Schön - schön war die Zeit ... (sing)

  • http://www.lvz-online.de/leipz…-stadtteile-a-276325.html


    Tja, das wars den wohl echt?!? Leider. Ich habe weder die zeit noch das Geld einen CP zu betreiben, aber so schwer kann es doch nicht sein jemanden zu finden, hat die Stadt den keine Arbeitslosen - so eine Beschäftigungsterapie oder als ABM. Das da keiner eine Idee hat. Man hatte zu DDR-Zeiten doch auch immer so ein Einfallsreichtum. Man hat sogar Baumwollabfälle zu einem Fahrbaren Gebilde zusammengeprässt (Trabant) - hat den niemand eine Idee? Es war doch immer so toll in Leipsch auf dem Platz.


    MFG


    Könen wir als Qek-Forum mal sammeln und einen Kranz ans Tor ablegen???

    VEB Heimstolz Weferlinger LC9/200
    VEB Heimstolz Weferlinger LC9/285
    VEB Heimstolz Weferlinger Sondermodell
    Trabant 1.1 U mit Müller Dachzelt
    VW T3 Dehler Profi

  • die Diskussion gibts hier schon mal. Die ursprüngliche Ausschreibung zur neuerlichen Erbpacht für 50 Jahre belief sich für die 94000 m² Gelände auf 40000 Euro pro Jahr. Und alleine diese zu erwirtschaften, erscheint relativ unrealistisch. Weiß nicht, ob die Stadt da an der Summe was nach unten korrigiert hat.
    vom Reparaturrückstau und der defekten Heizanlage im Sanibereich reden wir da noch gar nicht. Aus meiner Sicht wird sich wohl kein Privatmann so eine Rute an den Arsch binden. Allenfalls irgendeine Firma, die sich auf sowas spezialisiert hat und dann dort richtig Nägel mit Köpfen macht und das ordentlich vermarktet und Investionen tätigt.


    Von den "paar" Städtetouris", die dort immer absteigen, bekommst du den CP nicht finanziert.

    Was ewig hält, das bringt kein Geld!(vermutlich Carl Benz)

  • Hi,


    ich sehe als Ortsansässiger wenig Chancen für den CPA.
    Ein gewisser Renovierungsstau, nicht gerade optimale Anbindung an den ÖPNV, kein Badesee usw. usf.


    In der Region L sind in den letzten Jahre neue CPs an rekultivierten ehem. Tagebaulandschaften entstanden.


    Wirtschaftlich dürfte sich der CPA nur als stadteigener Betrieb ohne riesiger Pacht rechnen. Aber L ist nicht gerade berühmt für die Arbeit mit stadteigenen Grundstücken und stadteigenen Betrieben, um es mal ganz vorsichtig auszusprechen...


    Grüße


    Rocky

  • Ich habe weder die zeit noch das Geld einen CP zu betreiben, aber so schwer kann es doch nicht sein jemanden zu finden


    Tja Timmy, ich schreib's ja ungern aber es sollte mal geschrieben werden. Wenn du den CP betreibst hast du genug Zeit dafür, sollte ja dann deine Hauptbeschäftigung sein und Geld brauchst du nicht, der soll ja Gewinn abwerfen wovon du auch gut leben kannst. ;)
    Offensichtlich ist das aber nicht so, sonst hätte sich bestimmt schon einer gefunden. :(
    Die ABM-Leute in L sind wahrscheinlich schon für strukturell wichtigere Dinge verplant.

    36035596ev.gif36035462wb.png

    Reisen ist schädlich für Vorurteile.

