hat schon mal jemand das zugrohr von innen begutachtet ?

  • Vom Geruch her riecht das Elaskon K60 wesentlich stärker, da ich das bei den WW vor der Winterpause mache, interessiert mich das wenig. wenn es wieder losgegangen ist war der Geruch nahezu verflogen... bin aber auch "Bulldogdeo" gewöhnt durch die Werkstatt... ein anderer schnuppert da eventuell eher was... ;) :)


    Grüße

    Friedel72

  • Jauo, K60ML ist das BESTE!!!

    Ich setze es seit über 35 Jahren ein, auch als Unterbodenschutz und bin sehr zufrieden. Für Hohlräume evtl etwas mit Motorenöl und Graphitpulver mischen.


    Im Schiffsbau war es früher üblich langsam laufende Zweitaktdiesel (ca. 75...125Umdr) einzusetzen. Im deutschsprachigen Raum meist MAN B&W, Sulzer, DMR. Da war das Schiff dann meist nur mit einem Motor ausgestattet. Das Schiff war praktisch um den Motor drumrum gebaut. Ein Motorwechsel war nie vorgesehen. Die Kurbelräume waren tatsächlich begehbar. Je Hubzapfen gab es auf beiden Motorseiten eine Tür oder Deckel. Wenn unterwegs Mängel am Motor auftraten, wurde einfach kurz die Maschine gestoppt, das bis manngroße Pleuel des betreffenden Zylinders ausgebaut und dann ging es mit einem Zylinder weniger einfach weiter. Um Rückwärts zu fahren wurde der Motor pneumatisch abgebremst, die Nockenwelle verschoben und dann wurde der Motor rückwärts angelassen. Die gebaute Nockenwelle verfügt dann über sogenannte Nockenbündel. Dh immer ein Nocken für Vor und Rück direkt aneinander und zwischen den beiden Nockenspitzen liegt eine Gleitfläche, welche geometrisch nicht genau definiert ist. Ich war bis 1991 Technologe für die CNC-Fertigung von Nocken, Nockenbündeln und Nockenwellen für alle Großmotoren in der DDR. Die Fertigung erfolge auf Maschinen aus der BRD (Schaudt, Burgsmüller usw).

    Heute fahren neue Schiffe alle nur noch mit mehreren mittel- oder schnellaufenden Dieselelektroaggregaten (Viertakt) über die elektrische schwenkbare Antriebsgondeln betrieben werden.


    Der KrAZ 214 hatte einen Zweitaktdieselmotor, der Nachfolger KrAZ 255 dann schon einen Viertakter.

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  • Guten Morgen. Nach meinen Erfahrungen braucht man sich um das Zugrohr am Qek weniger sorgen machen ,ein Konservieren von innen ist aber natürlich zu empfehlen.

    Ich habe schon mehrere Zugrohre kleingeschnitten ohne nennenswerten Rostbefall.

    Etwas anderes sollte dem Forum eher Sorgen bereiten zum Thema Rost und das ist der Rahmen der Qeks speziell des Aeros und 325. Auch da habe ich im Laufe der Jahre viele Angriffspunkte ausmachen können aber immer den Eindruck gehabt das es keinen Interessiert usw.

    Ich denke das die meisten Qeks eines Tages genau wie die Eriba Tourings sterben werden, nicht weil sie nicht mehr rollen, sondern weil ihr Gerippe aus vielen Gründen weggerostet ist, und die Restauration vielen zu aufwendig und teuer ist.


    Allen einen schönen Tag

    NUR EIN GEFLEXTER QEK IST EIN GUTER QEK!!! :sheuldoch:


    Ein Mann, der sich ein Schnitzel briet, bemerkt, dass ihm das nicht
    geriet. Doch um sich nicht zu strafen Lügen, aß er`s mit sichtlichem
    Vergnügen.

  • Deshalb hatte ich ja damals gefragt ob und wie bei den doch sehr Aufwendigen auf und Umbauten deiner WW da auch in den Hohlprofilen ein Rostschutz rein kommt... ;)

    Bei den Junioren ist da nichts vorhanden was ein Hohlprofilrahmen bei den Blechqeks ist... ;) :)


    Grüße

    Friedel72