Elektrik 230V - wohin mit dem Schutzleiter?

  • was passiert

    Sagen wir mal so: Nix! Also im Prinzip...

    Dann steht das Fahrgestell unter Strom und der nächste Hund der gegen die Deichsel pinkelt hat leuchtende Augen... DAS macht der nie wieder :-) und man wird etwas beschleunigen wenn man ein oder aussteigt...

    Also immer schön Gummischuhe tragen...


    ... aber wie gesagt: im Prinzip passiert nix...


    Der Beitrag könnte uU nicht ganz Ernst gemeint sein und entspricht dem derzeitigen Stand der Unkenntnis!

    Optimisten sind nur schlecht informierte Pessimisten.


    2018 rollte der:junior: 3315 KM und bot uns 42 Tage Unterkunft.

    2019 rollte der jungreen:4880 KM und bot uns 62 Tage Unterkunft.

  • Supi,

    was passiert, wenn im Fehlerfall Spannung am Fahrgestell (Ja, es ist unwahrscheinlich am Junior, aber nur ein wahrer PROFI geht bei der Installatiion nach Wahrscheinlichkeiten) anliegt und du Fachmann keinen Schutzleiter angeschlossen hast....? Na? Dämmerts?

    So ist es. Im E-Fall heißt es nämlich: "können Sie ausschließen, dass unter allen Umständen Spannung an dem Fahrzeugrahmen anliegen kann?"

    Hier hatte auch mal jemand ne Norm zitiert, in der es direkt um Elektrik um Wohnwagen ging. Wie war die noch gleich?

  • Moin!

    Ich nehme für mich jetzt einmal mit, dass beim Wohnwagen, wenn er mit 230 V ausgerüstet wurde, der Nullleiter mit dem Fahrgestell verbunden werden soll, mit mindestens 4 mm2. So der Rat der Profis hier.

    Dankeschön schon einmal an dieser Stelle.

    Ich weiss, dass das Thema heiss und emotional ist.

    Verzeiht mir bitte meine Nachfrage: Wenn am Fahrgestell der Nullleiter angeschlossen ist, kommt da auf keinen Fall die Masse der 12 V Elektrik dazu. Dafür baue ich mir einen separaten “Massepunkt“, der über das Anhängerkabel ans Zugfahrzeug geht?

    Herzliche Grüße aus Frankfurt am Main

    “Tigerente“ Jörn

  • der qek-rahmen ist nicht mit der 12V-Masse verbunden. grundsätzlich nicht. wozu auch.



    was soll denn bitteschön im fall eines Schlusses passieren, wenn ich den 230v PE an das Fahrgestell bringe?

    im Zweifel gilt: rot ist blau und plus ist minus. gilt nur für gleichspannung

    Was ewig hält, das bringt kein Geld!(vermutlich Carl Benz)

  • Also ich wollte ja eigentlich nichts mehr zu diesem Thema schreiben ,aber wenn hier auf irgendwelche Internetseiten und irgendwelche Vorschriften die man aber nicht wirklich kennt hingewiesen wird ,dann schreib ich noch eine kleine Bemerkung

    Hallo!

    Man darf nicht Schutzleiter mit Potetialausgleich durcheinander würfeln.

    Beides hat getrennte Funktionen. Über den Schutzleiter soll der Fehlerstrom bei Isolationsfehlern im Wagen zum Speisetrafo zurückfließen - und nicht über den Camper und Erde. Wenn dieser Strom groß genug wird, löst entweder der FI oder die Sicherung aus. Das Erden des Wohnwagens zum Zwecke des Potentialausgleichs verhindert, daß das Erdpotential der Standfläche des Campers gefährlich anders ist, als das Erdpotential am Sternpunkt der Elektroeinspeisung des Platzes.

    Das heißt der schutzleiter ist zum Schutz vor Stromschlag,das beteutet falls zum Beispiel schon ein Fehler im Stromkreis der Steckdose des Campingplatz besteht leitet ihr die Spannung auf das Fahrgestell bzw auf alle metallenen teile.Das einzige was erlaubt ist ist ein Potentialausgleich mit einem Erdungsstab ( was natürlich keiner macht ,ist ja auch irsinn)

    Also schutzleiter an die Achse macht Mann nicht ,auch wenn in 99'999999 Prozent aller Fälle nichts passiert

    Nette Grüße

  • Lieber Qek von der Mosel....es gibt doch NORMEN....für die Installation in Caravans...


