Herzog Quick Busvorzelt - ist das auch qektauglich???

  • Hallo,


    meint Ihr das Herzog Quick Busvorzelt kann man auch am Qek irgendwie festmachen?
    Dieses Vorzelt wäre die Ideallösung für all meine Wünsche.... superschnell im Aufbau, zusätzlicher Stauraum, klein und leicht und auch als Sonnensegel nutzbar.


    Was meint Ihr? Hat damit jemand Erfahrung?


    Danke.


    melli

  • Also die Höhe würde ja an den Junior passen, wenn man einen Keder einziehen würde. Allerdings, wie schaut es aus mit den Seiten? Das wird flatterig, ohne Kedereinzug.

    Zudem finde ich persönlich diese Form zwar stylisch, aber reichlich unpraktisch. Wenn Du bei Regen aus dem Vorzelt willst, dann läuft gleich das ganze Wasser hinein, weil die Türwand schräg angesetzt ist. Eine Zugangswand sollte immer so gerade sein, dass man mal rausschnuppern kann, ohne nass zu werden.

    Ausserdem wäre ich nicht sicher, ob das Dach nicht doch dazu neigt, Wassersäcke zu bilden. Abgesehen davon, wie soll man so ein Zelt am Van, nur mit Saunäpfen und Haltestange befestigt, ausreichen spannen können? Das flutsch doch weg...

    Kauf Dir lieber ein anderes Zelt, das ist mein Rat.

  • Hallo,

    so eines haben wir ja schon.

    Wir haben ein Steilwandhauszelt, ähnlich wie das Original Qekzelt und wir haben ein großes Tunnelzelt.

    Sind beide für den Campingbus gekauft worden.


    Sind mir aber zu unpraktisch für eine Übernachtung oder max. zwei.

    Bis das aufgebaut ist, das eine ist irre schwer, das Gestänge, das Zelt selber usw.

    Das andere ist einfach zu groß.... das braucht´s nicht für 1-2 Nächte. Das nutzen wir nur für längere Urlaube, wo man mehr hineinstellen muss.


    Ich brauch halt was Schnelles, wir reisen oft erst freitags auf Abend an und reisen Sonntag früh dann ja schon wieder ab. Daher möchte ich nicht unnötig Zeit verschwenden.


    Vielleicht hält das Quick am Bus ganz gut, da kann ich es mit Schleusenstab dranhängen. Das ginge denke ich.

    Im Busforum Caliboard oder so ähnlich habe ich mich belesen, habe doch noch was gefunden dazu....


    Mella

  • nochmal grundsätzlich zu den original-Vorzelten:


    Ich hatte ja vorher ein Busvorzelt, möchte aber mittlerweile das originale Vorzelt nicht mehr missen. Das fängt doch schon bei der Genauigkeit an, wie die Sache letztlich am Wohnwagen sitzt. Eine zusätzliche Plane drüber (und ggf. drunter) und gut ist, da kann es regnen wie es will.


    Unschlagbar beim Junior ist das niedrige Gewicht des Originalzeltes (vom Gestänge abgesehen, aber auch das geht noch), gepaart mit dem schönen Baumwollstoff. Der Platz reicht locker für 2 Personen.

    Mit Routine ist das Zelt in 10 Minuten aufgestellt, alles kein Problem. Das Gestänge ist übersichtlich und kann gekennzeichnet werden, dann geht's noch schneller.


    Unter meinem Junior (hinten) sitzt ein Abwasserrohr, ca 1,80 Meter lang, an einer Seite geschlossen, an der Türseite zum Öffnen. Darin lagern die Stangen, die blitzschnell herausgezogen sind. Man muss nur vorne in den Wohnwagen etwas hineinpacken wegen dem Auflagegewicht auf der Anhängerkupplung, da Gewicht hinten ja vorne anhebt.


    Insgesamt kann das Zeltaufstellen also optimiert werden: Alles sollte schnell griffbereit sein, eine sortierte Tasche mit Heringen und Hämmerchen und das Vorzelt im Fußbodenbereich des Qek. Ein Griff, und es liegt alles bereit.

