Aufstelldach 325: Nachbau? Ersatz??

  • Nachdem ich das Aufstelldach bei unserem 325er ausbauen musste (Dachrahmen runter und mit Dekasil neu abdichten) bin ich fast vom Glauben abgefallen: Das Teil bringt mind. 15kg auf die Waage und das in der Höhe angebracht.... Nun habe ich schone einige (immer sehr schöne) Berichte hier gelesen, wo das Aufstelldach dichtgemacht und durch eine kleine Dachluke ersetzt wurde. Da ich das große Exemplar eigentlich sehr gelungen finde, suche ich nun nach einer leichteren Nachbau/Neubaulösung passend auf den bestehenden Dachausschnitt.


    Gibt es hier bereits etwas?


    Viele Grüße


    Mario

  • Jaaaaa das original Ausstelldach sieht wirklich leichter aus als es ist, wo die Kilos herkommen habe ich mich auch immer gefragt, leider kann man ja nicht reinschauen.
    Eine leichtere Bauweise kann man wirklich nur durch einen Selbstbau erreichen, zumindest kenne ich niemanden der leichte Dächer herstellt.

  • Jupp, ich habe bestimmt ein ziemlich blödes Gesicht gemacht, als ich versuchte, das Dach "mal eben" hochkant durch den Ausschnitt zu zirkeln. Es scheint massiv aus GFK zu sein, oder ist noch ein Holzkern drin?! Mir geht da eine Idee durch den Kopf: Alurahmen mit einem gebrauchten Wohnwagenfenster, am besten doppelverglast. Tabbert hatte Ende der 70er schöne große Nurplexiglasdoppelfenster an Front und Heck. Ich werde mal bei E..y schauen, denn der Winter ist lang.


    Viele Grüße
    Mario

  • reines GFK kann ganz leich per Fläche berechnet werden.
    600g/qm ist schon ziemlich stabil
    wären dann bei der Fläche mit 4 lagen 2,5kg plus Härter und Harz max 4,5 kgfür die GFK Platte
    das ist dann schon fast "schußfest"
    Is nich wirklich schwer!

  • Ah, Danke, das Holz konnte ich nicht erkennen. Meine Idee wäre so etwas in der Art: http://www.ebay.de/itm/Wohnwagen-Tabbert-Vivaldi-Fenster-/281466098766?pt=Reisemobil_Caravan_Teile&hash=item4188afd44e
    Bei dem Maß muss aber noch etwas zum Auffüllen drumherum (GFK? Oh Gott!!) Ich werde berichten (mit Bilders), wenn ich das anfange!


    Viele Grüße
    Mario

  • Seitenfenster sind nicht für Überkopf geeignet, da die Abdichtung nicht funktioniert.
    Bei Rahmenfenstern liegen die Scheiben nur an den Gummis an und rund herum ist dann eine Art Wanne.
    Der seitliche Überstand der Plexiglasscheibe ist hier nicht gewährleistet, damit das wasser abfliessen kann.


    Große Dachluken gibts auch , kosten richtig Geld, funktionieren aber auf anhieb.
    Gewicht ist ebenso um die 10 KG.


    http://www.nordmobil.de/index.…ic/midi-heki-style-detail mal als Beispiel.

  • leider kann man ja nicht reinschauen.


    ...hab's schon aufgehabt, da ist außer dem 3mm Sperrholz an der Unterseite eine Firstleiste in der Mitte quer, 2 Leisten längs und rundherum eine Leiste an der u.a. die Aufsteller angeschraubt sind. Das war's, der rest ist hohl.

    Dateien

    • Dach.png

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    Reisen ist schädlich für Vorurteile.

  • Ich bin begeistert von so viel Fachwissen. Hut ab meine Herren, sollte jemand mal eine alte Honda CB Four nicht zum Laufen kriegen. Ich sehe, ich muss mir noch viele Gedanken machen und werde bestimmt hier nochmals nachfragen!


    Herzlichen Dank und viele Grüße
    Mario


  • ...hab's schon aufgehabt, da ist außer dem 3mm Sperrholz an der Unterseite eine Firstleiste in der Mitte quer, 2 Leisten längs und rundherum eine Leiste an der u.a. die Aufsteller angeschraubt sind. Das war's, der rest ist hohl.

