Lackierung der Kunststoffablage Küchenteil

  • Hallöchen, seit fast 1 Woche bin ich stolze Besitzerin eines Aero HP 650 Bj 88. Ich suche ganz dringend jemand der seine Kunstsoffablage im Küchenteil gestrichen oder lackiert hat. Welche Farbe kann man da benutzen die hält. Ich habe gelesen, dass man das Teil grundieren muss. Hat jemand darin Erfahrung, wer kann mir weiter helfen? ?(

  • Hallöchen, seit fast 1 Woche bin ich stolze Besitzerin eines Aero HP 650 Bj 88. Ich suche ganz dringend jemand der seine Kunstsoffablage im Küchenteil gestrichen oder lackiert hat. Welche Farbe kann man da benutzen die hält. Ich habe gelesen, dass man das Teil grundieren muss. Hat jemand darin Erfahrung, wer kann mir weiter helfen? ?(


    Ja nu und tach auch - - herzlich willkommen.
    Liebe Struwwelschnute.......
    ich möchte dir vor dem lackieren eines vorweg sagen.........es kommt ganz darauf an welches "Gesamtbild" du abliefern möchtest, also welche Qualität.
    Ansonsten guck mal hier bitte schee :
    aus dem guten altenInternettche..............


    Verkleidung, Verkleidungsteile (Kunststoff) lackieren



    Benötigtes Material:
    - Staubschutzmaske
    - 320er Schleifpapier
    - 400er Schleifpapier
    - 600er Naßschleifpapier
    - 800er Naßschleifpapier
    - Silikonentferner (am besten in einer Sprühflasche)
    - Polierpaste mit Schleifmittelzusatz
    - Grundierung (Haftgrund/Filler) in Spraydose
    - gewünschte Farbe in Spraydose (optimal wäre eine Sprühpistole)
    - Klarlack in Spraydose
    - ein paar alte saubere Lappen


    Mit Hilfe dieser Anleitung könnt ihr schon fast professionell selber eure Teile lackieren und mit einem wirklich guten Ergebnis rechnen.
    Diese Anleitung bezieht sich auf einwandfreie und nicht gespachtelte Teile!!!


    1. Die Örtlichkeiten:
    Sucht euch einen Raum, in dem es nicht allzu kalt ist. Es sollte schon eine gute Raumtemperatur haben (wie zu hause). Außerdem sollte der Raum nicht dreckig sein, das heißt, es sollte kein Staub vorhanden sein, der aufwirbeln kann..
    Meistens reicht ein sauberer Keller oder eine Garage vollkommen aus (Hobbywerkstätten sind auch nicht schlecht).


    2.Vorbereitungen:
    Das zu lackierende Teil mit dem Silikonentferner ordentlich einsprühen und mit einem sauberen Lappen abwischen. Das Ganze wird solange wiederholt, bis das Teil vollkommen sauber ist (abwaschen!!!).


    3. Anschleifen:
    Mit 320er oder 400er Papier anschleifen.
    ACHTUNG: Nicht den ganzen Lack runterschleifen.
    Der alte Lack sollte noch vorhanden sein. Einfach nur solange schleifen, bis der alte Lack ganz matt ist.


    4. Reinigen:
    Das zu lackierende Teil wieder mit dem Silikonentferner abwaschen!


    5. Das Grundieren:
    Immer darauf achten, dass die Grundierung auch Raumtemperatur hat. Die Grundierung in ca. 2-3 Schichten gut deckend auftragen. Die Grundierung am besten 2-3 Stunden antrocknen lassen (nicht im Backofen)!


    6. Feinschleifen:
    Das fertig grundierte Teil wird nun mit 600er, oder besser noch 800er Nassschleifpapier, angeraut. Gleichzeitig wird der Sprühnebel, der sich abgelagert hat, entfernt.
    VORSICHT: Die Grundierung nur gaaanz vorsichtig anschleifen und nicht mit zuviel Druck arbeiten. Die Oberfläche sollte nun ganz glatt sein (optimale Voraussetzungen für einen schön glänzenden Lack).
    Die Oberflächen sollte nach dem schleifen nicht nur glatt, sondern auch gleichmäßig matt sein, da jede noch vorhandene glänzende Stelle eine Vertiefung in der Oberfläche darstellt und somit nach dem Lackieren zu sehen ist. (Die Oberflächenbeschaffenheit vor dem Lackieren bestimmt das Ergebnis in nicht unerheblichem Maße)


    Die Gleichmäßigkeit der Oberfläche kann man übrigens am einfachsten prüfen, wenn die geschliffene Fläche mit einem nassen Tuch abgewischt wurde, noch feucht ist und man sie im Gegenlicht betrachtet.