  • Insgesamt kann das Zeltaufstellen also optimiert werden: Alles sollte schnell griffbereit sein, eine sortierte Tasche mit Heringen und Hämmerchen und das Vorzelt im Fußbodenbereich des Qek. Ein Griff, und es liegt alles bereit.

    Und wenn es mal 5 Minuten länger dauert, dann schmeckt das "Bier danach" umso besser!

    In 2018 den Niewiadow (Bj. 2017) über 2133 km :Transport_Smilie_5:bewegt!

    Insgesamt 4 Campingplätze besucht.

  • :)


    Das klingt alles ganz logisch, vernünftig und gut.

    Und doch gibt es ein "aaaber"....


    Für den Bus haben wir ein Zelt, ein Herzog Flyer, würde an den Qek passen.

    Letztendlich ist es mir aber wurscht, ob es am Bus oder am Qek hängt.

    Am Bus evtl. noch praktischer, weil da die Kinder schlafen, und ins Vorzelt soll ja deren Klo, das PortaPotti. Daher MUSS es ein Vorzelt sein, nicht nur Markise/Sonnensegel etc.


    Das Herzog Flyer Hauszelt ist definitiv das beste Zelt, ein gutes Raumklima, wasserdicht auch. Und an die Stangen kann man wenigstens was dranhängen, weil die halt schon gut stabil sind.


    Das zweite Zelt ist ein Herzog Tunis, Tunnelzelt. Da ist nichts mit "an die Stangen hängen", das hält das nicht aus. Dafür hält es enormen Stürmen stand, das hatten wir letztes Jahr im Urlaub erst erfahren dürfen.... also auch Pluspunkte. Und vom Innenraum riesig.


    Und beide sind mir trotzdem für 1 oder 2 Nächte zu umständlich. Egal wieviele Vorteile die Zelte auch haben mögen.


    Ich fürchte einfach, DAS was ich will, gibt es gar nicht :/

    Im Bus wäre auch noch Platz fürs Potti, aber ob das die Kinder da drin haben wollen? Andererseits ist es ja nur für die nächtliche Notdurft, und die Erfahrung zeigte und es ist definitiv "geruchsdicht" :)


    Das Bier trinken wir natürlich trotzdem, aber wie die meisten schreiben, NACH dem Aufbau :smiley1817:


    mella

  • Also ich habe an meinem Niewiadow zwei Originalvorzelte, ähnlich Qek, heisst, ein Vorzelt und ein Hinterzelt.

    Aufbauzeit 20 min/Zelt, Abbauzeit 15 min/ Zelt inkl. verpacken.

    Die Zeit habe ich immer.

    In 2018 den Niewiadow (Bj. 2017) über 2133 km :Transport_Smilie_5:bewegt!

    Insgesamt 4 Campingplätze besucht.

  • Eine Empfehlung für so ein Buszelt kann ich nicht geben. Wir haben das Originale noch da liegen und nutzen fast nur noch das Sonnensegel. Bei beiden ist ein originales Junior Vorzeltgestänge dabei und da sind die Stangen alle innen mit Federn verbunden, damit entfällt die ganze Sucherei, mit den Stangen, das Zusammenpusseln. Das Gestänge steht innerhalb von Minuten, Plane einziehen, ....fertig.

    Und wenn wir im Urlaub sind, oder zu Treffen nehmen wir uns die Zeit! Ob das nun 5 oder 10 Minuten länger dauert oder nicht ist da Zweitrangig. "Hetzen" tun wir im Geschäft, im Laden... aber nie im Urlaub. Und auch im täglichen Leben lasse ich mir nicht mehr so sehr Druck machen, die Zeiten wo ich bis in den späten Abend in der Werkstatt gesessen habe um ja noch mit der Arbeit fertig zu werden sind vorbei. Geht nur auf Kosten der Gesundheit. Das habe ich aber auch erst lernen müssen, leider.....


    Grüße

    Friedel72