    Jepp, kann ich bestätigen: Holzplatten und Holzrahmen in GFK, nur dass bei mir noch ein wenig Schaum drin war, wenn auch eher spärlich und wenn ich mich recht erinnere wohl auch eher nich ganz ausgeschäumt. Hab ja mal einen Solarlüfter ins Dach eingesetzt, da hab ich sozusagen in eins der 6 Vierecke mal reinschauen können.
    Mein Vorbesitzer hat die Aufsteller mal so modifiziert, dass sich das Dach in Minutenschnelle ohne Werkzeug ausbauen lässt. Er tat dies, weil es ihm für das kroatische Sommerklima hilfreich schien. Wie oft er dies auch nutzte, haben wir nicht besprochen. Ich nutzte das schon für besagten Lüftereinbau und diverse Dicht-, Lack- und Reinigungsarbeiten, war aber auch jedes mal über die gewichtsbedingte Unhandlichkeit erstaunt, vor allem, wenn man es duch die Dachluke hindurchzirkeln muss - womöglich noch alleine...

    die Díva: DE0T Monacoblau, Leder Sportblau, Automatic, JTG
    der Schakal: MG Jackal in dezentem Schakal-Grau
    der Iwan: АЗЛК Москвич-2140 c 1977
    die Ladeflächenerweiterung: HP401
    das Schneckenhäuschen: QEK325

  • vor allem, wenn man es duch die Dachluke hindurchzirkeln muss - womöglich noch alleine...


    ...schonmal versucht das Aufstelldach seitlich außen über's Dach zu schieben bzw. heben (also an der Türseite ;) ) und außen wieder abzunehmen. Geht alleine einwandfrei.

    36035596ev.gif36035462wb.png

    Reisen ist schädlich für Vorurteile.


  • ...schonmal versucht das Aufstelldach seitlich außen über's Dach zu schieben bzw. heben (also an der Türseite ;) ) und außen wieder abzunehmen. Geht alleine einwandfrei.

    Ja, ein einziges Mal. Und dabei gleich beinah den eben noch neuen Regelknopf für meinen Solardachlüfter beschädigt - seit dem nie wieder ;)

    die Díva: DE0T Monacoblau, Leder Sportblau, Automatic, JTG
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  • Moin,

    nachdem ich mir ein altes rahmenloses Heckfenster von einem Tabbert Comtesse besorgt hatte, musste ich feststellen, dass dieses von der Sonneneinstrahlung zuviel Weichmacher verloren hatten. Es zerbröselte förmlich. Das dürfte so ziemlich auf alle gebrauchten Plexiglasfenster der 70-80er zutreffen. Somit bin ich beim Original geblieben. So lange es dicht hält und mir nicht wegfliegt, ist alles paletti.

  • dass dieses von der Sonneneinstrahlung zuviel Weichmacher verloren hatten. Es zerbröselte förmlich.

    Auch wenn man heute Plexi oder Makrolon für die Qekscheiben kauft sollte auf UV-beständig geachtet werden - muss bei der Bestellung meist extra angegeben werden .

    .

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    .....

    Schorsch in 2017 - 9 Länder - 12500 km

    Schorsch in 2018 - 8 Länder - 11500 km

    Schorsch in 2019 - 5 Länder - 10500 km

    Schorsch gesamt - 21 Länder - 108000 km


    ich bin vom Dorf

  • Mittlerweile haben sich ein paar andere Ereignisse am Qek ergeben, die darauf schließen lassen, dass er wohl in den letzten Tagen der DDR gebaut worden sein muss. So bekamen wir keine neue Bugfensterdichtung verbaut, da der Ausschnitt total schief gewesen ist und zu groß. Die zu bekommenden Dichtungen sind in der Überlappung etwas kleiner als das original. Ergo musste ein neues Fenster geschnitten und eingepasst werden. Das ganze passierte natürlich im Urlaub bei Starkregen und der Liebsten tropfte im Liegen am Fenster Regenwasser auf die Nase. Letztlich mussten wir nach Halberstadt fahren und haben es bei Silvio (Der Sandstrahler) machen lassen. Er hat zwar ganz schön geflucht, es aber letztlich prima hinbekommen.


    Viele Grüße

  • Auch wenn man heute Plexi oder Makrolon für die Qekscheiben kauft sollte auf UV-beständig geachtet werden - muss bei der Bestellung meist extra angegeben werden .

    Da hoffe ich mal, dass das nun der Fall ist. Wobei ich sagen muss, dass die alten originalen Qek-Fenster diesbezüglich wirklich sehr gut sind! Sie könnten nur etwas kratzfester sein.


    Viele Grüße