Umbau auf ungebremst

  • Hallo zusammen,


    der Vater eines Bekannten hat sich einen gebremsten Qek junior zugelegt.

    Da er den ewigen Ärger mit der Bremsanlage nicht will war sein Plan, die Bremse komplett entfernen und auf ungebremst umschreiben lassen. Der Qek steht bei ihm längere Zeit ungenutzt im Freien (unter einer Plane) und das ist ja für die Ostbremsen nicht besonders vorteilhaft.


    Hatte ich hier nicht mal sowas wie eine Anleitung hierzu gesehen?

    Wichtig wäre ja nur die Arretierung der Schubstange. Da hatte ich mal Bilder von einer Hülse oder ähnliches gesehen - finde es aber nicht mehr hier im Forum.



    Danke für eure Hilfe.


    Karsten

  • tja, also bei 500 Kilo am Haken plus vollgepackter PKW kommt schon einiges an Schubmasse zusammen.


    Davon abgesehen, ich habe das mal überschlagen, mit den Kosten, die man für den Umbau plus Tüv Segnung ausgeben muss, ist man eigentlich schon bei einer reellen Bremsüberholung (sofern nicht alles hinüber ist) rechnet man hierbei den Wiederverkaufswert mit ein.

  • Bremse ist eigentlich nicht wirklich schwierig, sollte jeder KFZler beherrschen. Und die Teile gibt es auch noch zu kaufen.


    Im Flachland mag es ja ungebremst mit vorausschauender Fahrweise noch funktionieren aber bei Fahrten im Gebirge möchte ich nicht mit einem kleinen Auto und 500kg am Haken bergab Serpentinen fahren.


    Auflaufbremse deaktivieren ist für mich an der falschen Stelle sparen

  • Siehst du, bei uns war es genau umgekehrt. Wir waren froh einen Ungebremsten für einen fairen Preis zu bekommen.

    Nach Italien oder sonstige Bergetappen ist bei uns (und auch beim Vater vom Kumpel) nicht geplant.

    Wir sind dieses Jahr jeweils eine Tour mit 2er BMW und Isuzu PickUp als Zugfahrzeug gefahren und sind immer geplant zum Stehen gekommen.


    Ich hatte jedes Jahr im Frühling den Intercamp von einem anderen Kumpel auf der Bühne gehabt. Immer war was mit den Bremsen. Er hatte auch die hydraulische Variante. Bei Seilzug ist es vielleicht noch was anderes.


    Und ja, die Teile gibt es alle noch zu kaufen. Aber da zeigt meine Erfahrung mit Trabant und Barkas, dass der nachgebaute Ungarnschrott nicht im Geringsten was taugt. Ebenso wie sämtliche neuen Gummiteile.

    Soweit meine eigenen Erfahrungen.


    Und ich sehe eine nicht bzw. schlecht funktionierende Bremse als größeres Problem an als gar keine Bremse.

    Aber da jeder sicher seine eigene Philosophie.


    Trotzdem Danke für die gutgemeinten Tipps. Lasse mich meist auch gern von erfahrenen Experten beraten aber bei der Bremsnummer bin ich schon sehr festgelegt.


    Karsten

  • Willkommen Karsten,


    die Auflaufeinrichtung muss dauerhaft mechanisch blockiert sein, z. B. eine Hülse verwenden. Frag nur vor Baubeginn einen Prüfer der die Sache dann auch ändert. Er wird dir sagen wie er es haben will.

    Auflaufbremse entfernen ...



    PS: Leute es ist doch egal wie ihr das machen wollt oder was ihr von der Sache haltet, einfach Frage beantworten oder lassen. Mir kommt es vor als würde hier teilweise nur drum gehen etwas zu posten :/

  • Ich hatte jedes Jahr im Frühling den Intercamp von einem anderen Kumpel auf der Bühne gehabt. Immer war was mit den Bremsen.

