Griechenland - Kreta 2014, die Tour

  • So, wir sind dann seit Donnerstag Nachmittag wieder wohlbehalten da. Tour ist ohne nennenswerte Zwischenfälle in etwa so gelaufen wie im Plan. Werde dann mal in kleinen Schritten einen kurzen Reisebericht geben. :)

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    Reisen ist schädlich für Vorurteile.

  • So, dann woll'n wir mal.
    Ich werd's wohl auf mehrere Beiträge aufteilen. Also erstmal die gesamte Strecke im Detail.
    Ilmenau -> Ancona -> Patras -> Piräus -> Heraklion (Kreta)-> "Camping Elisabeth" bei Rethymnion -> "Camping Paleochora", Paleochora -> Camping "No Problem" bei Agia Galina -> Camping "Koutsounari" bei Ierapetra -> Heraklion -> Piräus (GR-Festland) -> Camping "Olympos Beach" bei Litochovo -> Camping "Armenistis" bei Sarti -> Igoumenitsa -> Ancona -> Ilmenau.



    Gesamtstrecke gefahren 5.113 km und ca.2.700 Fähre insgesamt! :)

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    Reisen ist schädlich für Vorurteile.

  • einen kurzen Reisebericht geben.


    Moin :)


    Ne , mach mal schön ausführlich mit viele Bilders :nummer1:



    ich danke schon mal :smiley1678:

    .

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    Schorsch in 2017 - 9 Länder - 12500 km

    Schorsch in 2018 - 8 Länder - 11500 km

    Schorsch in 2019 - 5 Länder - 10500 km

    Schorsch in 2020 - 1 Land - 15 ÜN - 1840 km

    Schorsch gesamt - 21 Länder - 108000 km


    ich bin vom Dorf

  • So, zweiter Versuch! Hatte gestern abend den ersten Bericht schon fast fertig und beim Einfügen des letzten Bildes ist der PC abgestürzt. ;( Das war so ca. 01.00 Uhr heute morgen. Nach dem Fluch war bestimmt das halbe Haus wach. :rolleyes:


    Erste Tour, die längste am Stück:

    Ilmenau -> Ancona -> Patras -> Piräus -> Heraklion (Kreta)-> "Camping Elisabeth" bei Rethymnion



    Los gings am 15.05. gegen 10.00 Uhr in Langewiesen. 1.209 km erstmal alles Autobahn bis Ancona.




    Gegen 20:00 Uhr Rast auf dem Autohof Sterzing in Italien kurz hinter dem Brennero, und ein paar Stunden Schlaf.



    Gegen 3:00 Uhr sind wir dann weiter richtung Ancona gefahren.
    In Südtirol der Aufgehenden Sonne entgegen. :) Spätestens ab Modena wird's aber stinklangweilig und eintönig auf der Autostrada. Eigentlich sind ja in I nur 70km/h mit Anhänger erlaubt. Da wird man aber schnell zum Verkehrshindernis, 90km/h mußt du mit dem LKW's mithalten, sonst wird's ungemütlich.
    Gegen 12:00 Uhr Ankunft in Ancona, Tickets im Hafenbüro abholen und einlaufen auf's Terminal. Der Hafen in Ancona ist recht übersichtlich.




    Unsere Fähre "Europalink" von MINOAN Lines (sind schon in GRIMALDI Lines, Palermo aufgegangen ;) )steht schon bereit und wir können gleich einchecken. Info des Einweisers: "Behind the white car". Ich wäre froh gewesen wenn wenigstens ein Rotes dagestanden hätte. Das hätten wir dann ausschließen können. ;)



    Kurzer Blick auf die markante Silouhette von Ancona,



    Ablegen pünktlich um 14:00 Uhr
    Da steht er, dor Kleene. ^^




    Zwischenstopp am 17.05. so um 07.00 Uhr in Igoumenitsa




    Der Hafen ist eigentlich auch recht übersichtlich aber nachts schwer zu finden, wovon noch zu berichten sein wird.
    Die Reihen haben sich nun etwas gelichtet und das Deck ist leider nicht vom Seewasser naß. Wir haben's als Freudentränen des griechischen Himmels, uns nach 8 Jahren endlich wieder zu sehen, interpretiert. ;)




    um 13:00 Uhr pünktlich Ankunft in Patras und endlich griechischen Boden unter den Rädern! 8)



    Patras ist eher unspektakulär ist zwar ein relativ großer Hafen aber sonst gibt's da nicht viel interessantes, außer der



    Rio-Andirrio-Brücke am Eingang vom Golf von Korinth. Wen's interessiert, eine absolut interessante Kostruktion. Die Brücke liegt ja in einem aktivem Erdbebengebiet.


