Mit dem Wohnwagen durchs Baltikum

  • Normal sollte sowas ja dann in etwa so aussehen wenn man durchs Baltikum reist;)



    Bei uns sah es dann etwas anders aus:)








    Nach 3,5 Wochen und 5220 km mit Team pittie sind wir soeben tu Hus gelandet , Mensch und Maschine haben alles gut überstanden :thumbup: Es war ein super Törn :Transport_Smilie_5: Ein kleiner Bericht folgt .

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    Schorsch in 2017 - 9 Länder - 12500 km

    Schorsch in 2018 - 8 Länder - 11500 km

    Schorsch in 2019 - 5 Länder - 10500 km

    Schorsch gesamt - 21 Länder - 108000 km


    ich bin vom Dorf

  • Vorwort - oder wie es zu dieser Reise kam .


    Im Jahr 2013 kaufte sich Team pittie kurz vor der Rente noch einen Aero und gemeinsam unternahmen wir 2015 eine Reise zum Nordkapp die super war . letzes jahr im Spätsommer , an einem Abend mit Lutz61 und pittie in Freest , druckste Günter etwas umher und es kam heraus . Sie möchten noch einmal eine große Reise machen - ob sie nochmal mit uns nach Skandinavien könnten . Nein sagte ich , die beiden schauten betrübt und nach einer Pause sagte ich - wir machen gemeinsam einen Rundtörn durchs Baltikum . Im Frühjahr gings dann an die konkrete Planung , es sollte uns Bekanntes aber auch Neues für uns dabei sein . Nachdem ich fertig war stellte ich fest - das Programm ist kaum zu schaffen . Seis drum - erstmal los - weglassen kann man immer noch . Start war dann der 29. Mai nachmittags und das Ende der 22. Juni .

    Die Route sah dann etwa so aus


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    Schorsch in 2018 - 8 Länder - 11500 km

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    Schorsch gesamt - 21 Länder - 108000 km


    ich bin vom Dorf


  • 29. Mai - die Zeit des Planens , Vorbereiten und Wartens ist nun endlich vorbei - Team pittie ist 16 Uhr da und die Motoren werden gestartet:Transport_Smilie_5:


    Zecheriner Brücke



    Grenze Polen



    gleich mal tanken und dann stehen wir an der Fähre Swinemünde - ganze zwei Stunden



    Nach einer Stunde fahrt ein Polizeiauto langsam an der Kolonne vorbei . Während des aufrückens sehe ich im Rückspiegel wie ein weißer Audi die Kolonne überholt und sich kurz hinter uns in eine Lücke zwängt .Zwei Frauen springen aus anderen Autos und diskutieren laut mit dem Fahrer . Dann wieder Ruhe . Nach 20 min kommt die Polizei zurück , eine der Frauen springt raus und hält sie an , Polizei steigt nicht aus . Nun geht das Blaulicht an - setzen 5 m zurück - ein weißer Audi schert aus der Kolonne - wendet - und wird zum Ende der Schlange geführt um zu üben .

    Mittlerweile lese ich im Auto Klatschzeitung - über Partnerprobleme , Gelenkschmerzen , rissige Fußnägel , Unwohlsein , Verdauungsstörungen , Obstflecke und was man dagegen tun kann .

    Dann endlich 19 Uhr auf die Fähre .



    Brücke Wolin



    und Kilometer schrubben .



    22,30 Uhr erreichen wir einen Waldrastplatz kurz hinter Slupsk zum Übernachten . Dunkel kein Foto . Es zischt ein Bier dazu Stulle mit Jagdwurst und dann ab in die Koje .

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  • Frühstück auf dem Rastplatz



    vegetarisch



    Weiter gen Osten durch Kaschubien auf teilweise schönen Landschaftsrouten



    Zwischendurch shoppen - Vorräte für die nächsten 2 Tage




    Mittags Ankunft in Marlbork



    Es geht zur Marienburg , der größten Burg des deutschen Ritterorden und dem größten Backsteinbau Europas



    Ein Duft steigt uns in die Nase , wir schauen in Kessel und Pfannen , dann gibts deftige polnische Hausmannskost - paleo






    Satt und wieder mit guter Laune gehts dann in die Burg . Einige Schulklassen sind auch unterwegs ansonsten kann man nur sagen - Imposant !!!

    einige Bilder








    Nach 4 Stunden Besichtigung inclusive Topfstunde im Museums WC gehts weiter gen Osten



    Nach Buchwalde an den Oberländischen Kanal . Wir übernachten gleich neben einem der Rollberge




    Abendbrot



    Dann gehts ein bissel Technik gucken , die Damen flanieren




    Ein älterer Herr spricht uns in gutem deutsch freundlich an


    - sie stehen doch unten auf Platz , morgen um 9 Uhr können sie Schifffahrt machen , 3 Stunden , sie werden vom Platz geholt und wieder hingebracht , 15 € pro Person -


    Das ist Service - wir willigen ein !