    7. Reinigen:
    Das grundierte und geschliffene Teil wieder mit Silikonentferner abwaschen!


    8. Aufbringen der Lackierung:
    Hier wieder darauf achten, das die Farbe Raumtemperatur hat. Den Lack wieder in 2-3 Schichten gut deckend auftragen. Lackiert wird immer im 90° Winkel mit immer exakt 20cm abstand im 3/4 verfahren (also man lackiert jedes mal 1/4 mehr)Für die 20cm messung nehmt ihr am besten bei einer gefächerten hand den abstand von daumen zu kleinem Finger der zumeist zwischen 18 und 20cm liegt.
    Das Teil anschließend ca. 2-3 Stunden trocknen lassen (bitte nicht bei Frost oder in der prallen Sonne trocknen lassen, also auch kein Backofen).


    9. Sprühnebel entfernen:
    Das fertig lackierte und durchgetrocknete Teil wird nun mit 800er Nassschleifpapier ganz vorsichtig bearbeitet, um den entstandenen Sprühnebel, der sich abgelagert hat, zu entfernen. Ihr braucht keine Angst zu haben, dass der Lack nach der Behandlung nicht mehr glänzt oder zerschrammt ist - glänzen wird der Lack erst nach der Behandlung mit Klarlack.
    VORSICHT: Den Lack nur gaaanz vorsichtig anschleifen und nicht mit zuviel Druck arbeiten. Die Oberfläche sollte nun ganz glatt sein.


    10. Reinigen:
    Es folgt das obligatorische Abwaschen mit Silikonentferner!


    11. Das Versiegeln mit Klarlack:
    Auch der Klarlack sollte Raumtemperatur haben. Den Klarlack in 2-3 Schichten auftragen. Auch hier den Abstand beachten: min. 25cm.
    So, hier seid ihr schon fast fertig. Das fertig lackierte und versiegelte Teil ca. 24 Stunden trocknen lassen (länger ist auch nicht schlecht, nur kürzer sollte man vermeiden).


    12. Polieren
    Wenn die Zeit um ist und das Teil nun endlich trocken ist, kommt die Polierpaste mit Schleifmittelzusatz zum Einsatz. Das fertige Teil damit polieren und ihr habt’s geschafft!!!



    Sicherheitshinweise:
    - Beim Lackieren immer die Staubschutzmaske tragen
    - Nicht rauchen während der Lackierarbeiten oder/und in der Nähe des Silikonentferners.


    Wenn ihr dies alles beachtet, werdet ihr zu einem wirklich sehr gutem Ergebnis kommen. Natürlich könnte man jetzt sagen, das geht alles viel schneller, aber ich hab’s ja auch nicht auf die Zeit abgesehen, sondern aufs Ergebnis.



    Es gibt natürlich noch ner Menge mehr an Methoden, je nachdem über was für ein Können und Werkzeug (Kompressor, Spritzpistole) du verfügst - Örtlichkeiten und und.
    Mal gucken ob noch jemand hier eine weniger aufwendige Art des lackieren hat.........
    es reicht auch das Reinigen des Untergrundes - schleifen, nochmals reinigen, grundieren und zweimal lackieren - versiegeln muss man nicht unbedingt mit Klarlack.



    Grüßt dich dess malerche



  • Um es dir einfacher zu machen ...........
    wäre es am besten du gehst zu einem Fachmarkt........also nicht unbedingt zum Baumarkt.
    Fachmarkt meine ich zum Beispiel einen Farbenhersteller aller Art in deiner Nähe........
    hier bei uns gibt es : STO oder Brillux und wie sie alle heißen.
    Ein Malerfachgeschäft vielleicht wenn es bei dir in der Nähe eins gibt.
    Dort erklärst du deinen Untergrund und nur um den geht es......