    Weiter ca. 235km "Autobahn" nach Piräus.
    Ab jetzt hatte das Kamerateam frei!


    Die Strecke ist zwar landschaflich recht reizvoll weil auf der einen Seite der Golf von Korinth und auf der anderen die Berge verlaufen aber die Autobahn verdient den Namen nur bedingt. Sehr viel Baustellen und schlechte Fahrbahn.


    Ankunft im Hafen von Piräus gegen 18:00Uhr. Der Hafen ist ein absoluter Moloch. Wenn wir nicht die genaue Adresse des Hafenbüros gehabt hätten, ich glaube das hätten wir nie gefunden. Fähre KRITI II von ANEK Superfast stand schon da also gleich einchecken, da wir für die Überfahrt keine Kabine hatten, und gute Plätze sichern.
    Ablegen pünktlich um 21:00 Uhr nach Heraklion und Ankunft am 18.05. gegen 07:00 Uhr. Dann ca. 35km Fahrt Richtung Rethymnion






    Zwischendurch die Lebensmittelvorräte mit Brot, Wasser und Oliven ergänzt und gegen 09:30 Uhr Ankunft in




    Schöner CP, Strand ist nicht so toll, weil's im Wasser sehr steinig ist. War dann mal Anbaden in der Ägäis bei 20° Wassertemperatur.




    Und geiler Stellplatz im Bambus. War zwar nicht sehr groß aber sehr naturverbunden. :thumbup:




    Da war erstmal ein Tag ankommen auf Kreta angesagt.


    Fortsetzung folgt! ^^

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    Reisen ist schädlich für Vorurteile.

  • Fortsetzung folgt!


    Hoffe bald , meine Bläbärsoppa is bald alle ;(


    Der Bambusstellplatz ist nich zu schlagen :thumbsup:

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    ich bin vom Dorf

  • Sei doch mal nicht so ungeduldig, Bilder sind noch nicht alle hochgeladen.
    Erstmal noch ein Nachtrag zur Fährüberfahrt Piräus -> Heraklion Entfernung so ca. 350km.



    Das war die Kapelle auf der Fähre. Hochwürden ist selbstverständlich auch mitgereist ;), habe ich aber anstandshalber nicht gefilmt.


    Der Strand bei "Elisabeth"



    und ich war auch wirklich baden in der Kretischen See.


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    Reisen ist schädlich für Vorurteile.

  • Das war die Kapelle auf der Fähre. Hochwürden ist selbstverständlich auch mitgereist


    Mmh , hab ich so noch nicht gesehen :thumbdown:


    Auf den Fähren nach Skandi haben se dafür Rettungsboote, Flöße und Schwimmwesten an Bord ?(

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    ich bin vom Dorf

  • Nächste Etappe


    "Camping Elisabeth" bei Rethymnion -> "Camping Paleochora", in Paleochora mit Zwischenstationen.



    Erste Etappe auf dem Weg der



    größter Süßwassersee auf Kreta. Landschaftlich absolut schön gelegen,




    aber leider total dem Kommerz verfallen. :(





    Nächste Station sollte mal ein Abstecher in die ehemalige Hauptstadt Kretas, nach Chania sein. Soll eine sehr schöne Altstadt haben, da waren schon noch 3...4 Stunden drin, da unsere Reiseroute nur so um die 120km war.




    Chancenlos da mit dem QEK irgendwo in Zentrumsnähe einen Parkplatz zu finden. Keine Infrastruktur, wie überall in größeren griechischen Städten. Eigentlich hätte ichs wissen müssen... :( . Wir haben alleine 2 Stunden gebraucht nur um durchzufahren ;( . Natürlich von der schönen Altstadt nix gesehen. Man muß auch mal verlieren können. ;)
    Also danach weiter, westlich durch die "Weißen Berge" nach Paleochora.





    rechts im Vordergrund ein Hinweisschild auf Radarkontrolle



    Die Feigen waren leider noch nicht reif, dafür haben wir uns 1,5 kg von der Angela bezahlte Orangen mitgenommen. :)



    Die Straßenqualität ist in GR vom Grunde her eigentlich nicht schlecht aber mit sowas



    oder auch solchen Klamotten, auch gerne nochmal um das drei- bis vierfache größer



    ist in den Bergen immer zu rechnen, ggf. auch mal mit denen hier (Kretische Wild- oder halbverwilderte Ziegen)



    Die machen sich aber meist relativ schnell aus dem Staub oder halten wenigstens Sicherheitsabstand, sind offensichtlich lernfähig.


