• Das Problem ist das irgend wann mal zwischen Getreide und Brötchen noch ein Müller war. Heute sind da so viele große Hände zu füllen, wo nicht einer der vielen Finger dafür krumm gemacht wird für das was da "abgesahnt" wird.

    Wenn ich allein an Handwerkskammern und Handelskammern denke. Die wissen doch fast ausnahmslos nicht mehr wofür sowas mal gegründet wurde….


    Grüße

    Friedel72

  • Jetzt hab ich hier von so vielen Sorten Senf gelesen und keiner erwähnt BORN-Senf? Ich bin enttäuscht! ;)


    Ich importiere den extra, wenn ich mal wieder in Thüringen bin oder wenn mich jemandvon dort besuchen kommt.

    "Handle stressful situations like a dog: if you can`t eat it or hump it, piss on it and walk away" :whistling:


    -- Hin und Qek --

  • Jetzt hab ich hier von so vielen Sorten Senf gelesen und keiner erwähnt BORN-Senf? Ich bin enttäuscht!

    Mit dem Senf ist es wie mit vielen anderen Speisen und Getränken. Hat man sich für eine Sorte entschieden - nur noch die Sorte, nix anderes. Ebenso ist es mit den vielen Biersorten. Einmal einer Sorte den Vorzug erteilt, lange dieses Bier als das Alleinigste getrunken, dem bleibt man halt treu. Egal , was dazu passiert.

    Deshalb glaube ich : Jeder hat seinen eigenen Geschmack, jeder hat sich beim Essen und Trinken auf seine Spezies eingestellt und der Rest der Welt sollte dies akzeptieren.


    Trotzdem bin ich immer neugierig, ob es dazu nicht noch etwas gibt, was meinen Rezeptoren auf den Zunge zusätzlich gefallen könnte. Aus diesem Grund esse ich in anderen Gegenden immer die dortigen Hausrezepte, trinke das Ortstypische ( Wein, oder Bier, auch Wasser darf es sein ) und stelle dann fest, wohin ich tendiere.

    So habe ich oftmals Dinge gegessen und getrunken deren feinen Geschmack ich sonst nie kennengelernt hätte.

    Und ich glaube, das währe echt schade.:thumbup::thumbup::thumbup:

  • Deshalb glaube ich : Jeder hat seinen eigenen Geschmack, jeder hat sich beim Essen und Trinken auf seine Spezies eingestellt und der Rest der Welt sollte dies akzeptieren.

    Vermutlich spielt auch eine gewisse Prägung als Kind/Jugendlicher durch Muttern/Oma eine Rolle:essen::)

    Schorsch in 2019 - 5 Länder - 7850 km - 37ÜN - 20 x CP , 17 x autark


    ich bin vom Dorf

  • so mal mein senf dazu , ich binn täglich bundesweit unterwegs und habe glaube ich alle senfsorten durch und binn schon lange der überzeugung das der senf im westen zu 90 % nur nach salz und essig schmeckt . im osten dagegen schmeckt egal welcher nach senfkörner . wenn ich unterwegs binn habe ich immer heimat senf dabei . und ich konnte auch schon etliche leute davon überzeugen das senf auch nach senf schmecken kann .mfg husar28

    qek ? ach ich könnt schon wieder .....;)

  • Senfpulver, Wasser, Essig und Zucker.

    Mostrich selber machen ist kein Geheimnis.

    Nimmst du aber anstelle Essig die Sosse von Gewürzgurken, dann hast du schon fast Bautzner.

    Bislang den Niewiadow (Bj. 2017) über 4.183 km :Transport_Smilie_5:bewegt!

    Insgesamt 6 Campingplätze besucht.

  • wenn ich unterwegs binn habe ich immer heimat senf dabei . und ich konnte auch schon etliche leute davon überzeugen das senf auch nach senf schmecken kann

    Im Prinzip hast du recht. Irgendwomit groß geworden kann man fast sein ganzes Leben davon schwärmen.

    Aber : Nach dem Krieg hatte meine Großmutter aus den gesammelten und getrockneten Brotresten immer wieder mal eine Brotsuppe gekocht. Damals hätte ich alles dafür gegeben. Vor einigen Jahren hatte ich die Suppe nochmal nach ihrem Rezept gekocht, da ich irgendwie darauf Appetit verspürte. Gleiches Rezept, gleiche Zubereitung, sicher ein anderes Brot. Mir hat diese Suppe nicht mehr so geschmeckt, wie ich sie in Erinnerung hatte. Seitdem koche ich uralte Rezepte mit einer weit aus geringeren Erwartung bzw. koche sie gar nicht mehr, da ich sie in meinen Erinnerungen viel besser gespeichert hatte.

    Aber ich glaube auch hier liegt die Vorstellung weit über dem jetzt tatsächlichen Geschmack, weil eben auch der Faktor Not, wenig zu essen..... in der Nachkriegszeit eine sehr wichtige Rolle spielte.

    Dazu kommt, daß sich der Geschmack in den Jahren änderte. Und bloß gut. Sonst würden wir täglich das Gleiche essen, gleich angezogen aussehen, bei der Partnerwahl immer die gleichen Typen wählen und alle nur noch auf einen Qek Typ stehen. Wie monoton wäre unsere Welt. So schön bunt wie sie eben ist ist sie doch schön !!!:nummer1::nummer1::nummer1:

  • Nach dem Krieg hatte meine Großmutter aus den gesammelten und getrockneten Brotresten immer wieder mal eine Brotsuppe gekocht. Damals hätte ich alles dafür gegeben. Vor einigen Jahren hatte ich die Suppe nochmal nach ihrem Rezept gekocht, da ich irgendwie darauf Appetit verspürte. Gleiches Rezept, gleiche Zubereitung, sicher ein anderes Brot. Mir hat diese Suppe nicht mehr so geschmeckt, wie ich sie in Erinnerung hatte.

    So ähnlich wars auch hier . War aber gar nicht so schlecht die Brotsuppe . Für den Geschmack fand ich entscheidend

    - es sollte Sauerteigbrot sein , etwas älter und die Würfel in der Pfanne und Butter geröstet , gibt schon eine besondere Note

    - die Suppe sollte gut gesalzen sein

    - gut Knoblauch

    - und frische Petersilie

    Was für mich erstaunlich war - wie gut sie sättigt :)

    Damals ging es wohl darum auch das alte Brot zu verwerten .

    Schorsch in 2019 - 5 Länder - 7850 km - 37ÜN - 20 x CP , 17 x autark


    ich bin vom Dorf