härtere / längere Schraubenfedern

  • Hallo,

    hat Jemand härtere / längere Federn (z.B. vom S-bremser) verbaut?

    Meine Federn sind sehr weich, wenn ich in den Qek einsteige dann schwankt er schon sehr stark. Deshalb denke ich über härtere Federn nach.

    Und wenn Jemand welche verbaut hat: Wurden auch die Stößdämpfer (3cm länger) gewechselt? Und neue längere Fangbänder eingebaut?

    Und eine letzte Frage: Bei 3cm längeren Stoßdämpfern: Wenn er durchschlägt - dann in die Stoßdämpfer oder erreicht er immer noch den Gummipuffer oben in der Feder?

  • Geht alles nur auf die Karosse. Weich federt,hart knallt,QEK Junior,bestes Fahrwerk aller Zeiten. Ich fahre seit über 30 Jahren mit Wohnwagen durch Europa zuerst "Westwagen" mit Drehstabfederung etc. da fliegen dir bei schlechter Straße die Tassen aus dem Schrank.

    Heute will ich nix mehr anderes als meinen hydraulisch gebremsten Junior fahren......:)

  • ...wenn wir unterwegs sind, auf einem Parkplatz anhalten und in den WW einsteigen ist es klar das der sich zur Tür neigt... bei dem einen mehr, bei anderen weniger... :/;)

    Damit kann ich leben, stehen wir irgendwo länger werden die Stützen runter gedreht!

    Schaukelt er sich beim fahren hoch sind es die Stoßdämpfer. Ob das nun Koni sein muss darüber wurde schon viel diskutiert. Auch die originalen, neu oder regeneriert sind im Normalbetrieb völlig ausreichend. In Ordnung sollten sie sein!

    Härtere, länger Federn bringen da keine Lösung!


    Grüße

    Friedel72

  • Axel, die härteren Federn sind nicht unbedingt das Problem. Das Hauptproblem ist die Überladung generell. Da das Fahrwerk vom Junior aus Gründen der Gewichtsersparnis ziemlich knapp konstruiert ist hat man da nicht viel Spielraum nach oben. Wie du schon sagst, die Federaufnahmen biegen sich dann nach innen und das GFK beginnt an der Stelle eizureißen.

    Beim AERO und 325'er Fgst. ist da wesentlich mehr Luft nach oben.:)

    36035596ev.gif36035462wb.png

    Reisen ist schädlich für Vorurteile.

  • Man sollte sie einmal verinnerlichen für welche Zugfahrzeuge der Qek Junior eigentlich bestimmt gewesen war und weshalb das Leichtbaukonzept durchdacht umgesetzt wurde.


    Der Junior ist eher ein Camping-Anhänger. Nicht zu verwechseln mit einem Caravan, also einem WOHNWAGEN.


    Vergessen leider, oft aus finanziellen Gründen, viele.

  • Axel, die härteren Federn sind nicht unbedingt das Problem. Das Hauptproblem ist die Überladung generell. Da das Fahrwerk vom Junior aus Gründen der Gewichtsersparnis ziemlich knapp konstruiert ist hat man da nicht viel Spielraum nach oben. Wie du schon sagst, die Federaufnahmen biegen sich dann nach innen und das GFK beginnt an der Stelle eizureißen.

    Beim AERO und 325'er Fgst. ist da wesentlich mehr Luft nach oben.:)

    Ist beim Aero /325'er besser weil der Aufbau mit der oberen Federaufnahme verschraubt ist und damit die Last direkt auf der Feder aufliegt. Stabiler konstruiert ist es bestimmt auch nicht. Es hat ja auch damit schon genügend Probleme gegeben.

  • ICH kann mir einfach nicht vorstellen was man in den Junior rein packen muss das sich an den Federaufnahmen was verbiegt!

    JA ich habe im Forum davon auch schon gelesen! Als Ursache kann ich mir eigentlich nur fehlerhafte Schweißnähte oder starken Rostbefall vorstellen....


    MIR ist kein Junior im Bekanntenkreis bekannt wo sowas passiert ist oder Knotenbleche eingeschweißt werden mussten weil der Rahmen gerissen oder gebrochen ist…. ;) :/


    Grüße

    Friedel72

  • ICH kann mir einfach nicht vorstellen was man in den Junior rein packen muss das sich an den Federaufnahmen was verbiegt!

    Die Federaufnahme selbst natürlich nicht, aber die Halterung für die obere Federaufnahme. Die steht ja völlig frei und bekommt durch die seitliche Aufnahme der Feder Kräfte nach oben und innen.

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    Reisen ist schädlich für Vorurteile.

  • Das ist ein 2mm Stahlblech als U-Profil, zum Querrohr, Achse wenn man so will, was an dem Rohr rundherum verschweißt ist. Zusätzlich ist da noch ein Knotenblech zu dem auf der Oberseite verstärktem Querrohr verschweist… von der Unterkante bis zu dem abgewinkelten Stahlblechprofil wo die Feder oben gegen drückt sind das etwa 30cm. Im Bereich von dem verschweißten Rohr kann sich nichts verbiegen, wenn dann oberhalb von dem Knotenblech das sind dann noch weniger als 20 cm und der Hebel der an der oberen Aufnahme wirken kann ist etwa 10cm...



    Es gibt im Forum sicherlich jemanden der mal ausrechnen könnte was da an Kräften wirken müssten das sich da was verbiegt... ;)


    Wie gesagt, was ich mir Vorstellen könnte sind starker Rostbefall, stark Überladen und dann noch müde Federn und somit schlägt der Dreieckslenker ständig an den Gummipuffer...


    Grüße

    Friedel72