    Auszug:

    - Am Caravan muss der Gerätestecker außen in einer Vertiefung angeordnet und mit einem Deckel geschützt sein. Berührbare leitfähige Teile des Fahrzeugs, die Fehlerspannungen oder ein Erdpotential annehmen können, z. B. das Fahrgestell, der Oberbau, Rohrsysteme usw., müssen über Potentialausgleichsleiter miteinander und mit dem Schutzleiter verbunden werden. Dies gilt nicht für Metallteile an Caravans, Booten oder Yachten, die von Isolierstoff umgeben sind.


    Warum willst du nicht verstehen.....?


    Du als Elektromeister nennst die DIN "irgendwelche Normen"?


    Da sag ich nur


    Oh

    Mein

    Gott

  • Moin!

    Ich meinte NICHT den Nullleiter, sondern den grüngelben Erdungsanschluss. Sorry!

    labbersagg : Bitte keine persönlichen Angriffe, auch wenn Dir die Hutschnur reisst. Sonst kommt hier weder eine vernüftige Diskussion noch ein brauchbares Ergebnis raus. Danke Dir!

    Herzliche Grüße aus Frankfurt am Main

    “Tigerente“ Jörn

  • Scheinbar hast du (Labberrsagg) !! es nicht verstanden, kopierst irgendwas raus was so nicht stimmt . Potentialausgleich ist nicht schutzleiter .schau dir die Din an ,die ich natürlich kenne . Du hast keinen Potentialausgleich am Wohnwagen ,noch am campingplatz nur einen schutzleiter.

    Du kannst natürlich schreiben was du denkst,aber es ist schade das es nicht richtig ist.

    Auf weitere Antworten von dir gehe ich nicht mehr ein

    nette Grüße

  • Na Qek von der Mosel, das liest sich schon besser als das.:):thumbup:

    Mit Vorsicht sind solche Beiträge immer zu genießen, da oftmals ohne zu beachten in welcher Kategorie der Beitrag veröffentlicht wurde, die Aussagen auch auf AERO und 325'er übertragen werden. Bei den Beiden ist es schon sinnvoll den SL auf den Aufbau zu legen, da Rahmen und Außenhaut komplett aus Metall bestehen.

    Den Erdungsstab lassen wir jetzt mal außen vor.;)

    Auf in der CP-Installation vorhandene FI-Schalter sollte man sich außerdem auch nicht undbedingt verlassen, das ist selbst in DE noch lange kein Standard weil da noch Übergangsfristen gelten, welche natürlich auch möglichst weit überzogen werden:).

    Wobei ich auch noch behaupten würde, das FI südlich ca. 45° NBR zwar bekannt aber doch in 95% der Fälle nicht installiert ist, und die leben alle noch.:/

    Also weiterhin fröhliches Campen ob mit oder ohne SL.

    36035596ev.gif36035462wb.png

    Reisen ist schädlich für Vorurteile.

  • Scheinbar hast du (Labberrsagg) !! es nicht verstanden, kopierst irgendwas raus was so nicht stimmt . Potentialausgleich ist nicht schutzleiter .schau dir die Din an ,die ich natürlich kenne . Du hast keinen Potentialausgleich am Wohnwagen ,noch am campingplatz nur einen schutzleiter.

    Du kannst natürlich schreiben was du denkst,aber es ist schade das es nicht richtig ist.

    Auf weitere Antworten von dir gehe ich nicht mehr ein

    nette Grüße

    Ja aber das steht doch da auch gar nicht drin. Lies doch mal. Da steht völlig korrekt leitfähige Teile über Potenzialausgleich zu verbinden und diese dann mit dem Schutzleiter. Der Potenzialausgleich ergibt sich durch das Metallkonstukt des Fahrwerks

    (Gemäß DIN VDE 0100 Teil 200 ist der Potentialausgleich folgendermaßen definiert: »Herstellen elektrischer Verbindungen zwischen leitfähigen Teilen, um Potentialgleichheit zu erzielen.«)


    Das ist aber eig. nur Haarspalterei in Bezug auf das eigentlich Thema keinen Schutzleiter anschließen zu wollen.


