Bastei, Außenwand beschädigt. Reparieren möglich?

  • Den Traum von einem Wohnwagen aus DDR Zeiten hegen meine Frau und ich schon längere Zeit.

    Ich habe mich in vergangener Zeit schon öfters nach einem geeigneten Objekt umgesehen. Der Bastei gefällt mir eigentlich von der Größe des Innenraumes.

    Bei mir in der Nähe aber nur viel Schrott, Gänse oder Hühner Ställe gesehen.

    Jetzt hab ich durch Bekannte einen aufgestöbert.

    Der erste Augenkontakt war begeisternd. " Na da schau her, der sieht doch noch ganz gut aus. Relativ gut untergestellt. Bug, Heck, die linke Seite, ja, von außen ok.

    Dann die rechte Seite. Verdammter Scheibenkleister. Wie kann denn so was passieren.

    Erst mal ein ordentlicher tiefer Kratzer über den halben Wagen und ein paar eingedrückte Stellen bzw Löcher. Die Außenhaut ist da hinüber.

    Kurze Rede langer Sinn. Ist es möglich diese Stellen ordentlich zu Reparieren? Was und wie könnte man da tun?

  • Aufkleber drüber und "AUA" dran schreiben... ;) :)


    Nein! Ernsthaft, wenn darunter noch alles in Ordnung ist sollte das kein Problem werden. Ist zwar nicht ganz so einfach wie bei einem Junior aber trotzdem machbar. Ist das schon länger und Regenwasser eingedrungen lass die Finger davon oder rechne mit wirklich viel Arbeit! Der Unterbau ist beim Bastei aus Holz und wenn da irgendwo was feucht wird ist da schnell nur noch Blumenerde darunter obwohl die Außenhaut noch gut aussieht.

    Schau dir die Schrauben von den ganzen Leisten richtig an. Sind die verrostet kannst Du davon ausgehen das die undicht sind und dort kommt dann Feuchtigkeit hinter das Sprelacart und dann ist vorbei mit lustig! Im Forum sind einige dabei die einen Bastei wirklich Grundsaniert haben. Eventuell kann da noch jemand was zu sagen.


    Grüße

    Friedel72

  • Schließe mich da meinen Vorrednern an. Die Außenhaut selbst zu ersetzen dürfte kein Problem sein. Das ist doch Sprelacart, das gibt's heute auch noch, könnte man ggf, auch durch moderne Verbundwerkstoffe wie z.B. Alucobond o.Ä. ersetzen.

    36035596ev.gif36035462wb.png

    Reisen ist schädlich für Vorurteile.

  • Friedel, so hab ich mir das ungefähr auch vorgestellt. Spachteln bzw ausfüllen. Ich hatte nur noch keine Idee, was dafür am besten geeignet ist.

    Einfach ein Blech drüber?:/ .... nee.

    Was nützt ein Tieger im Tank, wenn ein Esel am Steuer sitzt

  • mal ein kleiner Gedankengang dazu: dass das Sprelacart sehr brüchig ist, ist ja bekannt. Wäre es nicht sinnvoll die ganze Außenhaut mit einer Schicht Gfk zu "tapezieren". Im Prinzip auf der brüchigen Schicht eine Deckschicht GFK zu haben die widerstandsfähiger ist um den Löchern vorzubeugen. Kenne mich mit Laminieren jetzt nicht so aus also kann auch unsinn sein...

    Qek 325 1988, Qek Junior 1985 // 2037km - 11ÜN / 7 Autark in 2019

  • … klar wenn ein mit Frühstücksbrötchen beladenes Fahrrad mit dem Lenker, oder ein Mopedlenker dagegen knallt kann es schon ein Loch in der Außenhaut geben.. ;) aber im Grunde ist die Außenhaut schon recht stabil! Das sieht man ja an diversen Bastei wo der Holzrahmen vergammelt ist, der Aufbau aber trotzdem nicht auseinander fällt.... ;) :)


    Karosserie Glasfaserspachtel, gibt es in kleinen Büchsen in praktisch jedem Baumarkt oder Autoteilehandel für unter 10,-€ zu kaufen...völlig ausreichend dazu, braucht auch kein laminieren :)


    Grüße

    Friedel72

  • Kenne mich mit Laminieren jetzt nicht so aus also kann auch unsinn sein...

    Dann lass es lieber sein, wird nur Sauerei.

    Kleine Stellen ausbessern kann man gut mit Reparatur-Sets, welche Glasfaser bereits enthalten.

    Gibts auf jedem Baumarkt.

    Bislang den Niewiadow (Bj. 2017) über 4.183 km :Transport_Smilie_5:bewegt!

    Insgesamt 6 Campingplätze besucht.

  • Hatte mal einfach Glasfaser und das Harz dazu gekauft und versucht, eine ganz simple Platte zu laminieren.

    Ging voll in die Hose.

    Dazu braucht man viel Erfahrung und Übung.

    Bislang den Niewiadow (Bj. 2017) über 4.183 km :Transport_Smilie_5:bewegt!

    Insgesamt 6 Campingplätze besucht.