    Dann so gegen 17.00Uhr ? Ankunft "Camping Paelochora". Der CP war eigenlich nicht der ursprüngliche Plan, sondern einer weiter westlich, Camping Grammeno. Der CP direkt in Paleochora war nirgends weiter beschrieben aber das Navi hat den gekannt, deswegen habe ich einfach auf "Enter" gedrückt.
    War aber trotzdem schön. Eben alles griechisch, aber superfreundlich, sauber, mit Liebe gestaltet und günstig (15,-€/d) :thumbup: . Stellplatz war nicht so die Wucht, weil der CP hauptsächlich auf Zelte spezialisiert war. Dort kommen viele Camper, welche die Weißen Berge erwandern wollen. Der ist dann am nächsten gelegen und man kann gleich von hier starten. Wir wollten ja auch nur 2 Nächte bleiben, da am nächsten Tag Ausflug in die Samaria-Schlucht geplant war.
    Also abends nochmal los ca. 10 min zu Fuß bis in's Stadtzentrum von Paleochora und versucht in mehreren Reisebüro's einen Ausflug für den nächsten Tag zu buchen. Im ersten Büro Aussage: "(Längeres Telefonat...) Naja, mal sehen wie morgen das Wetter wird, kommen sie um 21.00Uhr nochmal" ?( . Beim nächsten, der war schon etwas zugänglicher, "...schaumermal wir müssen mindestens 15 Personen zusammenbekommen, ich rufe sie bis 21.00Uhr nochmal an, wenns nicht klappt."
    Hat nicht angerufen, also :) . Auf dem Rückweg noch Brot und Gemüse für die nächsten Tage gekauft und kurzen Abend geplant, wegen Busabfahrt am nächsten Tag um 08.00Uhr in Paleochora.




    Fortsetzung folgt.

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  • Auf den Fähren nach Skandi haben se dafür Rettungsboote, Flöße und Schwimmwesten an Bord ?(

    Gottvertrauen ist angesagt. :D Hochwürden hat sich dann zu später Stunde noch 'nen Schlaftrunk genehmigt und bis morgens auf'm Sessel gepennt. ;)
    Sind eben auch bloß Menschen.


    Die meisten Fähren, auf denen wir bisher in, oder nach GR gefahren sind, wurden übrigens in Schweden, auch mit entsprechender Ausrüstung gebaut. :)

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  • Ich komme familiär auch aus dem kleinen thüringer Örtchen Langewiesen! Bin zwar im Norden geboren, hab aber alle meine Verwandten (mehrere Familien) dort. :) UND ich habe vor einigen Jahren auch mal eine Kreta-Rundreise gemacht - allerdings ohne den Wohnwagen !


    Last-Minute-Flug ab Berlin - ohne vorher irgendeine Unterkunft zu buchen - hab mich überraschen lassen. Zum Glück für die erste Nacht doch noch ein Dach überm Kopf in Herakleon gefunden, danach gings weiter Richtung Süden mit einem Mietwagen. Und dann von Ort zu Ort mit kleinen Aufenthalten insgesamt 14 Tage.
    War wunderschön ! Einige der Orte, die Du genannt hast, habe ich daher auch gesehen. Besonders Aghia Galini hat mir gefallen. Es war die schönste Auslandsreise, die wir jemals gemacht haben, weil eben nicht einfach "nur" Pauschalurlaub, gebunden an ein festes Hotel, sondern (etwas abenteuerliche) Fahrt ins Blaue, viel besser um Land und Leute kennenlernen ...


    Die Kosten für so eine Reise mit dem Wohnwagen (Fähre, Benzin und so ...) waren bestimmt sehr sehr teuer ...
    Ich glaube mich zu erinnern, dass die Last-Minute-Flugreise mit den günstigen Privatquartiermietungen vor Ort insgesamt sehr günstig war. Ich würde mich da wohl doch eher gegen eine Wohnwagenreise entscheiden - auch wenn es bestimmt total schön ist mit dem eigenen Haus auf Rädern über die Insel zu fahren und einfach anhalten wo man möchte ...


    Grüß mein schönes Langewiesen !


    Übrigens - genau so eine tolle Plane über dem Wohnwagen, die im Sommer vor der Sonne schützt als Komplettüberdachung und gleichzeitig Überdach ist zum Draußen sitzen brauche ich für unseren Wohnwagen auch. Bisher hab ich im Handel noch nichts ähnlich großes gefunden. Nur Vorzeltalternativen und kleinere Sonnensegel.

