Bretagne Ende Oktober

  • Ich bin nicht sicher, ob Ende Oktober wirklich die beste Zeit ist, die Bretagne zu besuchen. Es hat sich für mich so ergeben, weil mein Sohn hier studiert und ich mehr Ferien habe als er. Mein Hauptziel ist die Gegend um Brest. Weil es aber mein erster Aufenthalt in der Bretagne ist, wollte ich auch ein wenig mehr, als meinen Sohn sehen.

    Die Fahrt von mir aus ist recht lang, etwa 900 km und es war von Anfang an klar, dass ich die mit dem Junior am Haken nicht in einem Stück fahren werde.

    Dazu kommt, dass mir dringende Wartungsarbeiten immer erst im letzten Moment einfallen und so war mein Zugfahrzeug am eigentlich geplanten Abfahrtstag noch in der Werkstatt. Es hat sich gelohnt: nicht nur der fällige Ölwechsel wurde gemacht. Schon im Sommer hatte ich Schwierigkeiten mit den fast neuen Hinterfedern (Original Renault). Beladen und mit Junior am Haken setzte ich an jeder Bodenwelle auf. Also schnell noch härtere Federn eingebaut. Jetzt macht es richtig Spass, den Wohnwagen zu ziehen.


    Am nächsten Tag musste ich erst fertig einpacken und so bin ich erst am Nachmittag abgefahren.

    Die erste Nacht habe ich in einem kleinen Dorf an einer Wohnmobilservicestelle verbracht. Nichts besonderes, aber nicht illegal. Nicht mal ein Klo gab es da und so musste ich in mein Trockenklo (mit Sägespaänen) pinkeln. Es war nass und kalt, denn auf der Fahrt hat es gegossen und beim Fahren ist mein Junior nicht dicht.


    Ich hatte für meinen Aufenthalt einen der letzten offenen Campingplätze im Nord-Finistère rausgesucht. Später mehr dazu. Und ich hatte mich in einem Tauchklub angemeldet, denn ans Meer zu fahren und meinen Kopf nicht unter Wasser zu stecken fällt mir schwer.


    Aber ich hatte noch einen Tag Luft und so entschied ich mich, doch den Umweg über den Mont Saint Michel zu fahren.

    Das Wetter war wunderbar, sonnig und warm (am Tag).

    Natürlich ist es am Mont nicht billig zu stehen, ein Wohnmobilplatz mit nicht viel Service (anscheinend nicht mal ein Klo), kostete 14€ die Nacht.

    Ich bin lange hin- und hergefahren, um schöne Stellen zu finden und Fotos zu machen. Schön, dass der Junior am Haken kaum zu spüren ist.

    DSC06770.JPG



    Am Ende habe ich einen schönen, halblegalen Stellplatz gefunden. Eigentlich durfte man dort gar nicht reinfahren. Es parkten aber einige Autos dort. Die Stelle ist ein Wendehammer für den Schulbus, aber es sind ja gerade Ferien. Wir waren zwei Womos und mein Gespann, die die Nacht dort verbracht haben.


    DSC06729.JPG


    DSC08134.JPG


    Die Sicht auf den Mont Saint Michel war genau das, was ich als Fotograf wollte. Direkt von meinem Fenster aus sah ich ihn. Ich konnte am Abend und am Morgen fotografieren. Am Morgen war es etwas schwieriger, denn der Nebel nahm die Sicht. Plötzlich war der Mont wieder da und mein Kaffee wurde kalt.


    DSC06822.JPG


    DSC06897.JPG

  • Entschuldigung, liebe Wessi-Forumler!

    Das kennt ihr wahrscheinlich nicht. Das war eine DDR-Comicserie. Dagegen war Fix & Foxi nur ein Pausenfüller.

    Kuckt mal bei Google:

    Ritter Runkel von Rübenstein

    Adelaide von Möhrenfeld

    Bislang den Niewiadow (Bj. 2017) über 4.183 km :Transport_Smilie_5:bewegt!

    Insgesamt 6 Campingplätze besucht.

  • Nordfrankreich ist immer eine Reise wert :thumbup: Wir waren im Jahr 2009 mal dort. Da konnte man noch mit dem Auto bis rüber zum Mont Saint Michel fahren. Das soll ja jetzt nicht mehr gehen...hab' ich mal gehört...das soll zurückgebaut worden sein. Stimmt das?


    33566723va.png

    „Die Wildnis ist nicht ein Ort den wir besuchen,
    sie ist unsere Heimat.“ Gary Snyder


  • Bald kommt mehr, aber heute muss ich packen, denn ich mache mich auf die ruhige Heimreise. Ich lasse mir 3 Tage für 900 km. Allerdings ohne Strom und Heizung, denn die Suche nach geöffneten Campingplätzen ist mir zu mühsam. Ich stelle mich auf kostenlose WomoPlätze mit Toilette. Mehr brauche ich nicht dringend.


    Schnell noch was vom Tauchen. Es war sehr schön, wie im Dschungel, völlig anders als im Mittelmeer. Aber auch sehr viel kälter, keine Sonne vorher und nachher auf dem Schlauchboot, das Wasser gleichmässig bei 14°C. Da waren 50 Minuten sehr lang und ich habe meine Fûsse hinterher nicht mehr gespürt.


    unser-qek-forum.de/cms/index.php?attachment/10912/


    unser-qek-forum.de/cms/index.php?attachment/10913/


    unser-qek-forum.de/cms/index.php?attachment/10914/

  • biege ich auch auf die falsche/richtige Autobahn ab

    Passage du Gois mussten wir 4 Stunden warten und die Franzosen essen Muscheln:(

    .

    ..

    .....

    Schorsch in 2017 - 9 Länder - 12500 km

    Schorsch in 2018 - 8 Länder - 11500 km

    Schorsch in 2019 - 5 Länder - 10500 km

    Schorsch in 2020 - 1 Land - 10 ÜN - 1340 km

    Schorsch gesamt - 21 Länder - 108000 km


    ich bin vom Dorf