Camping in den 1920er, 1930er Jahren

  • Damals, als man noch zu Fuß, Fahrrad und/ oder per Reichsbahn unterwegs war, musste das mitgeführte Inventar klein und praktisch sein. Durch Zufall bin ich zu diesem sogenannten Sitzefix gekommen, der bei mir seine Rente als Bierflaschenbeistelltischchen auf dem CP fristen muss, gleich neben der Liege :)


    Hergestellt von Sitzefix Sportmöbel, Berlin SO 36


    Der kleine einzig dastehende Sitzefix Universal-Klappstuhl, DRGM DRP und Auslands-Patente angemeldet...
    Aber seht selbst, welche Liebe zum Detail hier verwandt wurde. In der kleinen Tasche vorne konnten wohl noch karten oder ein flaches Kissen versenkt werden.








  • "Die Düberner Ei Kopie" ist doch mal wirklich was! 400kg leer, 200kg Zuladung, 16" Räder...und dann noch der Satz: " Ein 23PS Opel Kadett schafft das bequem"..... na schreib das heute mal in einen Wohnwagenprospekt! ;)


    Die Zubehörliste! "Eisschrank", Petroleumheizung....19RM.... abgesehen von den heute "billig" erscheinenden Preisen einfach Spitze!


    Warum wollen die heute sowas nicht mehr bauen????


    Grüße

    Friedel72

  • Von Campingplatz Pflicht habe Ich noch nie gehört.

    Wann man nicht mehr Fahrtüchtig ist muß man ja durch Schlafen die Fahrtüchtigkeit wiederherstellen.

    Dann müssten ja die LKWs auch zum Schlafen auf den Campingplatz.

    Ist auch ein Tipp die Autohöfe man bezahlt etwas kann aber meistens einen Teilbetrag einlösen aber nicht in Great Briten .

  • Dann müssten ja die LKWs auch zum Schlafen auf den Campingplatz.

    Das is' nu wieder 'ne ganz andere Geschichte. Das fällt unter Parken. Aber schon wenn ich vom Wohnwagen die Stützen runter drehe und vielleicht auch nur EINEN Stuhl raus stelle; das ist dann schon Campen und bei uns nur auf den dafür ausgezeichneten Plätzen oder auf Privatland mit dazugehöriger Genehmigung des Eigentümers erlaubt. Übernachten wäre ohne Stützen, ohne drausen sitzen...nur anhalten und schlafen. Alles andere wird allenfalls geduldet.

    Global gesehen,ist jede Straße eine Sackgasse :verwirrt: 

  • Einfach mal irgendwo rechts oder links einen Wald oder Forstweg rein, hinter ein Maisfeld oder was auch immer wird doch immer schwerer. Gerade bei uns im "Neuseenland" werden so viele Wege wo man mal schnell irgendwo an einen See ran könnte mit Schranken und Straßengräben "verriegelt und verrammelt". Oder es steht eine Schild "Privatweg" oder oder.....

    Auch aus diesem Grund erstaunen mich immer Peenes Reiseberichte wo der mit seinem Gespann irgendwo in der Pampa am Seeufer steht.....

    Ich bekomme da schon "Kopfschmerzen" wenn ich so einen Platz suche wenn da irgendwo ein Hochsitz und vielleicht auch noch ein Auto rumsteht. Könnte ja Probleme mit dem "Oberforstamtsrat" (wenn ihr wisst was ich meine) geben.

    Klar gibt es immer mehr Idioten die am Seeufer "grillen" und ihren Müll ins Wasser schmeißen, Glasflaschen zerdeppern und

    zu Faul sind ihren Dreck wegzuräumen, das ist dann der Grund für die Schranken .... Na DANKE!

    Aber ist es nicht schlimm das gleich jeder unter Generalverdacht steht, das man sich als Camper einen Kopf machen muss ob ich hier oder da einfach mal anhalten, die Gegend ansehen, übernachten und am nächsten Tag weiter fahren darf?

    Soviel zur viel beschworenen "Freiheit"...


    Grüße

    Friedel72

  • Auch aus diesem Grund erstaunen mich immer Peenes Reiseberichte wo der mit seinem Gespann irgendwo in der Pampa am Seeufer steht.....

    Na ja, das geht bei unserer Bevölkerungsdichte schon mal in MVP oder der Uckermark. Ansonsten dürften z.B. Parkplätze an Sportplätzen bzw.öffentliche Badestellen die den Gemeinden gehören eher kein Problem darstellen. Die WOMO-Fahren haben in Ihren Foren jede Menge Plätze aufgelistet, wo man für eine Nacht stehen kann. Felder bzw. Feldwege und Forstwege würde ich schon deshalb vermeiden, weil es da auf jeden Fall einen Eigentümer/Nutzer gibt, der sich übergangen/gestört fühlen könnte. Für weniger geräuschempfindliche, Windkraftanlagen haben meist auch gute Zufahrten und große Stellplätze ringsrum. Da kommt manchmal tagelang kein Mensch vorbei.

    In Polen und dem Baltikum geht abseits der Zivilisation noch deutlich mehr.