bringt rund 1000l Rapsöl. Wir haben auch wirklich Rapsöl gefahren, nicht Biodiesel! Bei uns ging die Bilanz dann schon auf.

    So Frühstück fertig, wieder raus, ein bißche Diesel verballern und verballern lassen^^.