    Bei Einbruch der Dunkelheit gings in die Kojen .

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    ich bin vom Dorf

  • Danke , eine große Bitte an euch :)

    Ich schreib den Bericht , was etwas Arbeit macht und danach gehts ans sabbeln:thumbup:OK ?

    Danke trotzdem an die Mitleser

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  • Frühstück da wo die Schiffe auf Schienen über Land fahren




    Pünktlich werden wir abgeholt



    Mit an Bord eine Schulklasse , äußerst gesittet , Lehrer streng und alles polnische Kinder



    Dann gings los



    Über 4 Rollberge bis Hirschfeld . Das geht so . Schiff fährt in den Wagen . Dann gehts mit Wagen und Schiff die schiefe Ebene einige hundert Meter runter in den anderen Kanal . Angetrieben von Wasserkraft über Seilwinden seit 1860 . Ein paar Kilometer den Kanal lang und dann folgt der nächste Rollberg . Insgesamt ein Höhenunterschied von 100m .



    Qek vom Schiff gesehen:)



    Eine Frau erklärt die ganze Sache über Lautsprecher , natürlich auf polnisch . Später steht sie vor uns - Sie deutsch? - als wir bejahen hören wir die ganze Sache nochmal in bestem deutsch . Ein paar Bilder , Käffchen gabs auch noch an Bord








    Die hübsche Polin holt uns ab und bringt uns zum Stellplatz



    Mahlzeit - deutsche Bratwurst




    Dann gehts weiter gen Osten durch die schönen Masuren , Wald , Seen , Wiesen , Kühe auf den Weiden und haufenweise Storchennester




    Zur Heiligen Linde , einem Ort mit 10 Häuser und 130 Klimbimläden



    und der bekanntesten Wallfahrtskirche Polens



    ein Blick hinein - staunen - soviel Prunk haben wir noch nicht gesehen





    nach einem lecker polnischen Eis




    nur ein paar Kilometer zum Stellplatz auf dem Gelände der Wolfsschanze



    Wasserhähne , ein paar Steckdosen , einfache Toiletten und Dusche . Inclusive Eintritt ca 20 € gelöhnt . Wir starten dann auch gleich mal den Rundgang .




    Taschenlampen mitgenommen und so gehts auch mal in die Bunker , ist zwar verboten aber interessant .





    Nummer 13 - der Führerbunker





    Duschen , Abendbrot , wenig Mücken . Wir fühlen uns

    sicher und schlafen gut .



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  • Oberländischer Kanal


    Hier noch mal das Video von 2016 . Darin enthalten ist auch der Film von dem technischen Museum , mit deutschem Untertitel .

    Wer es etwas genauer wissen möchte , alles sehr schön beschrieben .



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  • Wolfsschanze

    Der Führer war Vegetarier , ein großer Hundeliebhaber und begeisteter Teetrinker . Nun sehe ich meine Umgebung mit anderen Augen . Günter hat gestern abend Tee getrunken .

    Frühstück



    Durch die Masuren weiter gen Osten



    Kurz shoppen , Günter repariert ein Rücklicht am Qek .



    Mittag dann an altbekannter Stelle in Elk . Bigos - war wieder lecker !!




    weiter gen Osten auf guten Strassen




    Grenze Litauen



    Das heißt andere Zeitzone , Uhren umstellen , die Sonne geht jetzt eine Stunde früher auf



    Tempomat , Halbschlaf - im letzten Moment sehe ich einen überhöhten Fußgängerüberweg - in die Eisen - lautes quitschen - Schorsch blockiert - Blick in den Rückspiegel - alles blau hinterm Gespann - Bremsen io - weiter gehts



    Baltikum - Holzhäuser mit Blechdach



    Parken



    Wir besuchen den Grutas Park . Da hat jemand die Skulpturen gesammelt die 1991 entfernt wurden aus den Städten und in einem Park aufgestellt . Jetzt ein Tourimagnet . Drei Stunden sind wir unterwegs - ein paar Bilder










    wieder auf dem Parkplatz erstmal auf Toilette . Unsere beiden Damen auch . Plötzlich ein riesen Gegacker . Hier die Ursache




    weiter gehts in Litauen



    Auf einen schönen Stellplatz im Dzukijos Nationalpark direkt an der Memel . Ein Fluss mit deutscher Geschichte






    einige kennen ev. noch die erste Srophe des Deutschlandliedes



    Deutschland, Deutschland über alles,


    Über alles in der Welt,


    Wenn es stets zu Schutz und Trutze


    Brüderlich zusammenhält,


    Von der Maas bis an die Memel,


    Von der Etsch bis an den Belt –


    Deutschland, Deutschland über alles,


    Über alles in der Welt!