    Tigerente : Ich mein das ganz sachlich(versuch ich zum. gerade), Hutschnur ist wieder ganz :)


    Frank_325 da bin ich 100% bei dir:thumbup:

  • Das heißt der schutzleiter ist zum Schutz vor Stromschlag,das beteutet falls zum Beispiel schon ein Fehler im Stromkreis der Steckdose des Campingplatz besteht leitet ihr die Spannung auf das Fahrgestell bzw auf alle metallenen teile

    Wenn man aber immer von einem Fehler in der Verkabelung der speisenden Anlage ausgeht (PE an Phase geklemmt), dann macht das ganze SK1 Prinzip keinen Sinn. Denn dann hole ich mir z.B. auch bei der Waschamschine die Phase auf das Gehäuse. Das ist nicht schön, aber in der Praxis wohl acuh kaum der Fall.

    Wenn nach DIN empfohlen wird, das Fahrgestell als großer leitfähiger Teil, der definitiv nicht isoliert ist, mit dem PE zu verbinden, dann sollte man das machen. Der Qek wurde nach TGL gebaut und hat Bestandsschutz, solange man da NICHTS an der Elt ändert.

    Ich möchte nicht wissen, was erst los ist, wenn man eine geänderte Elt hat und der PE nicht am Fahrgestell angeschlossen ist und es passiert etwas, z.B. durch ein beschädigtes Kabel, Feuchtigkeit, etc.

  • der qek-rahmen ist nicht mit der 12V-Masse verbunden. grundsätzlich nicht. wozu auch.



    was soll denn bitteschön im fall eines Schlusses passieren, wenn ich den 230v PE an das Fahrgestell bringe?

    im Zweifel gilt: rot ist blau und plus ist minus. gilt nur für gleichspannung

    Wann der Qek aber angehängt ist ist Masse der Batterie auch am Fahrgestell.

    Grüße aus dem Wilden Süden

    Thomas

  • Also ich als absoluter Elektrik-unwissender würde zu einem Wohnwagenhändler fahren den Jungs oder Mädels nen Zwanni zustecken und Fragen ob ich mal die Elektrik von nem neuen Wohnwagen angucken kann. Schrank auf ,Fotos machen, Schrank zu und nachbauen. Oder man macht sich die Mühe und ruft direkt beim Hersteller an und fragt nach einem Schaltplan. Die neuen Wohnwagen sind sind bevor die auf den Markt kommen mehrfach geprüft worden und da kann man m.E. nichts mehr falsch machen und muss keine Grundsatz-Besserwisser-Qualifikations-Streitgespräche führen.


    Das Leben kann so einfach sein:thumbup:

    Qek 325 1988, Qek Junior 1985 // 2037km - 11ÜN / 7 Autark in 2019

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von lukasostmobil ()

  • Ich wollte eigentlich dazu nichts mehr schreiben, aber...


    Warum geht ihr eigentlich "übertrieben gesagt" immer davon aus das die Zuleitung zum QEK direkt aus dem "Atomreaktor" kommt ohne jegliche Zwischenschaltung...


    Auf einem Campingplatz, oder auch zuhause habe ich eine Steckdose wo ich eine Verlängerung zu meinem Wohnwagen ziehe und den WW anschließe. Da ist ein einfacher 12V Trafo eine 230V Steckdose drin und über der Küche zwei 12V 5W Lämpchen...

    Ob das nun wirklich CEE braucht, oder auch nur Schuko Stecker hat...

    Für mich als "Elektrik Laien" ist das mit einem elektrischen Rasierapparat oder einem Fön zu vergleichen. Wenn ich in die Dusche auf dem Campingplatz steige, danach am Spiegel rasiere und die Haare föne vertraue ich auch auf die Elektrik des Campingplatzes ohne das ich erst mal … ;)

    Im Grunde ist der Junior ja auch nur ein "Plastegehäuse mit elektrischen Bauteilen" …..


    JAA kann Spuren von Ironie enthalten...

    Und ja das Leben kann so einfach sein...

