E- Mobilität und Caravan

  • Aber mal ehrlich! Hätte man da nicht eine "Truppe" nehmen können die zumindest schon mal Auto fahren können? Die wissen das dieses Dingens da vorn am WW die Deichsel ist, und auf dem Campingplatz Prioritäten setzen können, also erst mal die Furzkiste hinstellen und dann über Klimaneutrales einkaufen am vollgepackten Tisch quasseln....


    Wenn man irgendwas als Dumm, Blöd, Sinnlos … unakzeptabel hinstellen möchte ist man wirklich als Produktionsfirma gut beraten wenn man solche Fachkräfte als Darsteller nimmt... :/


    Der Platzwart hat es auf den Punkt gebracht!


    Grüße

    Friedel72

  • Aus dem Stroh wird Biomethan produziert, also sowohl Gas als auch Benzin geht aus der Fläche, Biodiesel sowieso. Wir haben auch 2 Jahre lang Rapsöl gefahren

    Nun habe ich aber auch als kleiner Privater die Möglichkeit meinen Treibstoff zu produzieren , Solar , Wind zb . Und ich zahle darauf keine Mineralölsteuer , Mehrwertsteuer usw mehr . Zudem kann ich den Accu vom Auto als Pufferspeicher , Stromversorgung bei autark usw nutzen .

    Natürlich muss sich auf dem gebiet noch vieles verbessern und ich fahre weiter Euro 4 , aber schaun wir mal in einigen Jahren .

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    .....

    Schorsch in 2017 - 9 Länder - 12500 km

    Schorsch in 2018 - 8 Länder - 11500 km

    Schorsch in 2019 - 5 Länder - 10500 km

    Schorsch gesamt - 21 Länder - 108000 km


    ich bin vom Dorf

  • Wieso??? Bioethanol wird doch hier aus Stroh produziert (verbio). Mein Problem ist daß ich mit den E-Karren ja die langen Strecken über Land kaum absolvieren könnte. Von richtigen Reisen reden wir mal nicht und von Campingtouren.

    Biokraftstoff... was auch immer das sein mag!?


    Habe mal irgendwo etwas gelesen, das man für den Anbau, Ernte, Verarbeitung von Rapsöl als "Biodiesel" mehr Diesel pro ha benötigt als bei der ganzen Geschichte aus dem Raps herauskommt...


    Kannst Du da was zu sagen? Gibt es da irgendwelche zahlen??? Wieviel Liter "Diesel" verballert ihr so pro ha Anbaufläche, bei Beispielsweise Raps... ? Also Bodenbearbeitung, Sähen ...ernten… Transport zur "Mühle"... Speicher, Getreidewirtschaft ;) :)


    Grüße

    Friedel72

  • Habe mal irgendwo etwas gelesen, das man für den Anbau, Ernte, Verarbeitung von Rapsöl als "Biodiesel" mehr Diesel pro ha benötigt als bei der ganzen Geschichte aus dem Raps herauskommt...

    Also zur Verarbeitung kan ich wenig sagen, wir verbrauchen etwa 80-85l DK/ha bis wir den Raps beim Handel haben und ein ha Raps bringt rund 1000l Rapsöl. Wir haben auch wirklich Rapsöl gefahren, nicht Biodiesel! Bei uns ging die Bilanz dann schon auf.

    So Frühstück fertig, wieder raus, ein bißche Diesel verballern und verballern lassen^^.

  • Also ungefähr das 10fache


    Von den 1.000L Rapsöl müsste aber noch die Arbeitszeit(kosten) sowie der Fahrzeugeinsatz abgezogen werden. Was bleibt dann noch übrig, so wegen der Rentabilität her? Lohnt sich denn der Anbau von Raps wirklich nur um ihn anschließend zu "verheizen"? Jetzt mal wirklich ernsthaft von mir gefragt.

  • Lohnt sich denn der Anbau von Raps wirklich nur um ihn anschließend zu "verheizen"?

    Es geht nicht dabei um lohnen . Da wir eine Überproduktion in Europa haben war es von der Politik eingefädelt der Landwirtschaft weitere Einnahmequellen zu erschließen . Das öko war zu diesem Zweck nur die Propaganda . Das hat aber massiv zum Insektensterben geführt und demzu folge auch weniger Vögel .

    Fazit - folglich sind die Grünen schuld am Insektensterben .

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    ich bin vom Dorf

  • Die schicken wir geschlossen ins Arbeitslager, wo sie dann Holzkohle zum Grillen herstellen.

    Das wird nicht gehen , die sollen doch auf deutschen Feldern Unkraut hacken wenn nicht mehr gespritzt wird:patsch:

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    ich bin vom Dorf

  • Jetzt mal wirklich ernsthaft von mir gefragt.

    Kannste so nicht darstellen, Frage des Rapspreises, momentan schwierig, weil Raps durchs Palmöl/Soja verdrängt wird. Wäre die nächste Diskussion wert. Raps hat auch einen hohen Vorfruchtwert und ist deshalb ein wichtiges Fruchtfolgeglied. Letztendlich ist es für den Erzeuger zweitrangig was aus dem Zeugs gemacht wird, wenn der Preis stimmt. Wir müssen gesamtbetrieblich wirtschaftlich klarkommen. Was denkt Ihr denn, wieviel hochwertiger Weizen zu Bioethanol wird und im E10 landet statt in Euren Brötchen? Die Bauern waren nicht die Erfinder von E10 oder der Rapsölverbrennung, das steht mal fest, die passen sich nur dem Markt an.


    massiv zum Insektensterben geführt

    Nicht ganz richtig, diese Ökoakrobaten habe dafür gesorgt daß gewisse Saatgutbeizen mit insektizidem Schutz in D verboten wurden. Folge- bei Schädlingsdruck mehr Insektizideinsatz....der Ökoschwachsinn läßt grüßen. Und geht mal davon aus das keiner wild durch die Gegend spritzt, das Zeugs kostet Kohle, die Ausbringung auch. Da wird nicht sinnlos rumgesaut. Egal was die grüne Propanda behauptet. Und diese werden (leider) nicht aus der aktuellen Politik verschwinden. In einem Land, in dem man gern immer erst die Risiken und dann die Chancen sieht sich jeder 500% absichern will und die Schuld sowieso immer bei den anderen liegt, sind dieses Zeitgenossen doch genau passend. Und wer sich dann von ernsthafter Arbeit oder sogar Landwirtschaft ernähren muß, hat dann so das eine oder andere Problem. Genau wie die Dieselfahrer die dummerweise zur Arbeit müssen und aufm Lande leben, wo keine S-Bahn fährt....

    Wer hat bloß diese Diskussion angefangen?