Steckachsen-Dilemma

  • Moin moin!


    Der Titel kündigt es ja schon an. Mein QEK hat ne Baustelle die es zu meistern gilt.


    Beim Kauf des guten Stücks hat der Vorbesitzer, ein mit Osttechnik ziemlich überforderter, aber sehr ehrlicher Werkstattleiter mir den WoWa auf die Bühne gestellt und eine blöde Stelle gezeigt.


    Eine der Steckachsen scheint zu kurz zu sein. Das heisst, die Kronenmutter sitzt zwar auf dem Gewinde, allerdings kommt das Gewinde nicht komplett durch die Mutter durch. Von Loch mit Splint reden wir gar nicht erst. Da ist lang nix zu sehen.


    Meine erste Idee: eventuell die Radlager falsch oder falsch aufgepresst?


    Der Plan: Steckachse raus, zum befreundeten Dreher gehen, neu drehen lassen, Gewinde länger machen. Aus die Maus.


    Kennt jemand von euch dieses Problem?


    Ich hätte auch nix dagegen, gebrauchte Achsen zu kaufen und einfach zu tauschen. Nur findet man die halt absolut keine im Netz.

    Bin mal auf eure Antworten gespannt.


    Viele Grüsse

    Nick

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Rostnroll ()

  • Hi!


    Noch nicht. Das wollte ich am Wochenende machen. Aber das könnte natürlich auch sein. Der Vorbesitzer meinte was von wegen "da brach bestimmt mal ein Stück vom Gewinde ab", was ich wiederum für höchst unwahrscheinlich halte weil hinter der Kronenmutter ja überhaupt keine Kräfte wirken. Höchstens davor. Aber dann wäre es ja auch definitiv zu kurz und die Mutter ginge GAR NICHT mehr drauf.

  • habe keine ahnung von den hydraulischen , aber habe bildärs dazu gefunden , must nur bei tante google steckachse qek junior eingeben und auf bilder gehen . von wegen abgebrochen ,kann ich mir nicht vorstellen dazu ist das stück zu massiv da müssen schon kräfte wirken die in den tonnen bereich gehen , da ist vorher die achse weg . mach fotos und demontiere die sache zwischen durch auch fotos machen erleichtert den zusammenbau ungemein . mfg husar28

    qek ? ach ich könnt schon wieder .....;)

  • Ich würde ja schlicht sagen, zerlegen und nachschauen. Die Vermutung, das Lager nicht richtig sitzt wäre für mich plausibel.


    Hab den 325er und als Schlüsselweite für die Sicherungsmutter auf der Achse wird ein 32er Maulschlüssel benötigt. So ein Gewinde in dieser Dimension geht nicht einfach verloren.


    Also Mutter ab und Radnabe abgezogen. Danach weißt Du was los ist.

  • versuche es nochmal auf google " steckachse qek junior " es erscheinen mehrere themen dazu unter anderen auch BILDER ZU STECKACHSE dort das erste bild (bremstrommel qek ) anklicken , es erscheint ein reperaturbericht und bilder für genau deine versinon . leider binn ich zu blöd zum verlinken aber ich denke mal so ist es auch zu finden , mfg husar28

    qek ? ach ich könnt schon wieder .....;)

  • Ist die Nabe mit Radlager von vorn verschraubt, Achse bleibt beim Abbau der Nabe am Dreieckslenker, oder wie bei meinem von hinten verschraubt Achse bleibt an der Nabe...

    Kannst ja mal hier "blättern"... ;)


    Der "Neue" ist da...


    Was ich mir vorstellen könnte ist das schon jemand an der Achse rumgeschraubt hat, Radlager gewechselt und dabei die beiden Hülsen vertauscht hat.... dann reicht die Achslänge nicht mehr... Lager gehen rats fats kaputt....


    Grüße

    Friedel72

  • Ob vorn oder hinten verschraubt, die Lager sind gleich. 6206 …30mm Innendurchmesser. Da bei dir aber Kegelrollenlager verbaut sind würde ich mich nicht darauf verlassen was andere für Achsen haben. Oder willst Du nun wieder auf original zurück bauen... ?


    Grüße

    Friedel72

  • Moin moin!


    Ich muss mich für meine lange Abwesenheit entschuldigen. Stress mit Arbeit, Haus und Gesundheit kommen natürlich IMMER zusammen.


    Update: letztes Wochenende gabs den ersten Test-Ausflug mit dem QEK, der seit einer Woche offiziell angemeldet ist. 30km, das sollte reichen für den Anfang.

    Habe mit meinem TÜV Mann abgeklärt, ob das Problem mit den fehlenden Gewindegängen an der Achse/Mutter denn auch wirklich eins ist. Bei genauerer Betrachtung fiel uns auf, dass es wirklich nur 2 Gewindegänge sind, die fehlen. Also doch nicht so brutal wie vermutet. Steinigt mich nicht, ich werde dennoch forschen woran es liegt und das reparieren, denn so fahr ich keine 100 km.


    Problem Nummer 2 allerdings jetzt:


    Hinfahrt war kein Problem. Der Wohnwagen läuft traumhaft hinter meinem Audi her. Tiptop. Auflaufbremse geht gut, keine Beanstandungen.

    Nach 2 Tagen Stehen fahre ich wieder los und höre nur "Iek iek iek iek".... halte an, mach das Rad runter und mir kommt das vermeintlich vom Verkäufer extra noch getauschte Radlager entgegen gefallen. Riesen Rotz. Lange Rede, kurzer Sinn: wir haben ihn huckepack an die Halle eines Kumpels gebracht und da werde ich heute die Lager tauschen. War natürlich wieder so notwendig wie sonst nix...


    Ich frage mich nur, wie sowas quasi "über Nacht" passieren kann. Bis zum Abstellen war überhaupt nichts zu hören oder spüren.


    Kann das eventuell, so wie ich das jetzt auch mal irgendwo gelesen habe, an einem falschen Zusammenbau der Steckachse und deren Komponenten liegen?


    Viele Grüße!

  • Hi Friedel!


    Grad gemacht. Denke, das bringt mich weiter, danke!


    Doof ist halt, dass der WoWa jetzt erst ma bei nem Kumpel steht und das alles heute über die Bühne gehen muss. Der braucht nämlich seinen Platz vor der Werkstatt. Ich denke aber, mit den Fotos und deiner Anleitung sollten wir das hin bekommen. Das einzige, was mir fehlt, ist der Sprengring und die Staubkappe. Das hat aber bei Kauf schon gefehlt. Auf ner Skala von 1 bis 10, wie wichtig sind die Komponenten wenn es um den Heim-Transport (25km) geht? Soll natürlich ordentlich gemacht werden, aber Primärziel ist das Ding erst mal auf eigener Achse zu mir nach Hause zu bringen.

  • Hat jemand zufällig die Maße des Sprengrings und der Hülsen (falls die auch verbastelt sein sollten, was ich fast vermute)? Dann kann ich versuchen, bevor ich zur Werkstatt fahre, nen passenden Ring aufzutreiben.



    Danke euch!