QEK im Original belassen

  • Wer legt Wert auf Original ? 19

    1. QEK 325 (5) 26%
    2. QEK Aero (3) 16%
    3. QEK Junior (10) 53%
    4. andere DDR Wohnwagen (1) 5%

    Mal eine Anfrage hier . Nun gibt es hier ja ganz große Bastler in der Runde . Mich würde mal interessieren wer bestrebt ist seinen QEK innen wie aussen möglichst im Originalzustand zu belassen ? Danke für die Teilnahme - ein Bild des WW wäre nett .

    Schorsch in 2019 - 5 Länder - 9930 km - 51 ÜN - 32 x CP , 19 x autark


    ich bin vom Dorf

  • Hallo,


    Von außen original belassen, nur CEE-Einspeisestecker und Truma Wandkamin wurden nachgerüstet.

    Gaskasten kommt noch.


    Innen auch weitestgehend original, sichtbare Änderungen: Truma S2200 im unteren Kleiderschrankteil, andere Deckenleuchte, Wasserhahn, 2. Schukosteckdose, Zigarettenanzündersteckdose, 140 x190er Matratze quer.

    Nicht sichtbare Änderungen: Je 20 Liter Frisch- und Abwassertank, 12V/44Ah Autobatterie mit automatischem Ladegerät, alten Trafo gegen moderne 230 Volt Anlage getauscht.

    Moderner Kocher mit Zündsicherung kommt noch.


    100 Prozent Original muss es bei mir nicht sein, aber grundsätzlich bin ich bestrebt die Optik des Aero zu waren. Er wird auch auf Treffen ausgestellt und soll als DDR-Oldtimer erkennbar bleiben.

    Camping ist eher selten bei uns, kommt vielleicht noch.



    Viele Grüße,


    Axel :)

    Da will man endlich mal in Ruhe seine Werkstatt aufräumen und was passiert? ..........Man hat keine Lust!


    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Axel ()

  • "Möglichst Original" ist auch meine Devise. Es haben sich aber auch schon die 5 Vorbesitzer daran verwirklicht,was teilweise sinnvoll war,natürlich habe ich für meine Bedürfnisse auch noch einiges verändert. Das meiste ist innen und so gemacht das es die Originalität möglichst wenig beeinträchtigt,von außen bis auf das Solardach,den Gaskasten und die Stauklappen alles "Orschinal",Felgen,Lack,Patina .....

  • Unser 325er hatte zum Glück nur zwei Vorbesitzer. Beide haben den Innenraum peinlichst gepflegt und nicht verbastelt.

    Und so soll es auch weitestgehend bleiben. Da ich den Wohnwagen auch ab und zu mit meinem 120er Skoda zu einem Oldtimertreffen hier in der Nähe ziehe, lege ich schon Wert auf Originalität. Von außen hat er noch den Erstlack, bisherige Veränderungen habe ich versucht so zu machen, dass sie nicht gleich auffallen.

    Hier mal ein Bild aus der Verkaufsanzeige:



    Von außen ist er quasi noch im Auslieferungszustand, verändert habe ich den Stromanschluß (CEE Stecker unter dem Wohnwagen)



    und die gesamte 230V Anlage im Wohnwagen. Sichtbare Steckdosen und Schalter habe ich in dem gleichen braun gewählt wie die Arbeitsplatte, damit es farblich ins Gesamtkonzept passt.

    Einzige massive Veränderung ist eine schwenkbare TV Halterung, doch selbst diese könnte man Rückstandsfrei wieder entfernen.



    Auch bei weiteren Veränderungen / Modifikationen werde ich mich bemühen die Originalität weitestgehend zu erhalten.


    Gruß Bert

    3100km mit dem Qek im Jahr 2017:Transport_Smilie_5:

    4156 km mit dem Qek im Jahr 2018 :ahahaha:

    2274 km mit dem Qek im Jahr 2019 :a065:

  • Wie zu erwarten sind es nicht so viele , jedenfalls bis jetzt . Freut ein aber schon daß einige Wenige diesen Weg gehen:thumbup:

    Und der Foron Campy 2000 macht heute noch lecker Speckbohnen:)

    Schorsch in 2019 - 5 Länder - 9930 km - 51 ÜN - 32 x CP , 19 x autark


    ich bin vom Dorf

  • Den Foron Campy 2000 haben wir nicht mehr. In unserem Wohnwagen war irgendein billiges Nachwendeprodukt welches nicht mehr richtig funktionierte.