    ;) :)


    Grüße

    Friedel72

  • Also ich als absoluter Elektrik-unwissender würde zu einem Wohnwagenhändler fahren den Jungs oder Mädels nen Zwanni zustecken und Fragen ob ich mal die Elektrik von nem neuen Wohnwagen angucken kann. Schrank auf ,Fotos machen, Schrank zu und nachbauen. Oder man macht sich die Mühe und ruft direkt beim Hersteller an und fragt nach einem Schaltplan. Die neuen Wohnwagen sind sind bevor die auf den Markt kommen mehrfach geprüft worden und da kann man m.E. nichts mehr falsch machen und muss keine Grundsatz-Besserwisser-Qualifikations-Streitgespräche führen.


    Das Leben kann so einfach sein:thumbup:

    Ist nur Spaß, oder? Du willst etwas abfotografieren und nachbauen was du nicht verstehst? Du willst beim Hersteller nach Plänen fragen so er dir beim Kopieren seiner Entwickelten Elektrik hilft?

    Wohl eher nicht

  • Ist nur Spaß, oder? Du willst etwas abfotografieren und nachbauen was du nicht verstehst? Du willst beim Hersteller nach Plänen fragen so er dir beim Kopieren seiner Entwickelten Elektrik hilft?

    Wohl eher nicht

    Wäre es ein Spaß hätte ich das auch dazu geschrieben...

    Natürlich ist es mit einem Foto nicht getan. Aber man findet zu den meisten Wohnwagen auch Schaltpläne im Internet. Der Hersteller kann seine "Entwickelte Elektrik" sowieso nicht geheim halten. Geh mal zu einem großen Wohnwagenhändler. Da stehen viele der Neuwagen offen für die Kunden zum besichtigen. Da kann jeder rein und im Kleiderschrank nachgucken was da verbaut ist. Sehe ich kein Problem bei...


    Aber man kann sich auch hinstellen wie der King und jede Idee anzweifeln. Mit Sicherheit hat hier noch keiner bei den Leuten nachgefragt die jeden Tag mit Caravanelektrik arbeiten. Und ich meine wirklich hauptberuflich und nicht in der Heim-Garage...

    Qek 325 1988, Qek Junior 1985 // 2037km - 11ÜN / 7 Autark in 2019

  • Mit Sicherheit hat hier noch keiner bei den Leuten nachgefragt die jeden Tag mit Caravanelektrik arbeiten. Und ich meine wirklich hauptberuflich und nicht in der Heim-Garage...

    ...doch. es gibt aber immer ein Kann und ein Muß. Und in DE ist es ja usus, daß ein Kann bei Nachfrage immer in ein Muß umgewandelt wird.

    Einfach mal die einschlägigen Vorschriften befragen und danach handeln.

    36035596ev.gif36035462wb.png

    Reisen ist schädlich für Vorurteile.

  • Tja Wohnwagen Elektrik, ist ja schon fast Raketentechnik, besonders bei unseren Highend Wohnwagen.

    Ich habe ja schon überlegt die ganzen CAN Bus und Glasfaserleitungen raus zu schmeißen, um das ganze etwas übersichtlicher zu gestalten.

    Aber so ganz ohne Satelliten Telefon, Internet, Fernsehen, Hotspot, und außen Licht gesteuerten Kamin Effekten ist man ja kein richtiger Mensch!

    Den Mover behalte ich aber, so kann ich auch mal ohne Auto in den Urlaub fahren, oder ne kleine Runde über den Campingplatz drehen :smiley1775:

  • Tja Wohnwagen Elektrik, ist ja schon fast Raketentechnik, besonders bei unseren Highend Wohnwagen.

    Ich habe ja schon überlegt die ganzen CAN Bus und Glasfaserleitungen raus zu schmeißen, um das ganze etwas übersichtlicher zu gestalten.

    Aber so ganz ohne Satelliten Telefon, Internet, Fernsehen, Hotspot, und außen Licht gesteuerten Kamin Effekten ist man ja kein richtiger Mensch!

    Den Mover behalte ich aber, so kann ich auch mal ohne Auto in den Urlaub fahren, oder ne kleine Runde über den Campingplatz drehen :smiley1775:

    Bei CAN musste mit der LED Innenbeleuchtung aufpassen. Im Zweifelsfall schmeißt Dir der Bordcomputer einen Fehler aus ;)