    Abendbrot



    Elke liest das erste mal aus ihrem Reisetagebuch . Sie schreibt jeden Tag 3-4 Seiten . Danach dann Spieleabend . Günter trinkt wieder Tee .




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  • Frühstück an der Memel , Schüssel mit gezuckerten Blaubeeren



    Memel , im Hintergrund unser Übernachtungsplatz



    ab nun gehts Richtung Nordost





    und sind gegen 10 Uhr auf diesem Parkplatz in Trakai der alten Haupstadt Litauens



    ca 500m zur bekannten Burg , vorbei an zahlreichen Klimbimläden , alle 20m angesprochen wegen Bootsrundfahrten , der absolute Kommerz da . Und Menschenmassen - so richtig war das nichts für mich .





    dann ca 2 Stunden Besichtigung - ein paar Bilders






    die Burgtoiletten waren aber ok



    noch eine Runde aussen ringsrum




    dann gings weiter



    durch Vilnius fahren wir durch



    Mittag gabs dann im Europapark - nämlich hier



    Erbsensuppe mit Speck und Bockwurst



    Dann schlendern wir noch durch den Park und zur Stele des geografischen Mittelpunkt Europas



    Weiter gehts Nordost , viele Wälder und Wiesen . Die Bauern machen grad Heu - das verspricht die nächsten Tage ein stabiles Hoch . Oder wie hier , manchmal Kilometerlang alles voll Lupinen .



    Die letzten Meter zu unserem ersten CP dieser Tour in den Labanoro Regionalpark .



    Schön gelegen am See , waren die einzigsten - freie Platzwahl , Sanitär io , Wasser allerdings chlorig , 18€



    Dann erstmal Käffchen , Günter trinkt wieder Tee , das ist die Edelstahlkanne im Vordergrund



    Nach dem Duschen gings dann auf den Turm - für einen Fischkopp wie der Nanga Parbat



    schöne Aussicht auf den Park und die Qeks , die Schinderei hat sich gelohnt





    Nochmal runter zum See




    unsere beiden Schnatterinchen bei ihrer Lieblingbeschäftigung



    Abendbrot , Spieleabend und auch dieser Tag ist geschafft


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  • Frühstück



    Team predsedatjel startet heute seine Tour ins Baltikum . Stehen per SMS in Kontakt . Vielleicht ergibt sich ja ein Schnittpunkt und die Möglichkeit für einen Gemeinsamen geselligen Abend ( Köm saufen .

    Weiter Richtung Nordost




    und Stop beim Etnokosmologischem Museum



    Besichtigung nur mit Führung , wir warten 10 min und laufen dann mit einer Schulklasse mit



    Die Architektur fand ich schon Besonders !



    In der Austellung erklärt der junge Mitarbeiter erst den Schülern , dann kommt er zu uns und versucht es auf deutsch und englisch . Ein Mädchen zupft Elke am Ärmel und erzählt stolz - ihre Uroma war Deutsche . Ein Lehrer spricht uns ebenfalls an - Deutschlehrer und hat 7 Monate in Dresden gelebt .





    Danach mit dem Fahrstuhl nach oben . Bei dem Bus stehen die Qeks




    war schon was





    noch ein Blick auf die Uhr - wir müssen weiter




    und natürlich mit unseren Mädels auch mal schön shoppen - Obst , Milch , Brot , Eier




    Grenze zu Lettland




    Brücke über die Düna



    dann einen Schlenker nach rechts



    und vor uns erstrahlt die Basilika von Aglona




    Eine bekannte Wallfahrtskirche für Pilger . Ihr wißt schon - Blinde können plötzlich wieder laufen , Taube wieder sehen und so . Päpste waren auch schon hier .

    Ein paar Bilders






    noch ein Abschiedsfoto




    weiter gehts zu unseren heutigen Übernachtungsplatz . Die Uschi von TomTom will uns laufend auf Schotterpisten führen . Müssen die Karte zur Hand nehmen . Die letzen 20km lassen sich Schotter aber dann doch nicht vermeiden .






    der Stellplatz im Raznas Nationalpark am gleichnamigen See




    Abendbrot



    abgammeln




    Sonnenuntergang am See gucken




    und ab in die Kojen

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    ich bin vom Dorf

  • Der deutsche Einfluss in der Geschichte und Kultur dieser Länder war teilweise erheblich . Da blondie Geschichte kennt vermute ich mal daher diesen Begriff;)

    Soeben ist von der Chefin die Abrechnung gekommen . Gesamtkosten des Urlaubs 965 € inclusive Treibstoff , Campingplätze , Essen und Trinken , Maut , Fähren , Eintritt , Souveniers , Postkarten . . . .

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