    Wir haben unseren IC seit 15 Jahre und kennen so was nicht. In der ganzen Zeit war nur 1x der linke und 1x der rechte Radbremszylinder schwergängig. Wenn ich gleich beide gemacht hätte, hätte er nur 1x auf der Bühne gemusst. Das war aber einen Tag vor dem Urlaub und dann ist es so geblieben. Ansonsten nur regelmäßig die Bremsflüssigkeit wechseln und das war's. Da habe ich mit der Alko Bremse am Lastenanhänger mehr Arbeit.

  • Leute es ist doch egal wie ihr das machen wollt oder was ihr von der Sache haltet, einfach Frage beantworten oder lassen.

    ... würde ich nicht ganz so sehen, das Forum ist ja auch zum Gedankenaustausch gedacht, wenn jemand seine Erfahrungen hier widergibt um evtl. dem Fragesteller bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen finde ich das schon legitim.

    Was der Fragesteller dann daraus macht bleibt immer noch seine eigene Entscheidung. Auf alle Fälle hat er erstmal mehrere Meinungen zur Auswahl.

    Das war aber einen Tag vor dem Urlaub

    ...soso, hätte man ja mal eher danach schauen können;):)

  • Schon mal darüber nachgedacht den Qek gegen einen ungebremsten zu tauschen? Weniger Arbeit, kein gebremstes Fahrwerk vernichtet und womöglich zwei glücklich gemacht....


    wollte ich nur mal so posten...


    Grüße

    Friedel72

  • Ich hab auch einen ungebremsten HP 750. wenn da ein Halber Kies drauf ist will ich gar nicht wissen was das wiegt. Aber rechtzeitig zum stehen gekommen bin ich noch immer. Aber natürlich fährt man damit auch anders. Und den kleinen Hänger kann man fast vergessen denn den sieht man nicht einmal.:)

  • Aber rechtzeitig zum stehen gekommen bin ich noch immer.

    Also mit einem Mittelklassewagen bezweifel ich das du mit ca 1000 kg ungebremst gut zum stehen kommst Walli.

    NUR EIN GEFLEXTER QEK IST EIN GUTER QEK!!! :sheuldoch:


    Ein Mann, der sich ein Schnitzel briet, bemerkt, dass ihm das nicht
    geriet. Doch um sich nicht zu strafen Lügen, aß er`s mit sichtlichem
    Vergnügen.

  • Das das nicht ganz korrekt ist ist schon klar aber der Hof wo’s das gibt ist 7km gradeaus, nicht allzu doll befahrene Landstraße. Und wenn der Mischer dreht und der Kies zu Ende geht diskutiert man da nicht drüber. Und vor allem fährt man ja auch anders. Und mit dem Smart hab ich auch nur nen Viertel Kubik genommen.:)

  • Das Thema mit der Bremse scheint ja hier doch sehr emotional zu sein.

    Ich bin auch für Sicherheit im Straßenverkehr - keine Frage.

    Aber vergesst bitte nicht von was wir reden.

    Es ist ein kleiner, sehr leichter Wohnwagen,welcher gebaut wurde um an die damaligen kleinen Ostflitzer zu passen. Und einen Trabant mit selbst nur knappen 700kg und Trommelbremsen würde ich definitiv nicht mit ungebremsten 400kg hinten dran fahren.


    Aber heute reden wir von Zugfahrzeugen mit ca. dem doppelten Gewicht vom Trabi und rundum scheibengebremst.

    Heute stehen ja meistens mind. die 400kg ungebremst in den Papieren. Und das sollte jeder 'normale' PKW ohne Probleme hinbekommen.


    Im Bergland ist das vielleicht noch was anderes aber bei mir im Flachland...


    Tauschen wäre natürlich auch ne Variante aber da es nicht meiner ist hänge ich mich da nicht rein.

    Mir ging es ja nur um die Lösung der Schubstangenarretierung. Dachte da hatte ich schon mal was gesehen.


    Gruß Karsten