    Aus Sicherheitsgründen haben wir hier in was gescheites investiert, der neue Kocher ist mit Piezozündung und Zündsicherung. Funktioniert prächtig! :thumbup:


    3100km mit dem Qek im Jahr 2017:Transport_Smilie_5:

    4156 km mit dem Qek im Jahr 2018 :ahahaha:

    2274 km mit dem Qek im Jahr 2019 :a065:

  • Also ich hab mein "Häkchen" mal beim Junior gesetzt, nun sollte nur noch etwas "ausdiskutiert" werden was man so unter "möglichst" versteht.

    Der Neue, soll ja so hergerichtet werden das ich mir in den nächsten Jahren keinen Kopf über eine mobile Behausung machen muss. Weder im Urlaub noch im Bereich Oldtimertreffen!

    Der Plan ist den Qek außen herum so original wie möglich zu belassen, also bis auf das schon eingebaute Seitz Fenster. Innen soll diese Armaflexisolierung und....rein. Innen noch so eine LED Beleuchtung wie bei Viceroygussi, wenn es geht will ich auch noch die Trumatic die ich mal günstig im Nachbardorf geschossen habe da rein verbauen um auch mal in der kalten Jahreszeit autark stehen zu können. Eine Zusatzbatterie soll jedenfalls nicht die Beladungsgrenze brechen....Fahrwerk soll bis auf "kleine Modifizierung" der Federhöhe auch so bleiben.

    So in groben Zügen der Plan!

    Unser Friedel ist bis heute so wie ihn mein Vater gekauft hat, einmal außen herum frische Farbe und bisher zwei mal die Bremsen (Hydraulisch) gemacht. Einmal alles neu, also Zylinder und Backen. Beim zweiten mal nur die Hydraulik gangbar gemacht weil der Vorratsbehälter kaputt und Regenwasser in die Bremsflüssigkeit gekommen war. Einmal neue Stoßdämpfer...für die Drehstabachse.

    Friedel Innen und außen original, Elektroheizung mit Umluft und Thermostatsteuerung war vom Vorbesitzer schon eingebaut!


    Grüße

    Friedel72

  • Moin,

    außen ist unser 325 bis auf den blauen Streifen original, das war leider eine Sünde der Vorbesitzerin!

    Innen sieht er auch komplett Original aus, das feste Bett ist rückbaubar! Glücklicherweise gab es nie große Wassereinbrüche, so dass das Hilz noch sehr schön ist. Die Änderungen sind rein technisch, die komplette Elektrik ist rausgeflogen und es wurde alles neu verlegt, u.a. mit 13-Polanschluss und einer Vorangschaltung 230V-12VAuto-12WWBatterie (es blieb nur die alte Lichtverkabelung). An Licht sind dezente LEDs in die originalen Lampen gekommen.


    Viele Grüße

  • außen ist unser 325 bis auf den blauen Streifen original

    Wie man sieht legt es jeder anders aus mit dem Originalen und es wurde ja auch nicht klar definiert . Aber gerade beim 325 oder Aero wäre aussen der Originalfarbton mit einer der wichtigen Punkte . ist aber meine persönliche Meinung .

    Schorsch in 2019 - 5 Länder - 9930 km - 51 ÜN - 32 x CP , 19 x autark


    ich bin vom Dorf

  • Der Meinung war ich auch, bis ich mal die Oberflächentemperaturen der Bleche mit den Originalfarben gemessen hatte.:/

    Die Außenfarbe hat aber letztendlich keinen Einfluss auf die Innentemperatur...


    Zitat

    Anders als oft vermutet, hat die Farbe des Lacks auf die Innenraumtemperatur keinen nennenswerten Einfluss. Die Temperaturunterschiede im Innenraum sind nach Angaben von Jörg Ahlgrimm von der Dekra bei identischen Fahrzeugen mit unterschiedlicher Lackierung «nur marginal». Der wesentliche Anteil der Wärmestrahlung gelange über die Fensterflächen hinein.

