Elektrik 230V - wohin mit dem Schutzleiter?

  • Hallo zusammen.


    Wir sind seit gestern stolze Besitzer eines Juniors aus 89.


    Wir wollen ihn nur für Wochenenden oder verlängerte Wochenenden nutzen und (wenn überhaupt auf Campingplätzen / Stellplätzen) nur auf deutschen Campingplätzen betreiben.

    Die Diskussionen zum Thema Elektrik, FI oder nicht FI habe ich hier (glaube ich) schon alle "verfolgt".


    Da unser kleiner natürlich noch mit "Schuko" spielt, möchte ich ihm nun was "richtiges" gönnen. Nen CEE EInspeisungsstecker und sowas hier: https://www.reimo.com/de/82054…13a_mit_fi__ohne_geh_use/

    Was ich mich nur frage - wohin mit PE ?

    Wo habt ihr (natürlich nur diejenigen die ihn auch "verbaut" haben) den Schutzleiter mit der Karosserie verbunden?

    Bilder wären sehr schön, damit man sich besser vorstellen kann wo ein geeigneter Ort ist.


    Apropos vorstellen .. werden wir uns in dem dafür vorgesehenen Bereich später ;)


    Vielen Dank im Voraus


    johnnyg

  • ich habe von elektrik nun nicht so die grosse ahnung , aber muss der nulleiter nicht geerdet werden ? also richtig in die erde mit metallstab und so ? ich z,b, stelle meine abstützungen immer auf holz bretter da würde ein nulleiter am rahmen absolut nichts bringen . bei baustrom verteiler muss beispielsweise ein metallstab ca. 1 m tief für die erdung in den boden getrieben werden . mfg husar28

    qek ? ach ich könnt schon wieder .....;)

  • Also ich ziehe immer mehrere hundert meter Erdungsdraht hinter mir her, hilft auch bei Blitzeinschlägen! :rofl:

    Wenn du schon den Erdungsstab einschlägst, würde ich gleich 4 Stück nehmen, dann ist der Qek auch Tornado sicher, man weiß ja nie ;)

  • Nirgendwo, das Ding ist zu 80% aus Plastik! Und das Fahrgestell hat normalerweise nirgendwo Kontakt zum Stromsystem, selbst der original Trafo nicht. Und der PE wird doch eh am einem zentralen Punkt zusammen geführt, und dann mit der Einspeisung verbunden, und somit über die Campingplatz Verteilung geerdet.

    Ja ich weiß, ich bin unendlich leichtsinnig, weil ich weder FI,noch Trigas Alarm, keinen Blitzableiter, Selbstschussanlage,Wachhund, und obendrein noch eine super gefährliche Gasanlage im Wohnwagen habe.

  • Ich habe keine Schutzleiter dabei... so hoch ist der ja auch nicht... und überhaupt, tut es nicht auch ne normale Leiter?


    Tät ja , wenn überhaupt, Sinn machen den Schutzleiter am Fahrgestell zu befestigen. Aber bei mir kommen Phase und Nullleiter in der Dose an... schon da gibt es keinen Schutzleiter, und es geht mit genau diesen 2 Drähten bis an die Steckdose und die Lampe. Mehr hab ich nicht drin... Kein Umformer kein nix... Hatte der 5 Jahresplan damals grade nicht vorgesehen.


    Hatte früher einen Frankia Wohnwagen und immer wenn es feucht war hatte der ne Kriechspannung auf der Außenhaut. Kribbelte immer mächtig, aber es ist nie eine Sicherung raus geflogen... Egal... heute gehört er meiner geschiedenen Frau...

    Optimisten sind nur schlecht informierte Pessimisten.


    2018 rollte der:junior: 3315 KM und bot uns 42 Tage Unterkunft.

    2019 rollte der jungreen:1169 KM und bot uns 11 Tage Unterkunft.

  • Moin!

    Mich wundert, dass noch kein Elektroexperte sich zu Wort gemeldet hat.

    Ich bin ebenfalls Laie, gebe also meine persönliche unmaßgebliche Meinung wieder.

    Weder mein Staubsauger noch meine Bohrmaschine haben einen Schutzleiter. Deren Gehäuse sind aus Kunststoff.

    Der QEK besteht aus GFK. Was soll da leiten?

    Wenn, dann würde ich die Masse der 12V Autoelektrik ans Fahrgestell des QEK anschließen.

    Herzliche Grüße aus Frankfurt am Main

    “Tigerente“ Jörn

  • Hi ich bin Elektriker ,

    Es gibt drei Schutzklassen

    Schutzklasse 1 : Geräte meist aus Metall ,mit Schutzleiter

    Schutzklasse 2 : beteutet Schutzisoliert ,also der elektrische Teil ist in Kunststoff gekapselt ,kein Schutzleiter

    Schutzklasse 3 : Schutzkleinspannung ,Spannung unter 50 Volt , also auch kein Schutzleiter


    Schutzleiter an das Fahrgestell würde ich nie machen ,da wenn ein Fehlerstrom fließt ,dieser komplett auf die Metallteile übertragen wird.

  • Am sichersten wäre es die Elektrik komplett raus schmeißen, inkl evtl vorhandene Gasanlage den Qek aufgebockt in den Garten stellen, denn schon die Fahrt in den Urlaub kann gefährlich sein. Und am besten aus Doppelstabmatten einen faradaysche Käfig bauen, dann ist man auch Blitz sicher!

    Und beim schlafen die Atemmaske nicht vergessen, wegen der epoxydharz ausdünstungen.

    Über was sich sich die Menschen alles Gedanken machen.....

  • Wo ist die Erdung bei einem Zelt.?

    Elektrikthemen sind immer wieder geil.

    so ä Zelt is doch ä faradäayischer Käfig. da ergibt sich das von selbst, dass du in eine Ecke des Zeltes einen richtig langen Erdnagel einschlägst und diesen dann mit dem Gestänge verbindest.

    Was ewig hält, das bringt kein Geld!(vermutlich Carl Benz)

  • Ich melde mich absichtlich nicht mehr zu solchen Themen, denke mir da nur meinen Teil zu.

    Wer sich mit dem Unterschied der 3 Schutzklassen auskennt, weiß welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit man auf einen Schutzleiter gänzlich verzichten kann.

    Hier ist es aber so: wer sich nicht auskennt, bezeichnet die Leute mit Fachwissen als "Angsthasen" und zieht deren Aussagen ins Lächerliche. Nee, habe darauf keinen Bock mehr.

  • Hi ich bin Elektriker ,


    ...


    Schutzleiter an das Fahrgestell würde ich nie machen ,da wenn ein Fehlerstrom fließt ,dieser komplett auf die Metallteile übertragen wird.

    ...und damit hat er sich selber disqualifiziert....inhaltlich nicht falsch und trotzdem nichts verstanden...

    Zur Elektrik werde ich mich auch nicht mehr äußern...zu viele Anwärter auf den Darwin-Award hier

  • Supi,

    was passiert, wenn im Fehlerfall Spannung am Fahrgestell (Ja, es ist unwahrscheinlich am Junior, aber nur ein wahrer PROFI geht bei der Installatiion nach Wahrscheinlichkeiten) anliegt und du Fachmann keinen Schutzleiter angeschlossen hast....? Na? Dämmerts?