Anleitung zum Radlager wechsel?

  • Unter Umständen kann es aber auch sein dass beim ungebremsten die von vorn gesteckte Achse verbaut ist, das bedeutet die Mutter um den Achsstummel zu lösen sitzt an der Radhinterseite, ist eine fette Kronenmutter mit Splint.......kann sein, muss aber nicht, die Lager und Wellendichtringe sind, wie schon erwähnt die selben!

  • ....so wie beim ungebremsten von Töchterchen...!

    Auch wenn viele auf die 2RS früher Z-Lager "stehen". Ich mag lieber normale Lager einen Dichtring und ne Hand voll Fett!

    Um auf "Nummer Sicher" zu gehen habe ich in die Fettkappen in die Mitte Löcher gebohrt, Gewinde rein geschnitten und Fettnippel rein gedreht. Nun gibt es jedes Jahr ein Paar Stöße frisches Fett und alles ist gut.


    Grüße

    Friedel72

  • Nö, das Fett wird durch das Lager gedrückt, kommt in die Nabe und wenn sich das Rad beim Fahren Dreht wird das Fett gleichmäßig durch die Fliehkräfte verteilt. Damit wird alles gleichmäßig geschmiert.


    Grüße

    Friedel72

  • Habe heute, zum erstenmal, seid dem der Qek (15 Jahre), in meinem Besitz ist, alles abgeschmiert. Was soll ich sagen, keine Geräusche mehr und die Räder laufen frei ohne Schleifgeräusche, Bremswirkung super, kein knallen mehr. Achso, ich habe einen mechanisch Auflaufgebremsten. Etwas Fett wirkt wunder. :yahoo:

    Ich muß aber dazu sagen, das ich in den 15 Jahren ca. 7000 km nur gefahren bin.

  • Die Bremsen sollten aber eigentlich immer ganz leichte Schleifgeräusche machen, ansonsten müssen sie nachgestellt werden. Die stellen sich nicht selbst nach wie bei heutigen Bremsen.

    Ich hoffe, dass das in den 15 Jahren / 7000 km schon mal gemacht wurde :/

  • Die stellen sich nicht selbst nach wie bei heutigen Bremsen.


    Ich hoffe, dass das in den 15 Jahren / 7000 km schon mal gemacht wurde

    tm-107 da bist du nicht ganz auf der Höhe der Technik;). Die Anhängerbremsen mit Rückfahrautomatik sind m.W. alle nicht selbstnachstellend, weil die automatische Nachstellung konstruktiv schlecht mit der Rückfahrautomatik zu kombinieren ist.

    Nach 7.000km kann man schonmal die Einstellung prüfen, lt. Wartungsanleitung sollen alle 5.000km die Bremsen geprüft u. ggf. nachgestellt werden. Bei vorwiegend Autobahneinsatz ist da noch keine Not. Falls Smolli gern Alpenpässe fährt würde ich's schonmal kontrollieren.

  • Unabhängig von der Laufleistung werde ich mir angewöhnen Anhängerbremsen alle zwei Jahre mal richtig zu kontrollieren! Habe vorgestern meinen Lastenhänger wieder aus dem "Winterquartier" geholt und schon beim losfahren machte das linke Vorderrad irgendwie Probleme, auf dem lockeren Untergrund an der Garage drehte es sich nicht wirklich frei. na gut hatte ich schon ab und zu mal aber die Bremsseile waren locker und die Achse ist erst vor ein paar Jahren komplett neu drunter gekommen weil die alte gebrochen war....Nach ein paar Metern hat sich immer alles ordentlich bewegt, nichts geschliffen oder warm geworden. Also alles gut!

    Denkste!!!

    Zu Hause angekommen noch keine 10 km gefahren konnte ich auf der Bremstrommel Spiegeleier braten.... Gestern nochmal die Seile kontrolliert, alles locker. Also Nabe runter und da war doch glatt der nahezu neuwertige Bremsbelag von einer Backe abgerissen! Und da ist nichts mit Billignachbau oder so drin, die Achse war komplett Werksneu mit Knott Bremsen....

