GFK Sandwichelemente JA oder NEIN? und wenn JA, WOHER?

  • ...ich kann es nur immer wieder sagen! Hut ab vor jedem der sich so etwas antut, und das DURCHZIEHT!

    Unser Friedel ist im Grund eben auch so ein Holzgerüst auf Rädern, allerdings rundum mit Alublech beplankt. Wenn ich die "Wasserflecken" am hinteren Himmel sehe....

    Also mir graut es davor das Dach abzunehmen, in den Wohnwagen rein zu reißen... da kommt auch ganz schnell sehr viel Arbeit in Holz auf mich zu und das kann man so schlecht schweißen....

    Die Kumpels sagen ich soll den verkaufen und "Den Neuen" fertig machen und damit.....

    Rein "rechnerisch" sicherlich Richtig, aber mit dem Friedel bin ich ja nun schon Mitte der Achtziger mit meinen Eltern nach Ungarn zum Campen gefahren....Da stecken viele Erinnerungen drin die "Der Neue" nun mal nicht bieten kann....


    Grüße

    Friedel72

  • der Friedel ist somit eingetragenes Familienmitglied Deiner Familie. Das riecht nach Gnadenbrot (zuhause!).

  • Erst mal super Idee. Sieht auf den ersten Blick gut aus und praktisch. Leider ist die Tür verdeckt, man kann nicht mal zwischendurch schnell rein. Egal ob man was vergessen hat, oder das Käffchen zwischendurch oder das Wetter kippt und man braucht plötzlich ein anderes Kleidungsstück, geht nicht ohne ausfahren. Dafür dürfte oft der Platz fehlen, na und schnell ist auch nicht. Da ist mir persönlich mein Junior lieber.

  • Absoluter Hingugger, auf jedem Stellplatz! Aber wie schon Walli geschrieben hat, mal eben schnell ist da nicht. Geht schon mit einer zusätzlichen Tasche mit Klamotten mal schnell auf die Liegefläche gestellt los. Und wenn ich sehe wie sich auch im Innenraum da so alles "zusammenfaltet"...was da so an beweglichen Kleinteilen, Gelenken verbaut ist....wie das wohl so nach 15-20 Jahren funktioniert...?

    Und auch finanziell dürfte das meine Möglichkeiten "etwas" überschreiten, oder nimmt der eventuell den Qek für 6000,- in Zahlung.... :) :) :)


    Ich lob mir da unsere ollen Dinger.... ;)


    Grüße

    Friedel72

  • Das Teil erinnert mich an das Tierreich, genauer an REH (Variant), die wunderschöne Raumerweiterungshalle (auf einem Fahrgestell). Die kennt man hier doch sicher noch.

    Im Westen gab es einen Wohnwagenhersteller, der ein Permanenthinterzelt anbot. Dieses war quasi eine aufgesetzte Wohnwagenhülle (nur mit einer Seitenwand und Heck- und Frontwand), die aus dem Wohnwagen herausgekurbelt wurde. Der Wohnwagen hatte 2 Türen, die hintere war dazu da, den herausgekurbelten Raum zu betreten. Der Wagen konnte aber auch ohne herausgekurbelten Raum genutzt werden, lediglich die Front und Heckfenster konnten nicht geöffnet werden, boten aber durch die aufeinanderliegenden Fenster genügend Licht. Durchgesetzt hat sich das Prinzip nicht. Die Austermann Knospe aus den 50ern war auch ein Ziehharmonika-Prinzip, durch auseinanderkurbeln zweier Hälften und Ausklappen der Zwischenstücke aus dem Inneren entstand ein breiter Wohnwagen.

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