Welche Lacke eignen sich um einen Qek zu lackieren

  • beides, wobei mir diese Microrisse im Gelcoat die meisten Sorgen machen, ich denke da reißt die neue Farbe auch bzw man sieht sie durch! Zudem ist im GFK ja auch sehr viel Bewegung, wenn man ihn z.B. an den Heckgriffen rangiert, biegt er sich ja schon ganz schön, da wird normale Farbe auch langfristig reißen!?

    Gut, da haben wir schon mal ein gemeinsames Thema. Hab gerade mein Dach mit Topcoat(is ja ähnlich Gelcoat) gestrichen und Frage mich obs Risse wirkungsvoll verhindert? Verarbeiten ließ es sich schon mal Mega-Scheisse :(.

    Ist nach 2 Wochen nun halbwegs hart, habs mit Aceton nochmals abgewaschen und hau noch ne 2. Lage drauf. Das muss dann reichen, wenns wieder reisst kommt nur noch Klebeband auf die Risse.

    Deswegen kann ich mir nicht vorstellen mit dem Zeug nen ganzen WW zu beschichten.

    Gelesen in Bootsforen:

    GelCoat/Topcoat auf Polyesterharzbasis als Untergrund soll wohl sehr schlecht sein, da es wohl beim Aushärten eine Paraffinoberfläche bildet wo nix mehr drauf haftet (Deswegen runterwaschen Selbiger mit Aceton).

    Epoxidharz wäre das beste, ist wohl aber im Gegensatz zu Polyesterharz sehr UV-Empfindlich und benötigt eine Deckschicht.

    Beide brauchen zum sicheren Überbrücken von Rissen eigentlich eine Fasereinlage.


    Auch mein Farbenhändler des Vertrauens meinte nach Rücksprache mit seinem Zulieferer, dass nur solche Harze länger halten. Farbe (auch Flüssigkunststoff ist nur Farbe mit Zusätzen) wird IMMER auf WW reißen, dazu ist zuviel Bewegung drinnen.

  • Das ganze Harzzeug braucht zum aushärten UV Strahlung.

    Wann man zu viel Härter zugibt wird es brüchig und gibt es Risse.

    Und warum soll das am Wohnwagen nicht halten ?

    Hat doch bei den meisten 40 Jahre gehalten.

    Bei GfK Kanus ist noch vielmehr Bewegung.

    Grüße aus dem Wilden Süden

    Thomas

  • ...Topcoat...

    ...Verarbeiten ließ es sich schon mal Mega-Scheisse :(.

    Ist nach 2 Wochen nun halbwegs hart, ...

    Moin!

    Bezieht sich die negative Wertung bezüglich Verarbeitung nur auf das Aushärten, oder gab es noch andere Schwierigkeiten ( z.B. Streifen, mangelhafte Deckung, “Nasen“, “Orangenhaut“ usw.)?

    Herzliche Grüße aus Frankfurt am Main

    “Tigerente“ Jörn

  • Keine Ahnung was dein Farbenhändler für Farbe genommen hat das die auf GFK Risse bildet...


    Nur mal so als Beispiel!

    Zu DDR Zeiten wurden von vielen in Heimarbeit diverse Verkleidungsteile für Motorräder in "Heimarbeit" gefertigt. Die konnte man ebenso wie Diverse Spoiler für Trabant Wartburg und Co. zu allen möglichen Rennveranstaltungen auf den Teilemärkten kaufen. Das wurde dann zuhause selbst in den Farben von den Motorrädern oder... lackiert! Alles mit dem damals üblichen Alkydharz Autolacken. …

    Die Verkleidungen und Koffer an den Polizeimotorrädern, nur als Beispiel, waren auch aus GFK und lackiert...

    Und ganz "nebenbei" fahren wirklich sehr viele neu lackierte Qeks draußen rum wo die Farbe auch hält.


    Nach meinen Erfahrungen hält auf dem GFK so ziemlich alles, Grundvoraussetzung ist die ordentliche Säuberung und das Anschleifen der Oberfläche. Aber auch das ist bei jeder Lackierung so!





    Der Junior wurde von mir für meine Tochter aufgebaut, selber mit Alkydharz Farbe aus dem Sonderpostenbaumarkt gespritzt... OK das Bild ist etwas älter, der Gaskasten bräuchte mal wieder was an frischer Farbe da blätterts etwas ab, aber der Aufbau ist 10 Jahre her und der Junior seht immer draußen, nur unter einem Rohrgestell mit Abdeckplane und auf den Gaskasten knallt die Sonne volldrauf und auch etwas Regen und Schnee kann der abbekommen...


    Fazit.

    ..der Qek Junior kann mit fast allem was es so zu kaufen gibt gestrichen, gerollt oder gespritzt werden, wichtig ist der Untergrund !!!


    Grüße

    Friedel72

  • Moin Friedel72,

    könntest Du bitte das Gaskasten-Foto nachreichen?

    Dankeschön!

    Grüße “Tigerente“ Jörn

    Hier ungeschönte Bilder vom "Parkplatz" wo er immer steht, so wie er steht! Nix verschönt oder versteckt...

    Ist wie gesagt Lackfarbe auf Alkydharzbasis aus dem Sonderpostenmarkt und nun so 10 Jahre drauf!









    Grüße

    Friedel72

  • Moin!

    Bezieht sich die negative Wertung bezüglich Verarbeitung nur auf das Aushärten, oder gab es noch andere Schwierigkeiten ( z.B. Streifen, mangelhafte Deckung, “Nasen“, “Orangenhaut“ usw.)?

    Herzliche Grüße aus Frankfurt am Main

    “Tigerente“ Jörn

    Ja, eigentlich nur auf die Verarbeitung. Erst ists dünne wie Wasser, nach ner halben Stunde wird die Dose plötzlich 60° heiß und das Zeug knüppelhart. Derweilen die dünne Schicht auf dem Dach 2 Wochen zum härten brauch. Lt. Datenblatt soll die aufzutragende Schicht mindestens 1mm betragen....vollkommen unmöglich auf dem Dach. Mal gucken ob der 2. Versuch besser gelingt.