    Heute kommen die neuen Backen, mal sehen wie die halten....


    Grüße

    Friedel72

  • Wie kontrollier ich denn Anhängerbremsen mit den heutigen Karren. Ich merk da keinen Unterschied, ob der Hänger beim auflaufen "richtig" bremst oder nicht und nen Bremsenprüfstand hab ich auch nicht im Keller. Kann ja nicht dauernd bei dir am Laden vorbeihämmern und guggen obs qualmt, wenn ich auf die Bremse latsche

    Millionen verlassen ihren Ehepartner, seinen Verein verlässt man nicht!

  • Nee, Bremsenprüfstand hab ich auch nicht in der Hosentasche, aber Rad ab,.. Trommel runter...alle zwei Jahre kurz vorm TÜV dürfte machbar sein.

    Wie "gesagt" ich hätte nie gedacht das bei dem Hänger (der kaum noch richtig auf Tour geht) die Bremsen mal raus müssten. OK, Bremsseile haben keine Fettnippel mehr deshalb dachte ich ja das ein Seil fest wäre...

    Aber das gute Zeug "ausm Westen" von Knott, fällt einfach mal so der Belag ab?!.....


    Grüße

    Friedel72

  • Wie kontrollier ich denn Anhängerbremsen mit den heutigen Karren. Ich merk da keinen Unterschied, ob der Hänger beim auflaufen "richtig" bremst oder nicht und nen Bremsenprüfstand hab ich auch nicht im Keller.

    Ich fahre dazu auf einen festen Sandweg und mache mit 30 - 40 km/h eine Vollbremsung. Mein WW blockiert dann und ich sehe im Sand, ob beide Räder gleichzeitig bremsen oder nicht.

    Ist keine Superlösung, aber wenigsten fühlt man sich sicherer.

  • tm-107 da bist du nicht ganz auf der Höhe der Technik;). Die Anhängerbremsen mit Rückfahrautomatik sind m.W. alle nicht selbstnachstellend, weil die automatische Nachstellung konstruktiv schlecht mit der Rückfahrautomatik zu kombinieren ist.

    Nach 7.000km kann man schonmal die Einstellung prüfen, lt. Wartungsanleitung sollen alle 5.000km die Bremsen geprüft u. ggf. nachgestellt werden. Bei vorwiegend Autobahneinsatz ist da noch keine Not. Falls Smolli gern Alpenpässe fährt würde ich's schonmal kontrollieren.

    Stimmt, ich hab da irgendwie an die Trommelbremsen vom PKW gedacht ... und die waren auch im Osten schon selbstnachstellend.


    Zur Prüfung: Ich bocke beide Seiten vom WW auf und prüfe dann per Hand (WW dabei natürlich angekuppelt).

    - Bremse lose -> ganz leichte Schleifgeräusche

    - 2./3. Raste (entspricht bei mir ungefähr voll eingeschobenem Auflaufdämpfer) -> sehr deutliche Bremswirkung spürbar

    - ab der 5. Raste -> Rad von Hand nicht mehr drehbar

    So habe ich auch beim letzten TÜV auf der dortigen Hebebühne die Bremse nachgestellt, bis der Prüfer zufrieden war.

    Und immer daran denken: Grundeinstellung vorne am Gestänge und danach nur noch an den Bremstrommeln nachstellen.


    Im normalen Straßenverkehr sollte die Auflaufbremse übrigens niemals durchschlagen. Tut sie das regelmäßig, ist eine Kontrolle angebracht.

    Ob die Auflaufbremse mit den stärkeren Auflaufdämpfern (die ja scheinbar sehr gerne verwendet werden) überhaupt noch durchschlagen kann, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich würde jedenfalls immer die Variante bis 650kg empfehlen, da ansonsten nach meinem empfinden zu viel Bremswirkung vom Zugfahrzeug erbracht werden muss, welche normalerweise der Anhänger übernehmen würde.

  • Genau so hab ich es doch geschrieben ...:?:


    Den Link kann ich nicht öffnen, da fehlen mir die Rechte.