    «Ein Auto heizt sich nicht über den Lack auf, sondern über das Glas», bestätigt Michael Golek vom Lackhersteller BASF Coatings in Münster. «Es ist eine Mär, dass schwarze Autos im Sommer wärmer sind als weiße.»

    3100km mit dem Qek im Jahr 2017:Transport_Smilie_5:

    4156 km mit dem Qek im Jahr 2018 :ahahaha:

    2274 km mit dem Qek im Jahr 2019 :a065:

  • Ich stelle hier mal eine andere These in die Diskussion,


    Wer ist denn überhaupt bereit einen Umbau weg vom Orginal zu machen?

    Faktoren wie Zeit und kostet Geld mal aussen vorgelassen.

    Es geht hier mehr darum, ob die eigenen Ideen durch den Orginalitäts"Gedanken" eher ausgebremst werden.

  • Für mich ist der Qek Junior "DER WOHNWAGEN"! Durch das GFK nahezu unverrottbar, das "bischen Metall" am Rahmen und Fahrwerk ist in punkto Rostanfälligkeit beherrschbar. Einziges Manko was dem Junior immer anhaftet ist die Isolierung, die Belüftung und Heizung. Alles davon lässt sich ohne einen vollständigen Neuaufbau "Nachrüsten". Ich sehe das jedoch nicht als "Umbau weg vom Original" an. Am Ende habe ich aber genau das was mich die nächsten Jahre bei entsprechender Pflege im Urlaub und bei Treffen "ruhig schlafen" lässt.


    Grüße

    Friedel72

  • Ich sehe das wie Friedel.

    Warum sollte ich auf die Isolation verzichten uns das schwitzen in Kauf nehmen nur dass es Original ist.

    Das alles wurde doch nur weggelassen um Gewicht und Kosten einzusparen.

    Ich habe den Wohnwagen um ihn zu benutzen und nicht zum austellen.

    Grüße aus dem Wilden Süden

    Thomas

  • Die Außenfarbe hat aber letztendlich keinen Einfluss auf die Innentemperatur...

    bärtone, dein Zitat stammt von Meßergebnissen aus dem Kfz-Bereich. Da sind im Fahrgastraum die Fensterflächen im Verhältnis zur Metall-Karosseriefläche natürlich um vieles größer als beim Wohnwagen. Da macht dann das Resümee keinen Sinn.

    Außerdem habe ich, wie Red Snapper schon bemerkte, in dem Zuge auch das Frontfenster, welches aufgrund seines Anstellwinkels und der Fläche zum meisten Wärmeeintrag führt, entfernt.

    Ein paar Jahre hatte ich im Vorfeld dahingehend schon Messungen vorgenommen und hätte den Aufwand bestimmt nicht betrieben, wenn sich abgezeichnet hätte, daß es nicht zielführend ist.

    Es macht sich im Innenraum trotz Dämmung schon bemerkbar, ob eine Dach- und Seitenfläche von ca. 9m² bei voller Sonneneinstrahlung 60°C oder 40°C annehmen.

    Bei voller Sonneneinstrahlung hat das Braun hier in DE eine Oberflächentemperatur von ca. 65°C und das Beige von 55°C erreicht.

    Beim Weiß bin ich selbst auf Sizilien nie über 45°C gekommen.

    36035596ev.gif36035462wb.png

    Reisen ist schädlich für Vorurteile.

  • Also ich bin vom 325er auf den Junior umgestiegen, weil dieser erheblich leichter per Hand zu ziehen ist (besonders in meinen Unterstand). Deshalb habe ich auch einen Junior gekauft, der keine großartigen Veränderungen hatte. Lediglich eine Heizung, die kaum was wiegt, sowie ein Seitz-Fenster (das muss einfach sein) sind nachgerüstet, sowie ein leichtes Mini-Metallregal aus dem Badzubehör im Küchenbereich. Ansonsten original, und daran soll sich nichts ändern, denn das ist m.E. auch Sinn und besonderer Vorteil dieses leichten "Sportbootes" auf Rädern.