Tipps für eine aufgeplatzte Tür gesucht

  • Hallöchen! Habe nach langer Suche einen Hinweis im Forum gefunden (mit 252i leimen), würde mich aber gern bei den Profis genauer erkundigen, wie ihr vorgehen würdet, DENN die Tür, die ich endlich ergattern konnte, sieht folgendermaßen aus:


    Herzlichen Dank im Voraus!

    Maria

  • ich würde die alten klebestellen so weit wie möglich öffnen , säubern und dann mit dem beschriebenen kleber kleben und mit schraubzwingen fixieren . hier haben das schon einige gemacht , die werden sich bestimmt noch melden . mfg husar28

    qek ? ach ich könnt schon wieder .....;)

  • Schreib am einfachsten den Kory an... der macht sowas gern und gut, hat da extra Rahmen dafür gebaut um die gerade zu verkleben... ;) bezahlbar ist es auch...


    selber machen ist natürlich günstiger ;) Tür komplett auseinander nehmen, alte Klebestellen richtig glatt sauber schleifen, Füllung mit Armaflex, Dämmwolle oder Styropor erneuern und dann mit Sikaflex 252 verkleben.... hält …


    Grüße

    Friedel72

  • Ich kann Kumpels ham... :D
    ich mach das doch nich gerne. Ich mach gar nüscht gerne... :D
    252! ist tatsächlich sicher richtig, weil es für Hobbybastler einfacher und sauberer zu verarbeiten ist, als das Gepansche mit dem Harz.

    Ich habe mehrere Varianten schon ausprobiert.

    1. Schaum ganz raus. ist teilweise sehr mühseelig. Und Armaflex(beispielsweise) reinkleben.
    Nachteil: die tür ist dann etwas wabelig. Ergo habe ich noch für quer eine Leiste(Siebdruckstreifen) eingeklebt.
    2. Schaum nur so zurückgeschnitten, dass die tür wieder zusammengeht. Der Schaum war aufgequollen, weil er feuchtigkeit geogen hatte, heißt er könnte dann immer noch vorsichhinquellen und die Tür irgendwann erneut sprengen.
    3. Schaum raus . mit Brunnenschaum/Bauschaum wieder füllen und dann wieder zurechtschnitzen. Hier hatte ich eine Tür, bei der man den alten Schaum auswringen konnte.
    Ich habe jeweils die Tür ganz auseinander genommen. Oft sind die inneren Hölzer bzw. die Metalle schon so gammleig, dass die auch raus müssen. Beim auseinandermachen der Hälften behutsam vorgehen. An der Stelle wo das Schloß eingelassen ist, glebt es zum Teil noch sehr stark, sa dass das GFK beim trennen evtl. splittert(hab ich schon 2 mal geschafft)

    Zusammenkleben:
    1. mit 252i . ordentlich verspannen und größer 24h liegen lassen. Ordentlich und vorallem gegen eine grade Fläche verspannen sonnst zieht es die Türe krumund sie schließt nich mehr dicht, bzw. nur mit nem fetten Gummi.
    2. mit Harz verkleben. Da ich noch ne Tür Über hatte, habe ich das mal ausprobiert... nachher schau ich mir das Ergebnis an. Auch hier die Aushärtung beachten, sonst is alles für de Katze.

    Friedel: ich(oder Biene) komme nachher Sofitten holen. 18W und 5W . Die , welche wir nich brauchen, gibts natürlich zurück.
    Sieh es als "Ostertreffen" ! :D

    Was ewig hält, das bringt kein Geld!(vermutlich Carl Benz)

  • Hallo,

    Ich bin seit gestern auch stolzer Queck 500 Besitzer, bis auf ein paar Kleinigkeiten ist auch vieles gut.

    Leider hat die Tür auch ein paar Probleme.

    Die obere Tür ist leicht delaminiert (nur unten leicht).

    Ich hab mal ein Foto angehängt.

    Weiterhin wirkt die Tür in der Mitte nicht mehr ordentlich verklebt.

    Würdet ihr nur den Rahmen kleben oder die Tür wieder komplett verkleben?


    Ich hab hier auch einen GFK Bauer an der Hand der mir evtl das ganze Vakuumimfusionieren kann. Haltet Ihr das für sinnvoll? Kann es da Probleme wegen der Tür geben???

  • Würdet ihr nur den Rahmen kleben oder die Tür wieder komplett verkleben?

    Ich habe die jeweils nur an den Rändern verkebt, da ja der Schaum raus ist,
    Wie die Türen im Original so passend zugeschäumt waren, ist das Geheimnis der damaligen Technologen. die Türen sind zu teuer, als das ich das im Selbststudium rausfinden will.

    Ich hab wieder mal eine gemacht(bzw. ein Ober und ein Unterteil). Beim Oberteil mußte man den Schaum regelrecht "rausmeiseln". Der Saum wr in der Schale fasst vollflächig verklebt. Hab dann mit der Schrubscheibe den Rest rausgeschliffen. Riesensauerei dieser ganze Schleifstaub.


    Verkleben ist jedesmal ne Überraschung, weil die Türen durchs aufquellen in alle möglichen Richtungen verzogen sind.

    Sikaflex bleibt die Wahl für mich. das gepansche mit dem Epoxit ist nix.

    Was ewig hält, das bringt kein Geld!(vermutlich Carl Benz)

  • Mein erstes mal damit...









    Ohne den Hilfsrahmen vom Kory hätte ich das Teil nie wieder so zusammen bekommen das es so gut wie ohne nachzuarbeiten wieder gepasst hätte...

    Danke nochmal auf diesem Weg, und von mir der Hinweis...

    Wer es noch nicht gemacht hat, entweder einiges an Zeit investieren um sich "Werkzeuge" anzufertigen, oder jemanden fragen der schon mal sowas gemacht hat.. ;)


    Grüße

    Friedel72

  • das mit dem Zentrierungshilfsrohr is ne gute Idee. Ich such noch nach ner Lösung, damit die Türhälften im Hilfsrahmen nicht in der Fläche "wegschwimmen". Die bleiben nie ganz 100% übereinander beim verspannen.

    Haste ma ä Foto einer Kante aus der nähe? von vor dem Lackieren.

    Was ewig hält, das bringt kein Geld!(vermutlich Carl Benz)

  • Das Rohr brauchte ich eigentlich nur da die Außenseite ja so ausgebrochen war und ich das Loch nicht komplett zumachen und danach wieder bohren wollte... Da ich den kleinen Amboss drauf gestellt habe um die Dämmung innen richtig anzudrücken ist die Tür auch ein wenig an zwei Stellen auseinandergelaufen... habe die Tür mit den Scharnieren an den WW angeschraubt, das was zu viel war mit der Fächerscheibe und Flex weggeschliffen.

    Ist natürlich nicht machbar wenn Du nur die Tür hast um die aufzuarbeiten... ;)


    Grüße

    Friedel72