    Er ist die Basis allen Übels........ääääää Lackes.
    Du solltest aber wenigstens im System arbeiten, damit meine ich das die Grundierung und der dann folgende Lack vom selben Hersteller ist.


    Also alles schön sauber machen, schleifen, nochmals sauber machen und dann grundiert mit einem Haftgrund zum Beispiel, einer der auch auf Kunststoffe hält und dann den passenden Lack dazu erst einmal lackiert - trocknen lassen nach Herstellerangaben und dann ein zweites mal lackiert...
    fertig........dann hält dein Geschaffenes auch......
    grüßt dich des malerche

  • Moin Moin...... muss gleich los aber dies hier noch für dich:


    Haftvermittler für die anschliessende Lackierung von Kunststoffteilen, für Autoteile, Gartenmöbel oder andere Gegenstände aus Hartkunstoff geeignet.
    Einsetzbar auf folgenden Hartkunststoffen: Polyurethan (PUR), Polystyrol (PS), Polyamid (PA), Polypropylen Kautschuk modifiziert (EPDM), Acryl-Butadien-Styrol-Kunststoff (ABS), glasfaserverstärkter Kunststoff (GfK), Hart-Polyvinylchlorid (Hart-PVC).


    Eigenschaften:
    leicht aufzutragen hohe Haftfähigkeit


    Produktspezifikation:


    DUPLI-COLOR Kunststoffgrundierung ist ein Spezial-Haftvermittler, der eine dauerhafte Lackierung von Hartkunststoffteilen mit DUPLI-COLOR Spraylacken ermöglicht.
    Unbefugte Benutzung durch anbruchsichere Verschlußkappe nicht möglich.


    Qualität:
    Lösungsmittelhaltiges Produkt mit besonderen Haftvermittler-Zusätzen.
    Trocknung:
    nach 5 Minuten trocken


    Ergiebigkeit:
    400 ml reichen für ca. 5 - 6 m²



    Also . . . . . du kaufen :DUPLI-COLOR Kunststoffgrundierung oder vergleichbares und dann den passenden Lack aus der Dose.
    Viel Spaß und melde dich doch bitte mal wieder und zeig mir deine Ergebnisse.........
    grüßt dich dess malerche

  • Bin gerade zurück vom Schrottplatz,brauchte neue Griffe für hinten am Qek. Die Handgriffe vom Fiesta passen wie massgeschneidert :smiley1299:


    Jetzt können wir ihn problemloser drehen und haben nur 1 Taler gekostet...........


    Wünsche allen einen schönen Tag


    Tinchen



  • Möchtest du deine Griffe lackieren...........???? :smiley1775:

  • Basti,die Handgriffe vom Fiesta sind grau und sind nur,um den Wowa besser drehen zu können.Keine Bange,rosa werden sie nicht ;)


    Gruß vom Tinchen


    Unsere Handgriffe am AERO haben auch das Zeitliche gesegnet. Passen die Ford-Griffe auf Junioo und Aero und nach welchem Baujahr (so grob) müsste ich beim Schrotti schauen ?

    „Whatever can go wrong, will go wrong.“ - aber das ist Murphys Problem, nicht meins. 8)


    Die Geschichte wie aus einem normalen Aero "Jungle Qek" wurde.

  • Hi, bei meinem Aero waren die Griffe auch hin. D.h. im Inneren sind Stahlstreifen, die waren vergammelt.
    Also zerlegen, neue rostfreie Stahlstreifen einziehen und abgedichtet wieder montieren. Dann hast Du es original und alles funktioniert wieder. Um die Griffe zu lösen, mußt Du innen die Mutter gegen halten. Im Küchenbereich geht das leicht, aber vorn musst Du die Holzverkleidung abnehmen.


    Gruß Nils

  • Bin gerade zurück vom Schrottplatz,brauchte neue Griffe für hinten am Qek. Die Handgriffe vom Fiesta passen wie massgeschneidert


    Hallo Tinchen,
    ich will Dir ja nicht wiedersprechen,aber die Griffe passen nicht.


    Ich glaube Du mußt die Bohrung um 5 mm versetzen.


    Ich messe morgen mal die Mitten nach.


    Viel Spaß Jens


    (Möglich das sie bei Dir genau passen )