  • Am Ende scheitert die Sache am Jahrespreis und kostet wieder Steuergelder, wenn man alles entweder abräumen oder irgendwie sichern bzw. in Schuss halten muss. Statt dann mal auf 15.000 zu gehen bspw. und eine sichere, längerfristige Verpachtung zu gewährleisten, die die Weiterführung möglich macht und zusätzlich Einnahmen bringt. Bestimmte Modelle, die Pacht nach den (tatsächlichen) Einnahmen zu bemessen oder zusätzlich im Rahmen einer ABM Leute in Lohn und Brot zu bringen, sind ja nun auch nicht neu. Statt dessen wird lieber Leerstand produziert. Das alles meine Lieben hört sich verdammt westdeutsch an. Es ist nicht nachvollziehbar, wie die verschiedenen Liegenschaftsverwaltungen von Bund, Ländern, Bahn, Bund - allen voran übrigens die Kirche mit ihren vielen Liegenschaften und einer Erhöhungspolitik sondergleichen in punkto Pacht - ihre Vermarktungs- und Verpachtungspolitik betreiben. Da kann keiner über den Rand seiner eigenen Kasse schauen, ganz zu schweigen von dem Willen, auch mal neue Ideen - möglichweise gegen Widerstand - durchzusetzen, um etwas zu schaffen, dass der Allgemeinheit zu gute kommt. Ich hab manchmal das Gefühl, in vielen Menschen sitzt noch das Wehrmachts-Gen. Wenn der Gröfaz was entscheidet, dann ist das so. Das wird nicht hinterfragt, vor allem aber nicht durch eigenes Wirken in Frage gestellt.

  • ...da möchte ich Thom mal Recht geben.
    "Gewinnoptimierung" ist das Schlagwort.Das wichtigste in unserer Gesellschaft.
    Da zählen soziale, individuelle, ökologische Faktoren garnix.
    Ist mit Sicherheit schon ein Immobilien-Hoschie dran, daraus ne Bausiedlung zu machen.


    Und die viel zitierten Campingplätze im Leipziger "NeuSeenland" müsst ihr euch mal ansehen.


    Pures Grauen. Sieht aus wie ne Landschaft aus Lego-Klötzchen gebaut.


    *winke*


    /Berndchen

  • Im Pacht-Netto müsste jeder Platz 243 Euro im Jahr erbringen, zuzüglich Investitionen, Steuern (auch Grundsteuer), Versicherungen, Betriebs- und Nebenkosten, Personalkosten, Werbungs- und Verwaltungskosten usw usw. Ich habe gerade gelernt, dass sich bei einem selbst verwalteten Platz im Dauercampingbetrieb mit kostenfreier Eigenleistung aller Beteiligten die Pachtkosten bei 3/5, die anderen Kosten bei 2/5 bewegen. Im vorliegenden Fall schätze ich schon weitaus höhere Nicht-Pacht-Kosten, so dass man durchaus im Minimum von 550-600 Euro Jahreseinnahme pro Platz ausgehen muss, die abgesichert sein müssten. Da ist dann aber noch keine Rücklage, keine Personalkosten für Angestellte und kein Gewinn enthalten. Fraglich, ob das zu erwirtschaften ist.


  • was macht Ihr euch für Gedanken...Dresden hat nen super neuen Campingplatz. Direkt an der Elbe und mitten in der Altstadt.... brauch man nicht mal anmelden. Einfach aufschlagen und gut is. Platz genug für alle QEKs... :thumbsup:

    wer kann sich den mal da schlau machen u hier Fotos u Berichten
    Alternativen sind doch immer was gutes

  • wer kann sich den mal da schlau machen u hier Fotos u Berichten
    Alternativen sind doch immer was gutes


    noch bevor ich deinen Beitrag las, schoss mir durch den Kopf, der CPA wäre ne gute Stelle für 100e Bauwagen. Hinzu kommen die Finnhütten und Bungalows. Das ist auch nicht soweit weg vom Flughafen. Da sind se dann schneller wieder in Tunesien, Albanien etc.pp.


    der 2014er Qekaner hat deinen sarkastischen offtopiceinwurf nicht erkannt. :D


    Is aber och schlimm, die Politisierung der Wohnwagenszene.

    Was ewig hält, das bringt kein Geld!(vermutlich Carl Benz)

  • *Ironie an*


    Ihr seid aber bööse. Ihr müßt doch mal verstehen : die haben kein iPhone, VW Golf und haben auch kein Bier zu Hause. Hier brauchen sie sich nur anmelden und haben die Option auf mehr Taschengeld im Monat als sie sich zu Hause jemals erarbeiten könnten. Habt doch bitte einmal dafür Verständnis.


    *Ironie aus*