  • Die Kosten für so eine Reise mit dem Wohnwagen (Fähre, Benzin und so ...) waren bestimmt sehr sehr teuer ...


    Schnäppchen war's nicht aber wir waren ja auch noch über eine Woche auf dem Festland! 2006 hatten wir mal 3 Wochen eine GR-Rundreise auf dem Festland, allerdings nur mit Auto und Zelt, gemacht die hat ungefähr die Hälfte gekostet.


    Langewiesen werd ich mal grüßen von dir :) .

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    Reisen ist schädlich für Vorurteile.

  • Am 20.05. dann um 08.00Uhr Abfahrt mit dem Bus zur Samaria-Schlucht-"Wanderung" ;) . (es waren dann doch nur 10 Personen zusammengekommen :) ) ca. 2 Stunden Fahrt bis zum Startpunkt in 1.200m Höhe bei Omalos.



    Los geht's




    Kleine Erfrischung zwischendurch



    Taverna unterwegs Fehlanzeige. Was wir für die 13km Schlucht von 1.200m auf 0.00m brauchten ist am Mann zu tragen. Das wußten wir aber vorher, und daß es kein Spaziergang wird auch.


    Das ist die Bergrettung der Samaria-Schlucht für alle, welche sich überschätzt, oder verletzt haben.



    zwischendurch mal Wasser, welches dann urplötzlich verschwindet, um später wieder zu erscheinen




    Wie überall in GR dürfen natürlich kleine Kapellen am Wegesrand nicht fehlen




    Den Aronstab gab es dort stellenweise auch in großer Fläche. Wer die Stinkeblume kennt kann sich in etwa die Umgebung vorstellen. ;)



    Ein paar Bilder von dem Dorf Samariá welches aufgrund der Erklärung zum Nationalpark1962 dann 1965 umgesiedelt wurde. Das liegt etwa auf der Hälfte des Weges und eignet sich gut für eine längere Rast.





    ab jetzt wird's enger und geologisch interessanter







    Das war die engste Stelle mit ca. 5m



    Die Flora begann dann im mehr oder weniger ausgetrocknetem Flußbett auch wieder zu sprießen




    Am Ende der Schlucht in Agia Roumeli waren 2 Tavernen. Wenn die dort für's Bier 10,-€ verlangt hätten, hätte es bestimmt auch jeder bezahlt. :D
    Waren aber normale Preise! :)
    Von der Taverne zum Hafen waren es noch ca. 3km, aber normaler Weg. Da hat ein findiges Bürschchen mit nem alten 15- oder 20-Sitzer Mercedes-Bus gleich nochmal für 2,-€ die willenlosen Geschöpfe zum Hafen kutschiert. Wir waren auch darunter. ;)


    gegen 17.00 Uhr ablegen der Fähre



    und gegen 19.00Uhr Ankunft in Paleochora.


    Fortsetzung folgt.

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  • Am Mittwoch dem 21.05. dann
    "Camping Paleochora", Paleochora -> Camping "No Problem" bei Agia Galini ca. 150 km



    Diesmal sind wir Staatsstraße über Chania (nicht durch, nur daran vorbei ;) ) gefahren, weil es durch die "Weißen Berge" und direkt an der Südküste keine Verbindung gibt. Die Fahrt war eher weniger spektakulär hier ein paar Impressionen



    Typische Kleinstadt




    Treibstoffpreise in Echtzeit



    Camping "No Problem" :) in Agia Galini




    Ich war dann das erste mal in der Lybischen See baden. Bei 20°C war's i.O. aber wieder Strand mit großen Steinen und sehr windig :(
    Da war dann der Pool doch die bessere Alternative.



    Zitronen gab's gratis auf'm CP



    Abends mal in die Taverne schauen



    und mal aus den einheimischen Gewässern einverleiben



    Habe dann abends noch eine Zeit in der Taverne gesessen und E-mails versandt, weil's nur dort W-LAN ordentlich gab und hörte immer seltsame Laute. Dachte schon irgend ein Vogel, aber dann habe ich den Meister entdeckt...
    ...die Kretische Wechselkröte



    War leider schon zu dunkel, und die Kröte zu schnell, ;( für ordentliche Aufnahmen :(



    Am nächsten Tag Ausflug zum Kloster Odigidrias -> den Felsen von Matala -> und Ausgrabungen von Festos. Auf Empfehlung von Herbert, welcher schon seit mehreren Jahren hier von März bis Juni mit Womo und Motorrad wohnt. Dazu später noch mehr.



    man begehrt in (decency and well dressed) Angemessener Kleidung Einlass.
    Hier wären die Bewohner wohl etwas toleranter gewesen, nachdem was wir gesehen haben. Aber m.E. sollte man doch etwas Achtung vor ihrem Glauben haben und aus praktischer Erfahrung sind wir schon mal in Meteora 30km zurück gefahren, bloß weil ich in Shorts und nicht in langen Hosen Einlaß begehrte. ;(






    Folgende Bilder entstanden mit Einverständnis des Abgelichteten



    In Vordergrund seht ihr das corpus delicti :)
    erst hat er uns mit Hochprozentigem und Süßem Gebäck gefügig gemacht,



    um uns dann :D :( seine Klostermixturen verkaufen zu können.



    ...man muß auch mal an etwas glauben können, das macht glücklich. auch wenn ich's insgeheim anzweifele :S
    Der war aber wirklich sehr nett und wir haben uns eine Weile unterhalten, obwohl er kaum englisch und wir kein griechisch konnten. :)

    Weil Evelyn ihre Verfehlung erkannt hat, hat sie in der externen Kapelle gleich 3 Kerzen angezündet :)



    ...recht so...


    Danach Fahrt zu den Felsen von Matala, auch bekannt unter Hippiefelsen von Kreta. Die waren wohl schon in der Jungsteinzeit gehauen und bewohnt. Die Römer und die Hippies Ende der 60'er haben die dann wieder aufleben lassen.




    Man beachte bitte den Herrn in der Mitte und nicht die Dame vorn rechts :D


    Wer beim nächsten Mal mit dabei sein möchte, e-mail-Adresse steht unten. Wir waren leider etwas zu spät. :( Das muß ein tolles Spektakel gewesen sein.



    So muß jetzt erstmal Schluß machen, Fortsetzung folgt.

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  • Mal abgesehen von deinen ungewöhnlichen Schaffenszeiten beim Berichteschreiben :huh:


    Wieder viele und schöne Pics :nummer1: Und die gelegentlichen erfrischenden Spritzer Humor im Text- Klasse :nummer1:


    Nun heißt es wieder warten auf die nächste Folge - irgenwann nach Mitternacht :D

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    ich bin vom Dorf

  • Hier kommt aber vor mitternacht erstmal der Rest von heute morgen :P.


    Von Matala dann in Richtung Festos. Als erstes ein Schildbürgerstreich, welcher mir hinwärts schon aufgefallen war




    Ein absolut sinnloser ca. 2 km langer Fuß- und Radweg, oder was auch immer. Der beginnt im Ort und endet an einer Straßenkreuzung. Absolut sinnlos, da wohnt keiner und weiter zu Fuß kann man da auch nicht gehen. Ist zwar lt. dem Schild nicht direkt mit EU-Fördermitteln gebaut aber mit den 665.000,-€ hätte man was schöneres machen können. War wahrscheinlich die Baufirma vom Schwager des kretischen Verkehrsministers. ?(


    Gleich nochwas in der Richtung hinterher (lag gerade auf dem Weg)



    Die weißen Flächen sind alles Gewächshäuser mit Tomaten, davon gibt's noch mehrere solche große Anbauflächen auf Kreta.
    Totaler Blödsinn, weil die solche Massen überhaupt nicht vermarkten können. Auf Kreta kostet das Kilo zwar nur 40ct und auf dem Festland das 3...4-fache.
    Das Ende vom Lied ist, daß die Tomaten an die Ziegen verfüttert werden. Selbst gesehen, konnte's leider nicht fotografieren, weil wir im Bus saßen :(
    Das waren so geschätzt 200kg Tomaten hingekippt und die Ziegen haben sich gütlich dran getan. Da gibt's bestimmt EU-Fördermittel. ;(
    Das war jetzt der politische Teil, nun wieder zum schöneren, Ausgrabungen in Festos.





    Ein bischen Hintergrundwissen gibt's hier .


    Mich fasziniert an den Dingen immer, daß die Griechen schon vor 3.000 bis 4.000 Jahren Paläste gebaut haben während die alten Germanen noch in Erdhöhlen gehaust haben. ;)


    Zurück in Agia Galini nochmal kurz Lebensmittel nachtanken. Wir wollten mal frisches Fleisch kaufen, in der ganzen Stadt gab's (nach mehrmaligem nachfragen an verschiedenen Stellen) jedoch keinen einzigen Fleischer. Hammer dann eene Notfallbüchse Rindfleisch aus dem Lager geopfert.



    Fortsetzung folgt.

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